Beiträge von BärliBär

    Hallo Ihr Lieben,

    vielen Dank für Eure Antworten, Anregungen und Hinweise.

    Das mit der Hundehütte wird schätze ich tatsächlich nicht hinhauen. Dazu ist sie zu anhänglich. Außerdem ist unser Garten offen und da sie ihre großen Geschäfte nicht im Garten, sondern nur auf der Wiese auf der anderen Seite der Straße macht, ist es auch zu gefährlich. Aber trotzdem danke für die Idee.

    Wir werden erstmal den TA konsultieren, vielleicht ist es ja wirklich ein gesundheitliches Problem, dass man behandeln kann. Das wäre ja nicht nur aus Schlafgründen wünschenswert, sondern vor allem für Duffy.

    Noch mal zu meiner Aussage, es müsse ihr klar sein, dass wir es nicht toll finden, wenn sie uns nachts weckt. Das hatte ich missverständlich formuliert. Natürlich kann sie das nicht aus sich heraus wissen müsste. Ich meinte an unseren Reaktionen, dass wir erst streng sind und versuchen sie vom Ruhigsein und Weiterschlafen zu überzeugen und dass wir muffelig sind, wenns dann doch wieder auf die Wiese geht.

    Also vielen Dank noch mal, wenn ich was Neues über die Ursache und hoffentlich auch Lösung weiß, sag ich bescheid. :smile:

    Hallo Hundefreunde, -kenner und -experten.

    Nahe an der Verzweiflung und völlig übernächtigt, hoffe ich, dass Ihr mir helfen könnt:

    Meine heißgeliebte aber etwas verhätschelte Hundedame terrorisiert nachts die ganze Familie!

    ... und ich kann es mir nicht wirklich erklären (blöde Marotte, tiefergehende Ursache wie Angst o.Ä.) Vielleicht habt Ihr eine Idee. Hier eine Beschreibung der Problemlage - sie erscheint so komplex, deshalb weiß ich auch nicht weiter:
    Duffy ist eine 13 Jährige Border-Collie-Mix Hündin. Seit einiger Zeit macht sie nachts häufig radau. Sie schmeißt uns (meine Eltern, Schwester und mich) regelrecht aus den Betten: Erst geht es mit nem leisen Fiepen los, dass dann aber recht schnell zu einem (fordernden, oder doch verhalten verzweifelten?) Bellen wird, wenn keiner reagiert. Wenn sich dann einer von uns nachts um 5 aus dem Bett qequält hat, ist ihr Ziel die vor dem Haus gelegene Wiese.
    Jetzt würde man vermuten, dass sie vielleicht inkontinent ist und es nicht mehr die ganze Nacht ohne Pipi und Kaka aushält. Natürlich gab es auch schon die Fälle, wo sie tatsächlich ganz dringend musste, weil sie Durchfall hatte. Nicht selten macht sie aber höchsten n bisschen Pipi und legt sich dann gemütlich in die Wiese und lauscht mit ihren überdimensional großen Ohren den Geräuschen der Nacht (ihre Leidenschaft). Manchmal tut sie sogar nur Letzteres. Da kommt man sich dann reichlich veräppelt vor. Vor allem passiert das auch nicht nur einmal in der Nacht. Es kann durchaus sein, dass sie dieses Theater 2-3 die Nacht veranstaltet. Sooo dringend kann die Notdurft dann auch nicht sein, vor allem weil sie tagsüber auch locker ihre 6-7 Stunden oder auch mal länger durchhält?

    Aber was ist es dann? Ich habe manchmal das Gefühl, dass sie von irgendeiner inneren Unruhe getrieben wird. Wenn ich die Treppe zu ihr herunter komme (sie hat ihren Platz unten im Flur, darf aber auch treppauf auf dem Teppich vor den Schlafzimmern schlafen, was sie in der Regel zumindest den ersten Teil der Nacht auch tut) ist sie immer völlig aus dem Häuschen (Druck der Blase, freudige Erwartung in die Nacht hinaus zu kommen oder echter Stress? Ich weiß es nicht). Sie jagt dann in die Nacht hinaus, kläfft erst einmal eine Runde das Getier im Garten an an ... den Rest habe ich ja schon beschrieben. Vielleicht ist es aber auch keine innere Unruhe, sondern einfach nur Verzogenheit: Sie hat dann vielleicht einfach ausgeschlafen und langweilt sich und wenn dann Herrchen und Frauchen immer brav springen und mit ihr rausgehen, tolle Sache - für den Hund.
    Andererseits müsste ihr schon klar sein, dass wir das nicht so prickelnd finden, nachts aus dem warmen Bett geholt zu werden, um auf der feuchten Wiese in der Kälte zu stehen. Natürlich springen wir auch nicht sofort, sondern sagen ihr nachdrücklich sie soll "Platz" und "Aus" machen (was meist nur kurz Wirkung zeigt). Aber was soll man machen. In dem Moment weiß man eben nicht, ob sie vielleicht wirklich einfach super dringend auf den Topf muss oder ob es eher wieder "verarsche" ist. Wir wollen ja auch nicht, dass sie mit zusammengenkiffenen "Po-Backen" und Bauchweh die ganze Nacht da liegt und dann auch noch ausgeschimpft wird. Veräppeln lassen wollen wir uns aber auch nicht.
    Was auch noch seltsam ist: Manchmal möchte sie dann nach dem Wiesenbesuch garnicht mehr mit ins Haus, sondern lieber in Auto (da ist sie genrell gerne drin, wenn wir mal irgendwo zu Besuch sind und ihr alles zu hektisch und unsicher ist). Sie weigert sich schon fast wieder mit ins Haus zu kommen und hin und wieder haben wir sie dann eben samt ihres Bettes in den Kofferraum verfrachtet. Daher frage ich mich manchmal, ob sie vielleicht so etwas wie Angstzustände hat und sich im großen Haus dann einsam und verlassen vorkommt und sich im Auto sicherer fühlt. Oder ob sie einfach nicht wieder mit ins Haus will, weil sie da nicht mehr so leicht herauskommt (aus dem Auto allerdings ja auch nicht).
    Sie ist mit dem Alter sehr anhänglich geworden. Wir haben sie deshalb eine zeitlang auch mit im Schlafzimmer schlafen lassen, aber dann kommt es immer wieder vor, dass sie die ganze Nacht ums Bett schlawenzelt, jammert und keine Ruhe findet. Die fehlende Nähe zum Rudel kann es daher eigentlich nicht oder nur bedingt sein, zumal sie ja auch direkt vor den Schlafzimmern schlafen kann. Andererseits gibt sie meist auch Ruhe, wenn man nach dem nächtlichen Wiesen-Besuch sich auf die Couch statt ins Bett legt. Sie legt sie dann dazu und gibt meist Ruhe - es kamm allerdings auch schon vor, dass sie anfing zu motzen, wenn man die kurze "Schlaf-ein"-Streichelei einstellte.

    So kann es jeden Falls nicht weitergehen. Durch ihr Theater sind wir alle schon völlig übernächtig. Besonders für die Berufstätigen unter uns ist das hart und wir kommen langsam echt an unsere Grenzen :headbash:

    Deshalb: Hat einer von Euch eine Idee, weshalb Duffy nachts diese Faxen macht? Habt Ihr einen Rat, wie man das Problem lösen oder ihm zumindet auf den Grund gehen kann? Wir sind für jeden kleinen Tipp oder Hinweis dankbar.

    Vielen lieben Dank schon Mal für Eure Antworten,

    Verena