Beiträge von Elfchen89

    Ich finde es total verantwortungslos einen 4 Monate alten Hund, täglich 8 Stunden allein zu lassen.
    Mein Hund ist knapp 1 1/2 Jahre und ist ganz selten mal 7 Stunden alleine.
    Mit 4 Monaten hab ich noch am Alleinseintraining geübt und da waren grad mal 3-4 Stunden drinnen (und in der Zeit sahs ich größtenteils am Monitor und hab geschaut was der Wauzi macht).

    Und dann auch noch die Gleichgültigkeit dass der kleine Kerl in die Wohnung machen muss finde ich genauso schlimm wie die lange Zeit des Alleinsein... :verzweifelt:

    Zitat

    Welches kennst du denn? Wahrscheinlich das der Marke Platinum und nicht der Sorte Platinum, oder?

    Hier gibt es einige Kommentare, die auf das hier nicht gemeinte Platinum bezogen sind:

    Ja jetzt bin ich auch sehr verwirrt...
    Ich meinte das Platinum Natural und dachte auch dass die TS dieses meinte :???:

    Ich kann nur soviel schreiben, dass ich mal undefinierbare Kleinteile gefunden hab die für mich nicht nach Futter aussahen.
    Kann natürlich sein dass es nur eine Ausnahme war, aber ein bisschen im Inet suchen und dass hat mir dann gelangt. Allerdings ist dies schon ein Jahr her und ich hoffe doch das Platinum sich darum gekümmert hat...

    Deswegen lasst euch nciht verunsichern. Es gibt viele die nie Probleme mit Platinum haben und von der Zusammensetzung ist es ein gutes Futter.
    Für mich kommt es aber nicht mehr in Frage....

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    Magst du mal erklären, wie du das aufgebaut hast? =)

    Oh das ist jetzt schwer, weil bei mir ist dass oft eine Mischung aus vielen kleinen Dingen die für mich ganz normal sind und für meinen Alltag eine gute Basis bilden.. :ops:
    Ich versuche mal ein paar Anregungen zu geben ohne wieder einen ganzen Roman zu schreiben:

    1. So wie Riann es beschrieben hat: Ganz normal konditioniertes "Nein" und wenn der Hund drauf hört gibts Party und was leckeres als Belohnung. Und wenn so was gutes wie Wurst oder Fleisch runterfällt und der Hund wartet von alleine ab, gibt es was gaaaaannnnz leckeres und ein riesen Lob!
    Die meisten Hunde lernen schnell dass sich das warten lohnt.

    2. Jedes irgendwie halbwegs fressbare Teil wird ruhig aber schnell, gegen was viel besseres getauscht.
    Zb hab ich am Anfang hartes Brot gegen einfache Leckerchen getauscht. Wenn das ohne Probleme funktioniert, kann man was schmackhafteres nehmen - was dann natürlich gegen was noch besseres getauscht wird...
    Auch Verpackungen können da unter "halbwegs fressbar" fallen ;)

    Gerade ein Stadthund findet schon früh Dönerreste etc, was für mich als HH heißt dass ich immer was richtig schmackhaftes (gekochtes Fleisch, Dörfleisch, Pansen) bei mir haben sollte und besonders am Anfang immer den Weg abscannen muss.

    3. Köder auslegen (auch mal von fremden Menschen, sonst riecht der Hund natürlich dass du es schon in der Hand hattest) und sie gemeinsam mit dem Hund suchen.
    Durch schnuppern animier ich meinen (am Anfang noch angleinten Hund) zum suchen. Sobald er was gefunden hat, bestätigt man mit Futter. Schnell merkt der Hund "wenn wir ein Brötchen finden bekomm ich Leberwurst" und wird im Idealfall von selbst verharren und auf die Belohnung warten.
    Mit der Zeit lässt man dann den Hund davor absitzten und baut somit eine eindeutiges Anzeigeverhalten aus.
    Natürlich ist dies etwas schwerer, da es halt eine eingespielte Sitation ist. Nicht jeder Hund wird diese gezielte Futtersuche auf den Alltag übertragen.

    4. Der Hund kann schon verweisen und man überträgt es einfach nochmal auf Lebensmittel.
    Allerdings ist dies wieder eine gespielte Situation die man nur mit viel Übung auf den normalen Gassigang übertragen kann.

    5. Keine Leckerchensuchspiele. Wenn ich meinem Hund beibringen will "friss nichts vom Boden" oder "friss nichts was du findest" sollte man mMn auch konsequent sein...

    Allerdings finde dies alles sehr aufwendig, weil man halt nie 24h am Tag auf den Hund achtet und es einfach mal vorkommt dass er etwas fressbares findet und frisst (siehe auch mein Fall).
    Ausserdem muss man diese ganzen Übungen soweit exerzieren, dass der Hund auch bei Abwesenheit des Herrchens/Frauchens nicht allein entscheidet sondern trotzdem den Kontakt zum Menschen sucht.
    Tolle Sache, aber seeeeehhhhhrrr zeitaufwendig :gott: