Ich behaupte, meine Jungs sind absolut führerweich. Für mich und mit mir zusammen tun die alles, es reicht oft nur ein Blick oder eine Geste, manchmal sogar nur ein Gedanke (Spuk ist darin Meister), und sie wissen, was ich möchte, und tun das auch.
Zusammenbrechen tut von denen aber keiner, wenn ich mal rumbrülle (kommt selten genug vor und richtet sich meist gegen irgendwelche technischen Geräte, die mich vorher bösartig in den Wahnsinn getrieben haben), Korrekturen müssen auch nicht sonderlich stark sein, um angenommen zu werden.
Zusätzlich ist Picard bei Fremden auch grundsätzlich sehr soft, hört auf jeden und beim TA reicht eine kleine Ansage, und er hält still und lässt alles mit sich machen - so die Aussage der TÄ in der Klinik, in der er regelmäßig zur Kontrolle muss - ohne mich.
Spuk dagegen ist eher der Typ "Nicht die Mama!", d.h. auf Fremde hört er gar nicht, lässt sich von denen auch nicht maßregeln, da wehrt er sich. Bei Leuten, die er gut kennt und die ich autorisiert habe, ist er kooperativ, aber am besten geht alles, wenn ich dabei bin.
Beide Hunde sind auch sehr sensibel für meine Stimmungen und meine Gesundheit, Spuk neigt zum Beschützen, wenn ich nicht auf der Höhe bin und bin ich traurig, wird auch getröstet, aber das geht zum Glück nicht do weit, dass meine Stimmung ihr Wohlbefinden beeinträchtigt.
Ein paar führerharte Hunde hab ich im Tierschutz kennen gelernt, kann ich zur Not auch mit, aber haben wollte ich keinen, wenn es sich vermeiden lässt.