Für "fremde Menschen" hab ich mit Topi damals immer Bau- und Gemeindearbeiter genutzt. Die sind in ländlichen Gegenden nämlich reichlich vorhanden, wenn man weiß, wo man gucken muss. Die sind zwar laut und sehr auffällig gekleidet, ihr Aktionsradius beschränkt sich aber auf ein sehr begrenztes Territorium (=Baustelle). Deshalb kann man den Abstand selber wählen, der dem Hund zuzumuten ist, und sich drauf verlassen, dass keiner ihn unterschreitet, die Herrschaften haben ja zu arbeiten.
Bleibt die Baustelle länger, kennt man sich mit der Zeit und kann die Leute auch zum direkten Begegnungstraining einsetzen. Zumindest in ländlichen Gegenden hat jeder von ihnen mindestens einen mit Vorsicht zu genießenden Hofhund zu Hause oder im näheren Umfeld und hält sich entsprechend genau an vom Halter vorgegebene Verhaltensregeln.
Hier hat das so super geklappt, dass Topi irgendwann alle orange gekleideten Männer ganz toll fand und sie unbedingt kennen lernen wollte.