Danny, lass dich mal knuddeln für diesen Text. :hug:
Beiträge von Sunti
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... wenn dein perfektes Pfingstwochenende so aussieht:
Samstag: zu heiß zum Laufen, rumgammeln mit Hund, kochen für Hund (weil unter der Woche unpraktisch, kann man nicht mitnehmen), spät abends Gassi.
Sonntag: Mit dem Zug zur Freundin, mit dem Hund, ihr und ihrem Hund im Wald auf ner Schattenwiese rumgammeln, mal in den Bach steigen, Dummy retten, vor dem Gewitter davonlaufen, bis auf die Haut durchnässt zu ihr heim, zusammen mit den abgerubbelten Hunden auf die Couch und Film gucken.
Montag: Erst mal zum Tierheim, Pflegling Gassi führen, ein wenig mit ihm trainieren, dabei immer auf der Flucht vor den Pfingstradlern. Dann mit zweitem Pflegling Mittagspause im Zwinger, Pausenbrot teilen, etwas Körperarbeit, ein wenig streicheln. Anschließend mit dem eigenen Hund, der natürlich auch dabei ist, durch den Wald eine Ortschaft weiter zum Bahnhof wandern, dort in den Zug und heimfahren.
Es war ein tolles Wochenende.

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Zitat
Das ist an sich schon ok. Aber gerade beim Wasser frage ich mich einfach, WARUM man einen Hund überhaupt daran gewöhnen muss. Wasser ist ja nun absolut nichts, was der Hund - außer er stinkt bestialisch und braucht ein Bad *g* - lieben müsste.
Wir haben 2 Hunde, die meiden Wasser wie die Pest. Und eine andere unserer Hündinnen geht maximal bis zum Bauch ins Wasser. Warum sollte ich das ändern wollen? Mir ist das 1000 x lieber als unsere dritte Hündin, die Wasser total liebt und voll Karacho zu jedem Gewässer rennt und reinspringt. Würde sie nicht dauerhaft an der Leine laufen, könnte das durchaus sehr gefährlich werden, sofern spitze Felsen im Wasser sind oder die Strömung, die sonst seicht ist, bei Hochwasser heftig ist.
Dazu kann ich dir meine Erfahrung berichten: Als ich den Spinner letzten Sommer übernahm, hatte er knapp 30 kg, schwarzes Fell und panische Angst vor Wasser. Der Sommer war heiß, und ich stand da mit einem Hund, den ich um nichts in der Welt runterkühlen konnte. Er kriegte schon Zustände, wenn er nur mit nassen Händen gestreichelt wurde, deshalb waren Ausflüge ziemlich unmöglich, er hätte nie eine Abkühlung haben können. Zu Hause bleiben ging auch nicht, weil Dachwohnung und knapp 40°C über Tage. Auf nasse Tücher legte er sich nicht. Kühlhalsbändern gegenüber bin ich skeptisch, Kühldecke wollte er nicht, unten im kühlen Treppenhaus liegen mochte er nicht. Ich kann dir sagen, es war ein schwieriger Sommer für den Hund.
Außerdem hatte ich die Befürchtung, dass er, wenn er sich mit spitzen Krallen und drei Meter lang am Ufer dem Wasser näherte, um zu trinken, irgendwann reinfallen und vor lauter Panik nicht wissen könnte, dass er schwimmen kann. Dann hätte ich 30 kg panischen Hund vor dem Ertrinken retten dürfen. Herzlichen Dank auch. Daher war es mir schon wichtig, dass der Spinner lernt: Wasser tötet keine Hunde. Er hat es gelernt. Dieses Wochenende waren wir zweimal im Düker plantschen und er hat seinen Dummy gerettet. Er hat Spaß dabei, wenn er nicht zu weit rein muss. Ein wenig mit nassen Händen abstreichen geht jetzt auch. Und es tat ihm in den letzten heißen Tagen sichtlich gut. Genau darum finde ich persönlich es sinnvoll, einen Hund ans Wasser zu gewöhnen.
@TS: Vielleicht kannst du deinen Hund ja auch sein Lieblingsspielzeug retten lassen? Dann kriegst du sie ggf. auch eher in natürliche Gewässer rein, wenn das Spielzeug dabei ist. An See, Fluss oder Bach würde ich (aus bitterer eigener Erfahrung) das Spielzeug übrigens erst mal an die Leine legen.

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Meiner Meinung nach liegst du genau richtig. Es ist zwar nett, wenn Hunde sich von Kindern zur Not augenverdrehend etwas mehr gefallen lassen, aber zur Regel sollte es nicht werden. Ich hab hier so einen, der sich von den Familienkindern wohl alles hat gefallen lassen MÜSSEN, als ich ihn übernommen habe, hat er jedes Mal, wenn wir unterwegs kleine Kinder getroffen haben, stark gemieden. Auch jetzt noch ist er etwas angespannt, wenn Zwerge zu nah an ihm vorbeilaufen.
Meine Befürchtung ist auch, dass sich dieser "tolle, freundliche, tolerante Familienhund" irgendwann eben nicht mehr alles gefallen lässt und dann mal schnappt. Wäre aus Hundesicht in dieser Familiensituation sogar höchst angebracht. Und dann sind ggf. auch nicht die eigenen Kinder das Opfer, sondern womöglich Gastkinder, weil der Hund gelernt hat, die eigenen darf er unter keinen Umständen "anfassen".
Vor allem, wenn kein Erwachsener dabei ist, der den Hund (ggf. durch bloße Präsenz) hemmt, hätte ich arge Bedenken, ob das ewig gut geht. Auch die Reizschwelle eines Golden ist nicht unendlich hoch.Also mach dir keinen Kopf um deinen Umgang mit Kindern und Hund, ich finde, du machst das genau richtig. Gegenseitiger Respekt hat ja nichts mit einer erhöhten Position zu tun.
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Ich denke auch, dass man den Seelenhund erlebt haben muss, um es verstehen zu können.
Es gibt so Hunde, bei denen es einfach BAM! macht. Während meiner Arbeit im Tierheim habe ich viele Hunde kennen gelernt, und zu einigen habe ich auch eine innige Bindung aufbauen können. Einer war dabei, der mir so nah war, dass ich kaum denken musste, was ich wollte, und er tat es. Einfach so, vom ersten Tag an war da diese Bindung. Und das ist nicht nur mir aufgefallen. Eine neue Gassigängerin, die mich begleitete, wenn ich mit ihm unterwegs war und später eine gute Freundin wurde, sagte mir einmal, dass sie es bei ihrem ersten Gang mit uns gespürt hat, das Band zwischen dem "Dicken" und mir. Als er vermittelt wurde, habe ich furchtbar gelitten.Meine langjährige Pflege-Kangaline ist auch so ein Hund. Wir haben hart miteinander gearbeitet, sie ist ein schwer traumatisierter Angsthund, unter schlimmsten Bedingungen geboren und aufgewachsen, beschlagnahmt und dann zu uns gekommen. Wir sahen uns zum ersten Mal, und ich wusste, DAS ist sie. Sie kam nie aus der Hütte, wenn Menschen auf dem Hof waren. Dann kam ich mit ihrer Pflegerin, trat ans Gitter und diese Hündin kam heraus, lief zum Gitter, berührte meine Hand mit der Nase und verschwand wieder. Dass das was Ungewöhnliches war, konnte ich am offen stehenden Mund der Pflegerin sehen. Und ich wusste, ich war soeben ausgesucht worden. Mit diesem Hund und keinem anderen würde ich arbeiten. Und so ist es bis heute. Meine Schöne und ich, wir verstehen uns blind und taub.
Beim Spuk könnte ich mir vorstellen, dass er auch in diese Kategorie gehören wird. Vielleicht. Und wenn nicht, dann lieb ich ihn trotzdem wie verrückt.

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Mit meinem momentanen Pflegling hab ich das gegenteilige Problem. Der Hund ist wirklich extrem niedlich, Golden Retriever-Mix, kniehoch, blond, plüschig und mit großen Kulleraugen. Aber leider ist er absolut nicht ohne und könnte u.U. auch gefährlich werden, wenn man ihn anlangt. Tja, das möchte auf den ersten Blick nur keiner glauben, weil er ja sooooooo lieb aussieht. Sobald er dann aber angesichts der entgegenkommenden Fußgänger/Radfahrer/Hunde ausrastet und keifend in der Leine steht, denkt man noch mal über meine Worte nach.

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Mein erster Hund: Langhaarcollie in Sable. Keine zehn Meter konnte ich gehen, ohne dass jemand "Lassie" streicheln wollte.
Zweiter Hund: Etwas über kniehohe Straßenmischung in schwarz. Schon da wollten immer weniger Leute mal streicheln.
Dritter Hund: 60cm- Kälbchen in schwarzmarken. Die Meinungen sind gespalten zwischen "Ist der schöööööön!" und "Waaah, Killerkampfhund!"
Vor vielen Jahren erzählte mir mal eine Halterin eines riesigen schwarzen Mischlings, dass sie zwar schwarze Hunde liebt, sich aber niemals wieder einen solchen anschaffen wird - denn die Menschen wichen ihr aus, rissen die Kinder auf den Arm und zogen ihre Hunde weiter. Blödsinn irgendwie, aber für den echt netten Hund sehr schade.
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Ich gestehe, ich nutze das Gesichtlecken z.T. als Bestätigung. Spooks liebt es, und wenn er dann auf "Kussi?" mal das Kinn und die Wange leckt, voll okay.
Bei den Hunden, mit denen ich z.T. arbeite, ist es auch nicht schlecht, dass ich da entspannt bin. Manche von ihnen sind im Umgang mit Menschen sehr unsicher aufgrund einer traumatischen Vergangenheit (auch Straßenhunde), und wenn ich ihnen diese für sie total natürliche Art der Beschwichtigung nehmen würde, würde ich sie nur noch mehr verunsichern. Für einige Hunde, mit denen ich schon gearbeitet habe, war es unheimlich wichtig, mich so beschwichtigen zu dürfen, wenn sie meinten, ich muss beschwichtigt werden (kommt jeweils am Anfang der Kennenlernphase häufig vor). Senta war auch so. Deshalb seh ich das wirklich sehr locker. An den Mund lass ich sie nicht, und für den Rest gibt's Wasser.
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Schwimmkong in L. Immer noch mit dem Rabatt der schließenden Zoohandlung für unter 10€. Superschnäppchen. Und Herr Hund hat sich gefreut und ihn schon gerettet. War also n guter Kauf.
Hüttenkäse und Joghurt.
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Ich habe eine Marke von Red Dingo. Die ist zwar etwas teurer, aber die Qualität ist super. Darauf habe ich meine Handynummer gravieren lassen.
Davon, die Nummer gut sichtbar aufs Geschirr oder Halsband sticken zu lassen, halte ich persönlich nicht viel, denn es muss nicht jeder Dahergelaufene, dem man unterwegs begegnet, meine Nummer wissen. Wenn ich da an einige der Gestalten denke, die hier so rumlaufen... *grusel*