Beiträge von Elfchen89

    Wie Tinchen schon geschieben hat ist die allgmeine Körperhaltung wichtig, ausschließlich zähnefleschten heißt noch nicht viel (am besten ist es immer solche Situationen zu filmen um sie richtig analysieren zu können).
    Wenn dein Hund aber so ein Verhalten zeigt, bedeutet es erstmal das er sich in irgendeiner weise bedrängt oder bedroht fühlt. Akzeptier seine unsicherheit und nimm dich zurück.
    Damit du ihn nicht so bedrängen muss ist eine Hausleine wie Icephoenix beschrieben hat sinnvoll.

    Du solltest dir auch mal überlegen ob "auf den Platz schicken" eine sinnvolle Strafe für den Hund ist!
    Was macht er falsch damit du ihn schimpft udn auf den Platz verweist?

    Ausserdem solltest du dir im klaren sein dass ein Pinscher nun mal nicht zu den Rassen gehören die einfach zu handeln sind. Ein Pinscher geht lieber mal nach vorne und wird zum Angstbeisser, anstatt sich unter dem nächsten Tisch zu verstecken.
    Deswegen rate ich dir, beschäftige dich viel mit Hundeverhalten und ihrer Körpersprache sowie über Erziehung. Die niedrige Reizschwelle eines Pinschers + die Tendenz bei Angst zu schnappen/beissen macht es einem Laien nicht immer einfach!

    Zum Thema Spielen-Können:

    Es fängt doch oft schon beim loben an!

    Wie oft erlebe ich Männer mittleren Alters die sich auf keinen Fall blamieren wollen und ihren Welpen mit tiefer Stimme, ein grummeldes "braver Hund" zu murmeln anstatt mal über ihren Schatten springen und sich einfach ausgelassen zu freuen!

    Weiteres Beispiel:
    Trainer sagt "rufen sie ihren Hund mal mit freudiger Stimme". Darauf gibt der HH ein tiefes, gelangweiltes "bello hierher" von sich. :muede2:

    oder "Freuen sie sich wenn ihr hund sie ansieht" - HH: "jaja mach ich schon" :muede:

    Da schlaf ja sogar ich ein, bei so lahmen Menschen :sleep:

    Luna: das war nur ein Beispiel. Es gibt wochen die laufen so ab, dann mal wieder wochen wo ich mehr oder weniger mach!
    Nur die Wochenende sind meist ziemlich ähnlich... Heißt Fährten und/oder RHS.
    Warum schlechtes Gewissen?

    Ich finde es nicht schlimm wenn es mal einen Ruhetag gibt wo nur "Löserunden" gemacht werden. Erstens lernt der Hund dann auch mal mit einem Minimum auszukommen (letztes jahr hatte ich einen Tag lang extreme Kotz***, da war ich froh das Aika die paar Minuten akzeptiert hat und daheim trotzdem ruhig war), zweitens sehe ich dann auch was mein Hund fordert bzw wie er mit Langeweile zurechtkommt.

    Ich mach so ein ruhetag auch nciht jede woche, aber ab und zu finde ich es schon wichtig. Der Hund sollte es zumindest kennen. Daheim kann mein Mädel dann machen was sie will, ruhig da liegen erwarte ich nicht, aber großes Entertainment biete ich dann auch nicht an sonst wär es ja kein ruhetag ;)

    Freilauf gibt es bei mir zB täglich. Obwohl ich oft das Gefühl hab, dass auch ein Leinenspaziergang von der Konzentration her ziemlich anstrengend ist...

    Zitat

    Oder du kaufst ein Zugstopp Halsband von Hunter. Die sind zwar nicht ganz so besonders, aber dafür kannst du selber einstellen, wo der zug aufhört. Jetzt wo dein Hund noch kleiner ist, stellst du es so, dass es zwar ansich ziemlich locker ist, aber auf Zug so stramm, dass der Hund sich nicht herauswindet. Du kannst es ja dann quasie mitwachsen lassen. (versteht jemand was ich meine :roll: )
    Außerdem sollen die Rundgenähten auch fellschonender sein.

    http://www.dogpoint24.de/halsbaender/ny…reestyle/a-636/

    Ich hatte am Anfang auch ein rundgenähtes, aber ich fand es nicht so toll. Zwar kann man gut die größe verstellen, aber auf der anderen Seite schnürt so ein rundes Band (die maximals 1,2 cm sind wenn ich mich nicht täusche) mehr als ein breites Band... Fand ich zumindest.
    Bei einem top leinenführigen Hund ok, aber wenn der Hund doch noch ab und zu zieht ist es net so dolle...
    Wie ich schon geschrieben hat, kann man bei dogs collar auch die Zugstopp HB um ein paar cm verstellen, und die sind unterfüttert ca 3cm breit :gut:

    Ich mag die Gurtstopp lieber, weil sie geräuschärmer sind (ich mag diese klimpern und klicken gar nicht). Zwar sieht so ein Kettenzugstopp schon schick aus, aber bis jetzt konnte ich mich damit noch nicht anfreunden.
    Ein Gurtband geht auf alle Fälle auch sofort wieder auf wenn zug drauf war. Bei ner Kette weiß ich nicht - kann mir aber gut vorstellen das die Glieder doch mehr wiederstand zeigen als ein glattes band...

    Mal schaun obs noch weiter Erfahrungen gibt. Interessiert mich auch :smile:

    Kann mich Laura und Kathi voll anschließen... :/

    Ich find mal ein Tag, an dem man zwei Stunden im Wald rumlatscht ok, aber wenn man hochrechnet bist du mit deinem Hund jeden Tag 2,5 Stunden draußen! Soviel bin ich nicht mal täglich mit meiner 1-jährigen-Powerpaket draußen.

    Nur mal so als Bsp. wie eine Woche bei meinem 1jährigen Junghund aussehen kann:

    Montag: 40 Minuten morgens, 20 Minuten mittags, 20 minuten abends (=1Std 20 Minuten)
    Dienstags: morgens 15 Minuten Nachmittags 2 Stunden im Wald mit anschließenden Gaststättenbesuch (=2,5Std)
    MIttwoch: 3x 10 Minuten ansonsten vollkommende Ruhe (=30 MInuten)
    Donnerstag: Morgens 40 Minuten, Nachmittags 5 Minuten Schleppfährte suchen, Abends lösen (=45 Minuten)
    Freitag: 30 Min morgens, Mittags 10 min Abends 20minuten (=1 Stunde)
    Samstag: morgens 10 MInuten, Mittags 2 Stunden Rettungshundestaffel, Abends nur zum lösen (2 Stunden, 15 MInuten)
    Sonntags: morgens 30 MInuten, Nachmittags 2 Stunden Hundeplatz, Abends nur zum lösen (2,5 Stunden)

    So dann komm ich an den ruhigsten Tagen (die für einen jungen Hund sehr wichtig sind) auf 30 Minuten komplett! Die längsten Tage sind bei mir 2,5 Stunden.
    Mit 5 Monaten wär so ein Pesum ein No-Go für mich gewesen. Was willst du denn da mal steigern wenn dein Hund 2-3 Jahre alt ist?

    Ich leg dir wirklich ans Herz: tu lieber weniger und mach so lange 2-Stunden Spaziergänge mal als Ausnahme, aber nicht zur Regel. Grad weil du auch einen Mix hast der schnell zur Erkrankung der Gelenke neigt. Ausserdem übst du ja auch viel mit deinem Hund, heißt du forderst ihn Kopfmäßig - da ist so ein Pensum wirklich nicht nötig....

    Ok Laura, dann wünsch ich dir beim Alleinsein-Üben weiterhin viel Nerven und hoffentlich bald einen großen Erfolg (jeder Hund ist halt anders) ;) wie gesagt ich bin eine zeit lang 10-20mal einfach raus, Tür zu und gleich wieder rein, raus, tür zu, gleich wieder rein...

    Wie wärs denn mit Zugstopp? Ich hab mir hier dogs-collar.de eins selbst zusammengestellt und das kann man sogar noch 3-5 cm verstellen...

    Bin ja auch so ein HB-Fetischist, zur Zeit liebäugel ich mit der Petit Elchleder Leine+HB :herzen3:

    Aber jetzt muss erstmal das Suchen-Seminar bezahlt werden :ops:

    laura: ich finde nicht wann du reingehst ist wichtig, sonder wie!

    Sei einfach ganz neutral: geh normal raus und komm normal wieder rein. Besonders wenn sie stress hatte oä würde ich sie noch nicht mal anschaun beim reinkommen. Soll sie ruhig knätschen, aber du solltest ihr vermitteln das es das normalste auf der Welt ist wenn sich die Tür hinter dir schließt ;)
    Du kannst ja auch immer wieder rein und raus und rein und raus und rein und raus und so weiter :D
    Irgendwann wird sie merken das quitschen und stänkern überhaupt nicht zur Sache tut!

    Bleibt sie immer bei dir im Zimmer oder hat sie Freigang wenn ihr alle weg seit?
    Aika hat es ziemlich geholfen im Schlafzimmer oder Wohnzimmer zu sein (also da wo wir uns am meisten mit ihr aufhalten). Hätte ich die ganze Wohnung offen gelassen, wär sie ewig rumgewandert...