Liloo: Wenn du sehr ländlich mit massenhaft Ställen drum rum wohnst, ist es kein Wunder, dass bei euch die Hunde kein Interesse an Pferden zeigen. Die kennen sie ja von klein auf.
Hier ist zwar auch totales Pferdegebiet (Schockemöhle sitzt ein paar Orte weiter, und hier in der Stadt haben wir auch ein Gut), aber zumeist trifft man die Pferde eben auf den Weiden stehend. Ohne Zaun drumrum, ohne Abstand und dann auch noch mit Reiter drauf sind sie für meinen Hund neu - ich vermute auch, dass er bei seinen Vorbesitzern nicht viel kennen gelernt hat, sein Verhalten in den ersten Monaten spricht dafür. Deshalb verunsichern sie ihn halt.
@AnnaAimee: Ich sehe nicht, wo dem Thread die Schließung droht. Bisher hat es nicht mal eine Ermahnung durch einen Mod gegeben, und ich seh auch ehrlich gesagt keinen Grund für eine Schließung.
Dass ein Thema nicht immer genau so verläuft, wie man es sich wünscht, kennen wir vom DF ja zur Genüge.
Schade finde ich auch, dass hier von wenigen Usern direkt angegriffen wir und beide Seiten als unfähig hingestellt werden.
Klar, die Pferdehalter werben mit Verständnis für ihre Fluchttiere, weil diese bei einer Panik sich selbst und die Umwelt massiv gefährden können. Gleichzeitig haben einige von ihnen aber null Verständnis, dass Hundehalter auch beim Hund gern eine Panik vermeiden möchten.
Meiner ist ja nicht mal panisch, der ist stark verunsichert und geht nach vorn. Was ich auf engen Wegen unbedingt vermeiden möchte, und nicht nur, weil das Pferd dabei durchgehen könnte, sondern auch, weil ich nicht weiß, wie das Pferd Hunden gegenüber drauf ist und wie gut der Reiter es unter Kontrolle hat.
Wie schon oft im Thread erwähnt, ein gezielter Tritt, und für den Hund war's das. Dieses Risiko bin ich nicht bereit einzugehen. Ich hab zwar nicht viel Ahnung von Pferden, finde auch, dass es wunderbare Tiere sind, aber trotzdem riskiere ich nicht die Gesundheit meines Hundes, nur weil dieser verunsichert in die Leine geht.
Übrigens auch ein toller Lerneffekt, der beim Thema Leinenpöbeln immer wieder hervorgehoben wir: Pöbelt der Hund und der andere Hund zieht sich zurück, hatte der Hund ein Erfolgserlebnis und pöbelt beim nächsten Mal sicher nicht weniger.
Das gleiche Prinzip gilt ja auch beim Versuch, Pferde durch verbellen loszuwerden. Somit festigt sich das Verhalten. Will ich das? Nee, also versuche ich, Situationen zu vermeiden, in denen er Pferde anbellt - ich weiche aus.
Einigen Pferdehaltern, die sich hier geäußert haben, passt aber nicht mal das, wenn ich in Sichtweite bleiben würde.
Ich persönlich habe in diesem Thread gelernt, wie ich mich verhalten sollte, wenn ein Ausweichen ins Gebüsch nicht zu vermeiden ist: Reiter drauf aufmerksam machen. Finde ich schon einen Gewinn.