hasilein75 Ich freu mich, dass du aktiv versuchst, dein Trauma durch Wissen zu verarbeiten, und wünsche dir sehr, dass das Erstarren irgendwann wieder weggeht.
Zu "Gameness" hab ich mal kurz Wiki angeschmissen und mir die dortige Definition durchgelesen.
Da sich der Begriff auch auf arbeitende (also jagdlich geführte) Terrier bezieht, habe ich den Verdacht, dass nicht "game, das Spiel", sondern "game, das Wild, die Beute" gemeint ist. Starke Motivation, sich mit dem Wild anzulegen und trotz schwerer Verletzungen nicht loszulassen, kennt man ja in der Extremform vom Jagdterrier. Diese Eigenschaft macht es ja gerade so fies, wenn ein Pit oder Staff mal zubeißt. Den zu lösen ist dann oft extrem schwierig.
Ich hab ja von Zeit zu Zeit Social Walks mit Staffs, weil deren Halter eben lernen wollen, mit den Artgenossenproblemen ihrer Hunde vernünftig umzugehen. Da diese Spaziergänge im sehr kontrollierten Rahmen stattfinden, fühl ich mich für meine Hunde auch sicher, in freier Wildbahn gäbe es zu diesen Individuen derzeit keinen Kontakt.
Treffen wir aber entspannte, freundliche Hunde mit Haltern, die wissen, was sie tun, wieso nicht?