Suuuuuuuuulika, ich leih sie mir gern, nur müssten wir dann auch einen Deal machen, denn die Senta würde wahnsinnig werden, wenn so'n robuster Floh auf sie drauf hüpft. Heute durfte ich wieder nen Boxen blocken, der die gleiche Idee hatte, ich wette, morgen ist mein Knie blau. Wenn der mit dieser Wucht auf meine alte Dame draufgerannt wäre, dann hätt's Stress gegeben.
Also, schick mir die Kleine, ich leih dir solange die Unsichtbare. ![]()
Beiträge von Sunti
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Einer meiner Tierheim-Jungs, zufällig auch ein Spitz-Mix, hatte ein ähnliches Problem. Allerdings war in meinem Tierheim Erziehung durchaus erwünscht, denn jeder Hund hatte da seinen eigenen Gassi-Gänger, wenn er denn einen hatte (so viele haben sich um den Job nämlich nicht gerissen). Wenn also Alwin wieder seine fünf Minuten kriegte, biss er auch vor lauter Übermut in alles rein, was ihm vors Maul kam: Leine, Ärmel, Hände, Schal. Nachdem er mich bei einer solchen Aktion einmal beinahe mit meinem eigenen Schal stranguliert hätte, hat es mir gereicht. Sobald er in die Leine biss, bin ich stehen geblieben, habe die Leine ruhig gehalten, aber keinen Gegendruck erzeugt. Für ihn war das nämlich ein tolles Zerr-Spiel, und wenn ich nicht mitgespielt habe, war's irgendwann blöd. Dieses ganze Rumgebeiße, wenn er überdrehte (was am Anfang natürlich öfter der Fall war) hab ich dann auf ein Zerrseil umgelenkt, so dass er was im Maul hatte, an dem er sich abreagieren, aber dabei keinen Schaden anrichten konnte. Nach einigen Spaziergängen habe ich dann mit eben diesem Teil mit ihm vorsichtige Zerrspiele gemacht, aber immer abgebrochen, wenn er zu sehr hochdrehte. Vielleicht wäre das für euch ja auch ein Ansatz? Wenn er rumschnappt, Zerrseil ins Maul, und evtl., wenn das was für ihn ist, auch als Ablenkung, wenn er pöbelt?
Wenn Alwin sich total aufgeregt hat (bei Kaninchensichtung), hab ich Leckerchen auf dem Boden verteilt und suchen lassen, danach war er auch wieder ansprechbar und hatte das Kaninchen vergessen. Ohne diesen Trick hat er sich teilweise ne halbe Stunde lang aufgeregt und reingesteigert, so dass ein normaler Spaziergang nicht möglich war.
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Wo Murmelchen gerade komisch bewegen sagt. Mein Standartspruch, wieso mein Hund Angst vor Kindern hat:
"Die bewegen sich komisch, riechen seltsam und machen merkwürdige Geräusche." Hören die Muttis dann nicht so gern, aber aus Sentas Sicht stimmt das definitiv.
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Grade eben. Pause. Eine Schülerin pellt ihre Mandarine, geht zum Mülleimer, um die Schale zu entsorgen, guckt in den Mülleimer, guckt mich an, guckt skeptisch wieder in den Mülleimer. Dann die Frage: "Darf ich die Schale da reintun?" Ich: "Klar, dafür ist er doch da."
Sie: "Na ja, ich dachte halt, weil der Eimer so leer ist..."
Nächstes Mal schmeiß ich ein paar Anstandsschnipsel rein, damit die Mädels sich wieder trauen, den Mülleimer zu benutzen, auch wenn er frisch geleert ist.
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Meine würde Kinder schnappen, wenn diese an sie rangehen, ihre Warnungen ignorieren und sie nicht weg käme. Daher lasse ich keine Menschen unter 13-14 Jahre an sie ran, und auch da wird nach Vernunft und Körpersprache der jungen Person entschieden. Die Anwesenheit von Kindern stresst meine Hündin, allerdings nur, wenn die Kinder zu dicht rankommen bzw. typisch kindlich schreien, quietschen, fuchteln etc. Geht ein Kind neutral an ihr vorbei, ignoriert sie es. Mit diesem Hund werde ich sicherlich keine Babysitterjobs machen, aber mit den Nachhilfekindern funktioniert das super, weil der Hund auf der Decke liegen bleibt und die Kinder wissen, dass der Hund zu ignorieren ist. Natürlich ist sie niemals mit den Kids allein im Raum.
Insgesamt sind Kinder aus Hundesicht ja nun mal einfach schwieriger einzuschätzen als Erwachsene, deshalb wäre in meinen Augen immer Vorsicht geboten.
Ach ja, das Schnappen bei meiner Hündin käme nicht, weil sie maßregeln würde, sondern einfach aus Angst/Abwehr. -
Na toll! Ich wusste, ich muss verrückt sein, dass ich meiner Schwarzen heute einen Mantel gekauft hab für die Wartezeiten am Bahnhof, damit sie nicht mehr so friert. Hätte ich das eher gewusst, hätte ich ihr halt ggf. gesagt, stell dich nicht so an, bist ja schließlich ein Hund.

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Hier gibt's zum Glück bloß kleine Mistbienen (Superwort übrigens, ich hab beim Lesen gegrinst!) vom Format JRT oder Dackel oder deren Mixe, die sind einigermaßen robust und werden von mir grundsätzlich mit dem Fuß abgewehrt oder mal vor's Schienbein prallen gelassen. Kleinere, zartere Fieslinge hatten wir noch nicht, da wüsste ich im ersten Moment wahrscheinlich auch nicht, was ich täte. Ich kann einfach keine kleinen Pöbler an meine Hündin ranlassen, weil wir lange und intensiv trainiert haben, dass ich Hundebegegnungen kläre (Straßenhund, das hat eben seine Zeit gedauert) und weil sie auch in der Regel Angst kriegt, wenn unangeleinte Pöbler egal welcher Größe auf sie zu preschen. Daher fang ich sie frühzeitig ab. Neulich auch wieder so ne Situation: Frau mit zwei stadtbekannten Kampfdackeln, die alles dürfen, nur nicht hören (und die sogar unangeleint Menschen hinterherrennen und pöbeln dürfen - O-Ton Frauchen: "Der hat jetzt halt ne Mütze auf, davor haben die Angst."), sie kriegt die Hunde nicht ran, interessiert sie auch nicht sonderlich, denn sie hatte noch ne andere Frau mit ebenfalls pöbelndem Kleinhund dabei. Alle ohne Leine, nur meine nicht. Und ich hatte Mühe, meinen ängstlichen Hund durch eine Horde keifender, schnappender, dreister Kleinhunde zu kriegen. Da werde ich dann auch mal deutlich, zumal ich zumindest bei den Dackeln weiß, dass die sanfte Tour nicht zieht. Fuß aufstampfen und anschreien zeigt da deutlich mehr Wirkung.

Wenn mir allerdings mal so'n zartes Mini-Ding pöbelnd begegnet, schwer zu sagen, was ich dann tun würde.
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Sind das deine Weihnachtskarten?

Jedes Mal, wenn ich das Tayra-Tier sehe, will ich's klauen.

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Zitat
Als ich noch als Punk am Zoo rumgehangen habe, hat sich mal aus einer Truppe japanischer Touristen jeder von denen einzeln zu uns gestellt und sich fotografieren lassen
Auch ohne zu fragen.Heute auf der Gassirunde haben wir einen Mann getroffen, der in einer Auffahrt stand und gewartet hat. Fiete war total merkwürdig, hat ihn mir immer wieder angezeigt und wollte wirklich nicht auf ihn zu gehen. Der Mann hat den bockenden Hund bemerkt und sich diskret in die Auffahrt verzogen.
Wir konnten also weiter, auf Höhe der Einfahrt sahen wir ihn aber natürlich wieder, Fiete hat den Rückwärtsgang eingelegt und sich voll ins Geschirr gelegt.
Der Mann schien sichtlich geknickt und fragte, ob Fiete Angst vor Menschen hätte. Da ich ihm nicht unbedingt sagen wollte, dass ich das noch nie erlebt habe, (er tat mir irgendwie Leid), bejahte ich, er zog sich wieder zurück und wir konnten vorbei.
Ich habe den ganzen Tag gerätselt und eben ist der Groschen gefallen:
Dieser Mann war unser Tierarzt
Das passiert mir mit der Unsichtbaren nicht. Denn wenn die unsere Tierärztin außerhalb der Praxis trifft (schon diverse Male passiert), dann freut sie sich sehr. Nur IN der Praxis ist ihr die Dame ein wenig suspekt.

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Mein "Steh"- Kommando heißt "Wir warten!", das kommt auch immer wieder gut, wenn sich alle Anwesenden fragen, ob sie auch mit "wir" gemeint sind.