Zu Stoßzeiten geh ich nicht mal selbst freiwillig einkaufen, daher muss der Hund das auch nicht.
Aber da ich öfter mit (fremden) Hunden zu tun habe, die außerhalb des Waldes überhaupt nicht öffentlichkeitstauglich sind, weil sie es einfach nicht kennen, nehme ich gerade solche Hunde gern mit zum Shoppen. Wie gesagt, Kleinstadt, also minimaler Stress.
Wenn ich z.B. von der Arbeit komme und durch die Einkaufsstraße heim laufe und mir dabei ein nettes Shirt im Schaufenster auffällt, gehe ich gern spontan rein und probier es an. Daher möchte ich, dass mein Hund es gewohnt ist, in solche Läden mitzugehen. Geplante, große Kleiderkaufaktionen sind davon ausgenommen, da halte ich mich durchaus länger in Läden auf und das wäre mir mit Hund dann auch zu aufwändig.
In Buchhandlungen halte ich mich aus Suchtgründen (
) öfter auf, manchmal nur zum Stöbern, für eine Beratung, einen netten Plausch mit der Buchhändlerin etc. Wieso sollte Hund da nicht mitgehen? Als Single ist es einfach irre praktisch, wenn der Hund mal spontan mit in den Laden kann, und das muss eben auch geübt werden.
Mit meiner Angsthündin habe ich absichtlich Läden aufgesucht, deren Personal ich kenne, und die Leute vorher instruiert. Denn die Schwarze musste am Anfang lernen, dass fremde Menschen sie nicht fressen, sondern einfach in Ruhe lassen. Gestellte Situationen konnte ich da einfach am besten im Klamotten- bzw. Buchladen herstellen. Während dieser Übungen habe ich übrigens nie was gekauft, was fürs Personal auch kein Problem war. Die wussten ja, ich komm wieder.