Dadurch, das wir nur zu zweit leben ist er sehr auf mich fixiert, ich spiele schon länger mit dem Gedanken einen Zweithund ins Team zu holen, der dieses sehr engen Bande etwas löst und mit Micki zusammen auf Erkundungstour geht. Ich stelle es mir für alle Beteiligten als Bereicherung vor.
Nur zu diesem Punkt: Vergiss es. 
Spuk war sechs Jahre mein Einzelhund, er kam mit 3 Jahren aus einer trubeligen Familie zu mir und wir waren sofort ein Team. Unsere Bindung ist so eng, ich denke, er reagiert. Jeder Außenstehende merkte das. Er geht mit niemandem mit, wenn ich das nicht ausdrücklich wünsche, und wenn ich krank bin, nicht mal dann freiwillig. Wenn ich ihn irgendwo parke, Büro, Zwinger (im Tierheim, wenn wir dort helfen) etc., lässt er sich von niemandem dort abholen, da droht er sogar deutlich. Man könnte ihn ein "Mamakind" nennen. 
Vor genau drei Jahren, da war Spuk neun, zog der Colliewelpe Picard ein, weil ICH das wollte. Mir hätte gereicht, dass die zwei sich vertragen und coexistieren. Was ich bekommen habe: Ein Team aus allerbesten Brüdern, die sich heiß und innig lieben, füreinander einstehen und aufeinander aufpassen. Und trotzdem ist Spuk immer noch mein "Mamakind", nichts und niemand kommt in seinen Augen vor mir, Picard ist ihm trotzdem sehr wichtig, aber an unserer Beziehung hat das nichts geändert. Das hätte ich auch ehrlich gesagt nicht gewollt. Solche Hoffnungen sind für den Zweithund eine zu große Bürde.