Naaa, was gab's heute? ![]()
Naaa, was gab's heute? ![]()
I'm too sexy for my shirt, too sexy for my shirt So sexy it hurts
Manchmal sieht er so unglaublich erwachsen und abgeklärt aus... da lag er vor der Sattelkammer bei meiner Freundin und hat auf mich gewartet.
Es sagt doch auch niemand etwas dagegen, wenn man Boxentraining macht und einen herzkranken Hund da zeitweise ruhig stellen muss und der Hund das als angenehm empfinden muss. Das ist doch eine ganz andere Situation.
Nun wäre es aber nach der Meinung Einiger hier nicht erlaubt, das vorher zu trainieren, weil während des Trainings keine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Nur das stört mich an dieser Situation. Hier muss es eine Ausnahme geben, damit ich als Halterin/Trainerin die Möglichkeit habe, legal Boxentraining für den Notfall zu machen, bevor der Notfall eintritt.
Das hässliche Teil steht hier übrigens immer noch rum, weil Spuk beschlossen hat, dass er manchmal gern drin schläft. Hätte es gern abgebaut, aber was will man machen. ![]()
Im Winter liegt ne Kuscheldecke drin, im Sommer eine Kühlmatte.
Warum um alles in der Welt maßen sich so viele Hundehalter an, sich, wie so oft im Leben, an keinerlei rechtliche Vorgaben, Gesetze etc. halten zu müssen, und auch noch behaupten, dies sei völlig legitim? Und dann noch mit fadenscheinigen Ausreden.
Letztendlich ist es doch immer die Bequemlichkeit des Menschen, die den armen Hunden “Knast“ beschert.
Tja, ich hab Boxentraining mit dem Collie gemacht und bin heilfroh darum. Das Kerlchen kam mit einem Herzfehler auf die Welt und musste mit 11 Monaten operiert werden. Das bedeutete, Montagmorgen in der Klinik abgeben, Freitagmittag wieder abholen. Wie wurde er wohl in der Klinik untergebracht? Richtig, in einer Box. Hätte mein lebhafter, wuseliger, freundlicher Junghund keine Box gekannt und akzeptiert, wäre es ihm vermutlich noch schlechter gegangen als ohnehin schon.
Man kann nicht sagen, dass die Unterbringung aus medizinischen Gründen erlaubt ist, und dann verbieten, diese vorher gründlich zu trainieren.
Überall wird (zu Recht) gefordert, von Hunden nichts zu erwarten, was man ihnen nicht vorher beigebracht hat, aber bei der Box gilt das plötzlich nicht mehr? Wie soll das funktionieren? In der Tierschutzarbeit habe ich viele Hunde kennen gelernt, die im Zwinger randalieren und versuchen, auszubrechen. Garantiert tun sie das dann auch bei der Box.
Heutzutage gibt es so gute Schmerzmittel, dass ein ruhigzustellender Hund sehr schnell meint, er ist wieder mobil. Und dann? Tobt er durch die Box und verletzt sich dabei neu? Schon irgendwie blöd, oder?
Ich hab nie eine Box gebraucht, außer im Auto. Weder für die Angsthündin noch für den Welpen. Alle Hunde konnten so mitlaufen. Aber trotzdem bau ich das auf. Ebenso wie ich den Maulkorb aufgebaut habe, obwohl der mit 95% Wahrscheinlichkeit beim Collie niemals gebraucht werden wird, weil der ein Hippieblümchen ist und weil sogar Busfahrer sagen, Lassie darf nackig mitfahren. Aber auch da bin ich ein Fan von "lieber haben als brauchen". Bequemlichkeit ist das ganz bestimmt nicht. Training ist immer mit Arbeit verbunden, mit nachdenken, planen, umsetzen. Also nix Faulheit.
Box kennen ist auch ne Form von Medical Training und ich finde, dazu sollte die Box dann nicht kriminalisiert werden. Dem Hund gegenüber ist es nur fair, wenn er es kennt.
... wenn du 8 Liter Brottrunk per Rad im Rucksack heim schleppst, weil das Zeug der Darmflora der Hunde gut tut und es derzeit nicht in unmittelbarer Nähe zu bekommen ist.
Das Möhrchen, der Quatschkopp. ![]()
"Wenn ich mich mit dem Mali gut stelle, hab ich einen eigenen Bodyguard."