Beiträge von Sunti

    Gut, wenn man das sooooooooo sieht, hast du natürlich recht. Normalerweise haben in dieser Tasche kein fremder Rüssel und keine Pfötchen außer meinen was verloren, aber ich glaube, in dem Fall werd ich auch in Zukunft wenig zu melden haben - immerhin tragen die Damen Uniform und sind höchst offizielle Vertreter der Bahngesellschaft, deren Anweisungen Folge zu leisten ist. Selbst wenn die Anweisung "Leckerli her!" lautet. :headbash:

    Zitat

    So was brauch ich auch. Dringend. Also es ist nicht so dass wir nix hätten ... aber... naja du weist schon :lol:

    So, ich hab es wahr gemacht. Shoppingwahn extrem. Die Rabatte waren zum Teil gestaffelt, aber ich hab den Hund und die Renner dermaßen eingedeckt, das ist nicht mehr feierlich.

    Was es gab:

    - Hunter-Führgeschirr (das erste Führgeschirr, das am Hund wirklich gut sitzt und auch ein annehmbares Material hat, noch dazu ist es so gut einzustellen, es ist eine Freude.
    - Doppelreihiges Kettenzugstopp, um das ich schon laaaaaaaaaaaange rumgeschlichen bin, und jetzt musste es sein.
    - neuer Preydummy, was schon ne Weile auf der Liste stand, weil der alte mindestens fünf Jahre alt ist und noch vor meinen eigenen Hunden für die Tierheimwauzis benutzt wurde.
    - 500g getrocknete Hühnerstreifen
    - Muschelextrakt (auch auf der Liste, weil unserer bald leer ist)
    - gefüllte Kaurolle, weil der Hund ohne Halsband und Leine (war mit Retrieverleine reingekommen) so unheimlich artig in Laden war, sich vor der Nagerabteilung abgelegt hatte und auch die dumme Pute nicht ins Bein gehackt hat, die trotz ausreichend Platz über ihn drüber gestiegen und dabei auf ihn drauf getreten ist.

    Dann noch Kräutermischungen für die Rennmäuse.
    Insgesamt hab ich nur knapp 50€ bezahlt, das Huntergeschirr war mit dem Rabatt noch günstiger als ein baugleiches von Trixie. Hach, glücklich.

    Tanja, das frag ich mich allerdings auch. Eine natürliche Todesursache würde ich bei dem Szenario jetzt mal ausschließen. Außer, wir befinden uns in einer Black Story.


    Bemerkenswert vorhin im Zug. Schaffnerin etwas neben der Spur, ich auch, wir waren beide müde und es war wohl nicht so ganz unser Tag. Somit haben wir ein weeeeeeeeeenig länger gebraucht, bis wir uns aussortiert hatten bzgl. Tickets, Einsteigebahnhof etc. Dann hatte die Dame das Hundeticket gedruckt und es Spooks gereicht, er fand das gut, hat es genommen und mir gegeben (gibt Keks), aber bevor ich nen Keks rausholen konnte, griff die Schaffnerin in MEINE Gürteltasche, holte ne Handvoll Kekse raus und begann, den Hund zu füttern. :lol:
    Ich fand es SO lustig... Okay, bei ner Fremden hätt's gerappelt im Karton, aber die Dame kenn ich, daher war das einfach nur genial. Und dabei sag ich dem Hund immer, dass in meiner Tasche keine Selbstbedienung ist.

    Ich bin auch alleinerziehend mit einem Spuk. Für den Hund ist es super, er war in seiner alten Familie mit mehreren kleinsten Kindern sehr gestresst und genießt es jetzt, eine einzige Bezugsperson zu haben.
    Die meisten Tage kommt Spooks mit zur Arbeit, pennt da in einem leeren Büro und wartet auf den Feierabend. Zum Tierheim kommt er auch mit, dort wartet er in einem Zwinger, je nach Wetter schön auf der Wiese an der frischen Luft oder halt drinnen. Das Gute daran ist, dass er dorthin auch kurzfristig kann, wenn ein Notfall eintreten sollte - er kennt es dort und man kennt ihn. Als ich letztes Jahr ne Woche im Krankenhaus lag, befand er sich auch dort, trotzdem war mein erster Gang am Entlassungstag zum Tierhof, Hund abholen.
    Freunde, Familie, Arbeit etc. besucht der Hund mit mir, und wenn es mal nicht klappt mit dem Mitgehen, kann er problemlos allein bleiben.
    Ich hab auch eine Freundin, die er sehr liebt und die mich im Notfall auch unterstützen würde, sowie zwei Arbeitskollegen, die mir letzten Sommer sehr geholfen haben, als ich mit der lädierten Schulter keine Wurfspiele machen und den Hund nicht auspowern konnte. Da hab ich einfach immer jemanden zum Rennen, Toben und Werfen mit in den Auslauf genommen.

    Jeans und Decken zählen nicht - die schleppt meiner auch durch die Gegend. Anhand von PET-Wasserflaschen im Büro kann ich seinen Stand ganz gut ablesen. Leere bringt er mir immer gern mit in die Küche, etwas Wasser ist auch okay, aber ab halb voll wird's blöd.

    Wenn du nen Kaninchenfelldummy willst, würde ich an deiner Stelle einen ohne Futterbeutel nehmen. Deine Grundidee war ja, einen Nicht-Futter-Dummy zu kaufen, dabei würde ich dann auch bleiben. Kaninchenfell ist an sich ja schon ein riesiger Reiz. Spook kriegt zum Einjährigen auch einen, hab ich mir vorgenommen.

    Nimm 250g. Ich hab hier einen mit 500g und nehm den aus eben dem Grund sehr selten mit, ich hab einfach keine Lust, noch ein halbes Kilo mitzuschleppen. Außerdem kommt es auch drauf an, ob Madame Hyäne überhaupt schwere Sachen trägt. Wenn sie da mäkelig ist, landet der 500g- Dummy als nächstes im Fehlkäufe-Thread. :D

    Es gibt übrigens Neuigkeiten. Nachdem der eine Schaffner Spooks mit dem Ticket in der Schnute fotografiert und dieses Bild seiner gesamten Dienststelle geschickt hat, wurde ich nun schon zweimal im Abstand von mehreren Wochen von verschiedenen Schaffnerinnen angesprochen, dass dies ja wohl der Tickethund sei - sie haben das Foto gesehen. Nun habe ich auch rausgefunden, aus welcher Dienststelle dieses Personal stammt: Wilhelmshaven. Das ist weit, weit weg von unserer Route, und irgendwie finde ich es lustig, dass mein Spinner so weithin berühmt ist. :D

    Die Dame, für die wir das Ganze überhaupt gelernt haben, hat es inzwischen auch gesehen.
    Beim ersten Mal hielt Spuk ihr stolz sein Ticket hin, aber sie traute sich nicht, es ihm abzunehmen und hielt statt dessen nur die Hand drunter. Ticket fiel auf den Boden. Ich habe sie dann geneckt und gemeint, sie könne es ihm aber wenigstens wieder zurückgeben. Das tat sie dann auch, ganz zögerlich, und Spooks war total vorsichtig und sanft mit ihr.

    Beim zweiten Mal hat sie unsere Tickets ausgedruckt und mir in die Hand gedrückt, ich wollte Spook seines geben, damit er was zu tun hat, da riss sie es mir wieder aus der Hand mit den Worten: "Das kann ich auch selber!" und reichte es ihm. Ich war ein wenig stolz auf sie.

    Dann haben wir uns eine Zeit lang nicht getroffen, jetzt vor zwei Wochen erst wieder. Ich reichte dem Hund sein Ticket, sie meinte zu ihm: "Dein Frauchen ist aber ganz schön gemein!", ließ ihn schnuppern und nahm dann voooooooorsichtig das Ticket. Zurückgeben klappte ohne Probleme.

    Letzte Woche dann der Höhepunkt. Sie sah uns, sagte total selbstbewusst zum Spuk: "Na, komm mal her!", nahm sein Ticket, knipste es und reichte es ihm wieder. Reibungsloser Ablauf, keinerlei Berührungsängste, alles super. Danach rief sie freudestrahlend durch den Zug zu meinem grinsenden Hund: "Wir sind n Team!!". Was hab ich mich für sie gefreut, denn ich weiß, dass sie richtig glücklich darüber ist, sich getraut zu haben. Ein wenig ist mein Spinner nämlich auch Therapiehund für phobische Schaffnerinnen.
    Hinterher meinte sie, Spuk und ich hätten das ganz toll gemacht.

    Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Ich kenn die Frau schon ziemlich lange und recht gut, und sie weiß, dass ich sie niemals bedrängen, zwingen oder so was würde, aber sie weiß eben auch, dass ich ihr und ihrer Hundeunsicherheit nicht alles durchgehen lasse - weil sie mich mal drum gebeten hat und es genau so von mir erwartet.

    Nun muss ich nur noch endlich mal die glückliche Kombi "eine unserer Damen" und "ziemlich leerer Zug" haben, um die versprochenen Fotos zu knipsen und nachzureichen. Aber mit etwas Geduld wird auch das klappen.

    Bei mir sind es "Stopp!" und der Rückruf, die sofort und ohne zu fragen ausgeführt werden müssen, der Rest ist eh Kunststück und mir daher nicht so wichtig. Ich sag es nicht zweimal, aber wenn der Herr halt noch zwischen meinem Wort uns seiner Handlung einmal ein- und ausatmet, ist das für mich völlig okay. Klar könnte ich ihm auch beibringen, sich sofort fallen zu lassen, aber ehrlich gesagt habe ich da für unseren Alltag andere Prioritäten.

    Gezogen wird hier mit der Zeckenschlinge (fand ich bisher die beste Methode, werde aber bald auf den Zeckenhaken umsteigen, weil ich dazu nur eine Hand brauche und Mr. Hund an einigen Stellen doch festgehalten werden muss :pfeif: ), mit der Hand kann ich es partout nicht, nicht wegen des Ekels, sondern weil ich nur mittel- bis langhaarigen Hunden Zecken ziehe und da Probleme habe, sie mit den Fingern ordentlich zu packen zu kriegen. Killen tu ich sie in Ermanglung eines Feuerzeugs durch ordentliches Zermatschen zwischen Turnschuh und Asphalt. Aber wirklich zermatschen, nicht nur drauftreten, ich dreh den Fuß mindestens noch dreimal und gucke, dass auch wirklich nichts mehr zuckt. Wenn ich welche vom Hund absammle, die sich noch nicht festgesaugt haben, zerknack ich sie zwischen den Nägeln, bis sie die Beine einklappen und sich nicht mehr rühren. :dead: