Mal exemplarisch ein Tag mit Picard in den Öffis.
Wir sitzen in einem Vierer, Picard liegt zwischen den Sitzen.
Eine Frau in schneeweißem Baumwollkleid fragt, ob sie sich dazu setzen darf. 
Ich warne, dass das Tier haart und ihr langes, weites, makelloses Kleid leiden wird. Stört sie nicht, sie setzt sich und erzählt von ihrem Hund.
Eine sehr junge Frau in Hotpants setzt sich, schaut immer wieder pikiert auf ihre nackten Beine, die vom Hundefell berührt werden. Selber Schuld, sie hat sich zu uns gesetzt.
Im Bus ruft mir ein älteres Ehepaar zu: "Der Hund kann sich gern zu uns setzen!", umsitzende Fahrgäste sprechen ihn an, eine geistig beeinträchtigte Frau lockt und knuddelt ihn. Ich hab ihn entscheiden lassen, ob er hin will.
Nächster Bus, es ist eng, Leute drängeln sich an ihm vorbei, ist ihm egal. Dann wieder im Zug, wir sitzen echt weit ab vom Schuss, die Schaffnerin kommt, plötzlich rennt ein Kind quer durch den Zug und will streicheln. Ich sage deutlich "Nein!", das Kind drängelt sich weiter ran, ich sage nochmal "Nicht streicheln!", das Kind kommt weiter auf uns zu, die Schaffnerin muss das Kind blocken und zu den Eltern bringen, die es null interessierte.
Ein Mann im Nachbar-Vierer versucht sehr unauffällig, den Collie mit Handbewegungen zu locken und freut sich, als der reagiert...
Wie oft er an diesem einen Tag gelockt und angefasst wurde, kann ich nicht zählen, nur eine Person hat gefragt, ob anfassen ok ist.
Nun freut sich Picard über Aufmerksamkeit und geht, wenn er genug hat. Mit anderen Hunden wäre ich da wesentlich rabiater gewesen beim Abschirmen.