Beiträge von Sunti

    Spuk fand lange DSH ätzend, ist auch gern ausgeflippt, wenn wir welchen begegnet sind, aber das habe ich nicht extra mit DSH trainiert, sondern das Verhalten, das ich haben möchte, nämlich Klappe halten, weitergehen, in anderen Situationen trainiert, bis es gut saß, und dann eben auch bei Begegnungen mit DSH eingefordert. Das hat auf Dauer geholfen.

    Mein rumänischer Straßenfeger zog mit ca. 9 Jahren erstmals ins Haus und fand das super. Stubenrein war sie auch direkt, nur ihr Fell war ihr für geheizte Räume anfangs zu dicht. Das hat sie aber beim nächsten Fellwechsel sehr nachdrücklich erledigt.

    Meine kommen an, Nasenspitze an Nasenspitze, schauen mit tief in die Augen und rülpsen mir volles Rohr ohne den kleinsten Hauch von Scham ins Gesicht. Regelmäßig...... Alle drei...

    Das tut hier nur der edle, elegante Collie. Und solange er sich das nicht abgewöhnt, verbitte ich mir jegliche Empörung bezüglich menschlicher Flatulenzen. :klugscheisser:

    Ich meine schwarze Hunde sind ja bekanntlich böse. Und Argos hat zwar viel weiß, aber ausgerechnet am Kopf und im Darmbereich ja schon viel schwarz, das würde passen. Ist das der Hinweis den ich bisher immer übersehen habe?

    Tur mir leid, dich da zu enttäuschen. Der kleine Kerl mit den schlechten Manieren ist ein hübsches Kerlchen in weiß und sable. Das schwarze Tier dagegen hat hervorragende Manieren, pupst nur sehr unauffällig, wenn das Essen nicht passt, und rülpst, wenn überhaupt, mit geschlossener Schnauze in gebührendem Abstand.

    Spuk und zuvor Senta wurden auch schon von jagdlich geführten DD angegriffen, die dem ansässigen Jäger gehörten und frei hinter dessen Auto her liefen. Es ist jeweils nichts passiert, weil ICH dazwischen gegangen bin, der Herr Jäger hat seinen Hintern nicht vom Fahrersitz bewegt. Statt dessen hat er mich, als ich mich nicht weiter anpöbeln lassen wollte und weitergegangen bin, mit dem Auto ins Gebüsch gedrängt, um dann auszusteigen und mich weiter anzumeckern. Ich bin da irgendwie weg gekommen, hab es angezeigt aber es ist nichts passiert, weil ihm der Wald gehört und er hier jemand ist. Vor diesem Hintergrund wundert es mich wenig, dass Jagdhunde auf andere Hunde losgehen, besonders dann nicht, wenn der Beutetrieb getriggert wird. Hier auf dem Land werden sie auch gern noch an Freigängerkatzen trainiert.

    Ich sehe es wie du, House of Madness Für dich dürfen und sollten deine Hunde die oberste Priorität haben, denn du hast das Leben mit ihmen gewählt und es macht dich glücklich und erfüllt dich. Deine Hunde dürfen für dich über fremden Kindern stehen - das tun meine für mich auch.

    Ein Zusammenleben im selben Haushalt sehe ich auch nicht, das wäre Stress für alle Beteiligten und fürs Kind wahnsinnig gefährlich. Kinder kommen auf die dollsten Ideen, so dumm kann man gar nicht denken.

    Es muss also eine andere Lösung her. Eines möchte ich noch zu bedenken geben. Wenn du dich jetzt dem Druck beugst, deine Hunde weggibst oder in den Garten susquartierst, dann wird das auch etwas mit deiner Beziehung zu deinem Freund und seinem Kind machen. Es wird für immer zwischen euch stehen und das kann auf lange Sicht auch das Aus der Beziehung bedeuten, weil es ein unterschwelliger Schmerz, gar Vorwurf, ist. Dann hättest du keinen Partner, kein Stiefkind UND keine Hunde mehr.