... wenn du abends nach dem langen Spaziergang deine Wäsche zusammenlegst und dabei zwischen Bett (Legefläche für größere Stücke), dem Schrank und dem Badezimmer hin und her laufen musst, wo die gefaltete Wäsche verteilt wird. Der Hund liegt zwischen Bett und Schrank und muss aufstehen, wenn du einen Pullover einräumst, geht ins Bad und legt sich dort vor die Wäschekommode. Nun hast du ein irre schlechtes Gewissen, die Waschlappen und Handtücher einzuräumen, weil das arme Tier nun schon wieder aufstehen muss...
Selbes Spiel hatten wir dann noch mit dem Küchenschrank, in den die Geschirrtücher gehören. Und danach hat er es kapiert und sich auf seinen Platz gelegt. ![]()
Beiträge von Sunti
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Mir wurde ja mal, als ich mit der damaligen Gassihündin Macey unterwegs war und sie rief, von einem älteren Ehepaar ganz empört unterstellt, das arme Tier hieße "Messie", und wie ich das nur tun könne, ob ich überhaupt wisse, das das heißt etc.
Nachdem ich dann erklärt hatte, dass der Hund
1. nicht meiner ist und ich daher nichts für den Namen kann und
2. Macey heißt, nicht Messie,pflaumte mich die Frau noch mal an, ob ich denn nicht wisse, das Messie bedeutet. Kam mir vor wie in der Lateinstunde. Sunti an die Tafel zum Vokabeln abfragen.

Aricko, ich glaube, die Züchter gehen nach dem Alphabet. A- Wurf, B- Wurf etc. Und wenn du dann nen Zwölferwurf hast, gehen dir bei bestimmten Buchstaben wahrscheinlich irgendwann die Ideen aus.
Ob es allerdings Pflicht ist, die Welpen eines bestimmten Wurfs in den Papieren mit alphabetisch passendem Namen stehen zu haben, weiß ich nicht, da mögen mich die VDH- Kenner aufklären. -
Als Spinner an einem öffentlichen Baum das Bein hob, meinte auch ein alter Herr gegens Fenster klopfen und mich beschimpfen zu müssen. Hab dann demonstrativ den Ohrhörer noch fester ins Ohr geschoben...
Echt, irgendwo muss Hund noch mal pinkeln dürfen.
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Amy, wahrscheinlich würd ich auch heuchlerisch den Tiertrainer ankreuzen, aber im Ernst, wegen so was würde ich im Leben keinen Trainer hinzuziehen. Also, ich, ganz persönlich, mit meiner Erfahrung.
Sieht man mal wieder, wie toll die Fragen sind. Wenn die aus dem Katalog des Hundeführerscheins mit entnommen sind, würden mir auf Anhieb gleich noch ein paar besonders "einleuchtende" Exemplare einfallen.
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Takara, kauf deinem Umfeld Brillen - oder Knebel.

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HundoderKatze, ich komm mal mit dem Spinner vorbei. Der darf dann zwar nicht an deine Zwerge ran, weil Grobmotoriker, aber er ist groß, hat die "böse Dobermannfarbe" und kann, wenn er will, ziemlich laut und tief bellen.
Was für ein A*schloch!! Lass dich bloß nicht unterkriegen; und du weißt doch, der Trend geht zum Großhund als Bodyguard für die Kleinen. :cookie: -
Wenn ich ruhig und tief schlafend im Dunklen in meinem warmen Bettchen liegen würde und auf einmal dreht der Schwarm Vögel in der anderen Zimmerecke völlig ab, dann hätte zuerst mal ICH den Nightfright, fürchte ich.

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Ich denke, das Problem ist, wie hier auch schon einige geschrieben haben, dass so ein Vorfall eigentlich unter "Shit happens" zu verbuchen wäre.
Der Hund war angeleint, so gut es bei einer Dogge geht, unter der Bank verstaut (lag fast auf den Füßen der Halter), nicht nervös (döste so vor sich hin) und wahrscheinlich auch noch nie in einer solchen Art auffällig geworden.
Ich finde es erstaunlich, wie viele Leute hier genau zu wissen meinen, dass ihre Hunde NICHT im Reflex oder aus Schreck rumschnappen würden, wenn man sie im Dämmerzustand tritt. Ich weiß es nicht, weil der Spinner noch nie in meinem Beisein getreten wurde und ich auch nicht vorhabe, das zu testen, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein.
In einem anderen Forum habe ich mal vor einiger Zeit gelesen, dass ein Listenhund beim Wesenstest vom Prüfer mit voller Absicht auf den Schwanz getreten wurde mit dem Kommentar: "Mal sehen, wie er darauf reagiert." Wollen wir solche Zustände? Ich nicht.
Also gehen wir einfach mal davon aus, dass dieser Zwischenfall ein doofer Unfall war, an dem eigentlich niemand schuld ist, weil
1. Hund gut gesichert, grundentspannt und
2. Kind mit dem Kopf in den Wolken, Eltern irgendwo in Rufweite waren.Normaler Ablauf wäre hier: Kind tritt Hund, Hund schnappt aus Schreck, Hämatom und kaputtes Shirt (sind wir ehrlich, wenn eine Dogge schnappt, passiert ein Hämatom schneller als beim Zwergpudel, ist einfach von Natur aus mehr Wums dahinter).
Eltern und Hundehalter tauschen sich aus, Versicherungsinformationen und Kontaktdaten werden getauscht, Shirt ersetzt, Kind getröstet, man trennt sich.
Wenn einer der Beteiligten nun aber aus der Rolle fällt (in diesem Fall die Eltern, die schreien, beschimpfen, ihre Daten nicht rausgeben wollen, eine Anzeige machen), eskaliert das Ganze unnötigerweise. Und ganz ehrlich, mit dem Schreckgespenst einer Anzeige, Wesenstest, Maulkorb- und Leinenzwang im Nacken würde ich als Hundehalter im ersten Schreckmoment auch mal leise die Frage stellen, ob denn nun wirklich ich allein bzw. mein Hund an der Situation schuldig bin. Dies sei jedem gestattet, der sich in einer derartigen Ausnahmesituation befindet.
Dass rechtlich immer der Hundehalter der Dumme ist, wissen leider auch viele Nichthundehalter, die ihre durch einen kleinen, blöden Unfall gewonnene "Macht" auch gern ausspielen möchten. Wie schnell wird da angezeigt, wo man sich normalerweise unter Zuhilfenahme des gesunden Menschenverstandes friedlich einigen könnte.Und an all die 150%igen Halter hier: Was macht ihr, wenn ihr einen neuen Hund habt? Evtl. sogar einen erwachsenen, den ihr noch nicht so genau kennt? Wie umgeht ihr die "Das hat er noch nie gemacht"- Fallen? Indem ihr nur in der Pampa spazieren geht oder den Hund fesselt und knebelt? Ich bin sehr umsichtig, weil mein Spinner, der erst drei Monate bei mir lebt und schon drei Jahre Anarchie hinter sich hat, ein wilder Kerl mit 30 kg/60cm SH ist, verfüge über eine Menge Hundeerfahrung und Übung im Alltagsmanagement mit nicht so ganz einfachen Hunden, und dennoch begegnen mir des Öfteren Situationen, in denen mich der Kerl überrascht. Dann wird reagiert, Hund eingesammelt, sich entschuldigt und darauf geachtet, dass diese Situation nicht wiederh eintritt. Denn wie sagt man: "Begehe keine Dummheit zweimal. Die Auswahl ist schließlich groß genug."
Ich bin mir sicher, die Halter der Dogge werden beim nächsten Parkbesuch von sich aus noch vorsichtiger sein, die Umgebung scannen und auf Kinder achten, denn JETZT wissen sie, dass ihr Hund im Schreck rumschnappt. Dazu braucht es jedoch keine Repressalien, Auflagen oder Schuldzuweisungen in einem öffentlichen Forum.
Seht es mal so: Wer in die Ecke gedrängt wird und nicht mehr fliehen kann, beißt irgendwann um sich. Das gilt auch für Hundehalter.
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Was mir zu dem Thema einfällt: Viele Metzgereien haben früher (heute fällt mir das weniger auf) mit einem fröhlich grinsenden Schweinchen geworben. Am besten mit Messer und Gabel in den Klauen. Das kam mir schon immer etwas pervers vor.

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Danke für den Bericht.
Meine TÄ ist überhaupt nicht von oben herab, mit der würd ich auch freiwillig Gassi gehen, wenn sie ihren Terrorterrier mitbringt. Haben wir schon mal gemacht.