Beiträge von Sunti

    Dazu müssen die TÄ das halt mitmachen. Inzwischen kenn ich etliche, die das nicht tun, leider.

    Mit Spuk kannste alles machen, wenn ich das autorisiere. Der kommt bei Hotspots oder Hautverletzungen schon freigeschoren in die Praxis, trägt Maulkorb, Kragen und Body ohne Thema, aber wenn jemand übergriffig wird, sagt er deutlich, wo die Grenze ist.

    Er wurde mal wegen einer Zyste an der Prostata geschallt und ich hatte TA und Helfer vorher deutlich gesagt, dass sie mir Bescheid sagen müssen, bevor sie ihn umlagern, weil er im Rücken empfindlich ist. Man hörte nicht auf mich. Zu deren Glück war ich vorn am Hund, denn als sie ihn plötzlich drehten, schoss er hoch und ließ die Zähne mal 10cm vorm TA zuschnappen. Klar, tat weh. Danach war denen auch klar, warum ich das vorher wissen will, um ihn vorzubereiten und entsprechend zu halten. TA war sehr reumütig und etwas blass. :pfeif:

    Wenn ich wach und im selben Raum bin, brauchen meine Jungs keinen Kragen. Spuk lässt sogar einen leicht erreichbaren Verband oder ne Socke dran, wenn ich das so möchte, auch wenn er allein ist. Für Picard braucht es dann doch nen Kragen. Zum Fressen kam der ab und weil er das mit dem Trinken aus den normalen Näpfen nicht geschafft hat, haben wir seitdem einen 13l-Eimer. Wenn der voll ist, klapp es mit dem Drüberstülpen und er trinkt allein.

    Was mir wirklich krass im Gedächtnis geblieben ist, ist der Umgang der älteren Menschen im Umfeld meines Vaters nach dem Tod meiner Mutter. Nicht nur hatte plötzlich jede/r ne Cousine, Nachbarin, Schwester, die er unbedingt kennen lernen sollte. Nein, er wurde dauernd gefragt, wie er denn bitte jetzt klarkommt, so ohne sie. Was er isst, ob er jemanden für die Wäsche und den Haushalt braucht.

    Dabei war die Wäsche schon immer sein Job, gekocht hat auch er, weil meine Mutter das gehasst hat.

    Und in den Jahren vor ihrem Tod hat er eh den gesamten Haushalt geschmissen, weil sie das schlicht nicht mehr konnte. Dass er toll kocht, wussten alle und dennoch kam die Frage und der Versuch, ihn zu seinem eigenen Besten zu verkuppeln.