Beiträge von Sunti

    Zu Stoßzeiten geh ich nicht mal selbst freiwillig einkaufen, daher muss der Hund das auch nicht.
    Aber da ich öfter mit (fremden) Hunden zu tun habe, die außerhalb des Waldes überhaupt nicht öffentlichkeitstauglich sind, weil sie es einfach nicht kennen, nehme ich gerade solche Hunde gern mit zum Shoppen. Wie gesagt, Kleinstadt, also minimaler Stress.
    Wenn ich z.B. von der Arbeit komme und durch die Einkaufsstraße heim laufe und mir dabei ein nettes Shirt im Schaufenster auffällt, gehe ich gern spontan rein und probier es an. Daher möchte ich, dass mein Hund es gewohnt ist, in solche Läden mitzugehen. Geplante, große Kleiderkaufaktionen sind davon ausgenommen, da halte ich mich durchaus länger in Läden auf und das wäre mir mit Hund dann auch zu aufwändig.
    In Buchhandlungen halte ich mich aus Suchtgründen ( :ops: ) öfter auf, manchmal nur zum Stöbern, für eine Beratung, einen netten Plausch mit der Buchhändlerin etc. Wieso sollte Hund da nicht mitgehen? Als Single ist es einfach irre praktisch, wenn der Hund mal spontan mit in den Laden kann, und das muss eben auch geübt werden.

    Mit meiner Angsthündin habe ich absichtlich Läden aufgesucht, deren Personal ich kenne, und die Leute vorher instruiert. Denn die Schwarze musste am Anfang lernen, dass fremde Menschen sie nicht fressen, sondern einfach in Ruhe lassen. Gestellte Situationen konnte ich da einfach am besten im Klamotten- bzw. Buchladen herstellen. Während dieser Übungen habe ich übrigens nie was gekauft, was fürs Personal auch kein Problem war. Die wussten ja, ich komm wieder.

    Bei uns hat dm z.B. kein Hundeverbotsschild. Deshalb bin ich damals mit dem Urlaubszwergpudel unterm Arm eben da reinspaziert, um Leckerchen zu kaufen, und wurde von einer Verkäuferin dermaßen unfreundlich angepampt, hier herrsche Hundeverbot. Da ich zwei Wochen zuvor jemanden mit Chihuahua habe dort einkaufen sehen, habe ich das ganz freundlich erwähnt und auch darauf hingewiesen, dass eben kein Schild da ist. Ergebnis: Nein, ich lüge, hier war noch nie ein Hund drin, sofort raus mit dem Vieh! Hab dann auf dem Rückweg zum Ausgang aber noch recht deutlich gesagt, dass man dann doch bitte ein Verbotsschild anbringen solle, und kriegte zur Antwort: Wäre nicht nötig, so was sage einem doch schon der gesunde Menschenverstand.
    Da bin ich dann doch etwas... sauer geworden, denn mangelnden Menschenverstand muss ich mir nun wirklich nicht nachsagen lassen. Ich glaube, die gute Frau hatte am Ende ein wenig Angst vor mir. :hust:
    Nicht falsch verstehen, in einem angemessenen Ton und mit normaler Wortwahl wäre die Situation kein Problem gewesen, aber nicht so.

    Ansonsten nehm ich Hund(e) überall mit hin, wo kein Verbotsschild hängt. Hier dürfen Hunde in jede Apotheke, da gab es bisher noch nie Probleme. Sämtliche Geschäfte in der Innenstadt, Eisdielen, Klamottenläden, Buchhandlungen, Telefonshops, alles kein Problem. Ich wohne in einer Kleinstadt, daher kennt man sich mit den Jahren, und das Personal der meisten Stammläden weiß inzwischen auch, dass ich gern ihre Geschäfte zu Citytauglichkeitsübungen auch für unsichere Urlaubs- und Pflegehunde nutze. Der Vorteil hierbei: Niemand fasst oder spricht den Hund an, wenn ich das nicht ausdrücklich erlaube, so dass ich keine Angst haben muss, evtl. menschenscheue Hunde zu überfordern, weil alle Verkäufer sie ach so süß finden. Einmal hat eine Verkäuferin bei It's (Klamottenladen) sogar ihre neue Kollegin direkt drauf hingewiesen, dass der Hund schüchtern ist und übt und deshalb bitte nicht beachtet wird. Fand ich süß.

    Erst vor wenigen Wochen war ich bei Tchibo drin, ohne Hund, habe die Verkäuferin aber gefragt, wie es aussieht, wenn ich mit Hund da wäre. Sie erzählte mir, dass auf Druck der Obersten für ein paar Wochen in allen Filialen Hundeverbot herrschte, darauf aber ein Sturm der Empörung unter den älteren Stammgästen losbrach, die Dackel, Pudel und Terrier jetzt nicht mehr zum Kaffee kaufen und -trinken mitbringen durften. Daraufhin wurde das Verbot fix wieder aufgehoben. :p

    Genau das meinte ich mit der Frage, was die davon haben. Nichts. Denn jede Negativschlagzeile schürt die Ablehnung in der Bevölkerung, und freigesprochene Hunde sind ja keine Kerbe auf ihrer Statistik der "Säuberung".
    Meiner Meinung nach müsste da allein schon an der Zuständigkeit dringend was geändert werden. Mal ganz abgesehen von dem ganzen unsäglichen Gesetz.

    Und hoffen, dass man keine Meerschweinchen hat, die zu doof zum Fressen sind. :roll:

    Wir hatten früher im kleinen Garten aus Spaß für uns Kinder ein paar Maispflanzen stehen. Diese wurden dann mitsamt Kolben an die Schweinchen verfüttert; aber einer war so dusselig/gierig, dass er sich mit den Maisblättern die Mundwinkel zerschnitten hat. Ist aber auch wirklich nur diesem einen passiert, der eigentlich sonst ein ganz cleveres Kerlchen war. =)

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    Und wie gehe ich an der Strasse entlang, wenn der Hund zwingend sitzt? Muss ich ihm noch beibringen, sich im Sitz schleifen zu lassen? :???:

    Verdammt, ich wusste, dass ich vergessen hatte, ihn was zu fragen. Jetzt weiß ich wieder, was es war. :lol:

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    ohjaaa...wie oft ich diesen satz schon gehört habe.

    dazu kommt ja noch, dass meiner eine SH von 63cm hat und 24kg wiegt...und bevorzugt lassen die leute ihre kleinen hund zu ihm...wo es ja wirklich gefährlich werden kann für den kleinen. ich sag schon immer extra, dass meiner verletzt ist und nicht gut gut auf kleinere hunde zu sprechen ist. interessiert die wenigsten...
    warum machen die das??? :???:

    Gute Frage. Die gehen halt davon aus, dass deiner sich vom regenbogenpupsenden, auf Wolken schwebenden, nix tuenden Kleinhund einlullen lässt und dann auch nix mehr tut. Passiert mir auch ständig.
    "Bitte lassen Sie den Hund nicht ran, ich kenn meinen erst seit zwei Wochen und kann ihn noch nicht richtig einschätzen."
    "Ach, da passiert nichts, meiner tut nix." Da geht es dann schnell mal 60cm gegen 20. :/

    Diese Tipps aus Claudis Link sind irgendwie... sinnfrei. Schweiß vermeiden. Bei 28°C unterwegs im Wald mit Trainingshund nicht ganz so einfach. :D
    Ich hatte Zitronella- Armbänder und musste das Experiment abbrechen, weil ich mich hinterher selbst nicht mehr riechen konnte. Echt, der Duft hing mir überall und immer in der Nase, ging gar nicht. Fürs Fußgelenk sind sie leider zu schmal. Ein Hilfsmittel habe ich leider noch nicht gefunden; ich bin aber gerade echt in Versuchung, zu meiner Freundin zu fahren und mich im Insektenabwehrspray ihrer Pferde zu duschen.

    Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich derartige Berichte lese, habe ich manchmal das Gefühl, als ob die Polizei irgendwie trotzig reagiert. Wo wäre das Problem, die betroffenen Hunde am Leben zu lassen, bis alle gerichtlichen Schritte durch sind? Nö, man muss ja nicht warten, also wird die Tötung fix angeordnet, und wenn hinterher der Hund freigesprochen wird, Pech gehabt. Tot ist er ja trotzdem. Die Frage ist: Was haben die davon?