Beiträge von Sunti

    In dem Fall fände ich es aber vom Tierheim ziemlich fahrlässig, jemandem einen Mix mit unbekannten Zutaten zu vermitteln, bei dem die Optik einen Listenhund nahelegt, wenn dieser Jemand in Brandenburg wohnt.
    Ich kenn das hier aus der Gegend, da gibt es auch ein Tierheim voller "Boxermixe", die im Leben noch keinen Boxer von Nahem gesehen haben. In Niedersachsen ist das ja zum Glück egal, aber nach NRW würde ich mit diesen Hunden nicht unbedingt ziehen...

    Finde ich immer wieder übel, wenn die Interessenten diesbezüglich nicht ordentlich aufgeklärt werden. Gerade in Bundesländern wie Bayern und Brandenburg, wo ja Listenhunden definitiv nicht gestattet sind.

    Leider kein neues Geweihstück, weil sie keine halben mehr hatten. Hund wird untröstlich sein, sich bis nach Weihnachten gedulden zu müssen.

    Sack Josera, 250g getrocknete Hühnerstreifen, 250g gestrocknete Stinkefische mit Hühnerstreifen drumrum, Wasserbüffelvenen.
    Ich hätte gern noch n Spielzeug und eben das Geweih, aber letzteres kann ich knicken, und ersteres... mal sehen, vielleicht gehn wir morgen noch mal shoppen.

    Möchte jemand einen Spinner adoptieren? Nur leicht lang gezogene Ohren, ansonsten Topzustand...

    Eben hab ich die Decke in seinem Nest zurechtgelegt und finde... einen meiner getragenen Slips, wohl am Mittwoch, als er allein war, aus dem Wäschekorb geklaut und natürlich gut angekaut. :mute:
    Mein Blick muss Bände gesprochen haben, denn als ich das Ding hochhielt, setzte Spooks seinen "ich bin ein Stofftier, bitte tu mir nichts, ich waaaars nicht!"-Blick auf. Okay, also ab sofort Badezimmertür zu, wenn der Herr allein bleiben muss.
    Sonst ist er ja schon mal mein Hase, aber da hab ich ihm angedroht, wenn er das nochmal macht, ist er n Kein-Ohr-Hase. :aufsmaul:

    Meiner Erfahrung nach ist das nicht unbedingt von der Zeit abhängig, die man mit dem Hund verbringt, und auch nur bedingt von der Qualität der Dinge, die man gemeinsam erlebt. Es gibt Hunde, die hängen sich sehr schnell sehr stark an einen Menschen, dann gibt es welche, die ewig brauchen, um sich an jemanden zu binden.

    Zwei Beispiele: Meine Pflegehündin, ein Kangal, beschlagnahmt aus einer Massenzucht, Angsthund. Ich habe Monate gebraucht, bis sie überhaupt mal mit mir interagiert hat, dabei war ich zweimal die Woche für jeweils mindestens zwei Stunden bei ihr im Zwinger und habe intensiv mit ihr gearbeitet. Inzwischen sind mehrere Jahre vergangen und unsere Bindung ist so stark, dass dieser Hund mir blind vertraut. Mir. Nicht den Tierhofmenschen, die sie jeden Tag um sich hat. Aber es hat lang gedauert.

    Zweites Beispiel: Mein Spinner. Er kam als Pensionshund auf den Hof, ich sah ihn und dachte: WHOW!! Wir hatten sofort Chemie. Dann erfuhr ich, dass er abgegeben wurde und ein Zuhause sucht, ich ging einmal mit ihm Gassi, und es war klar: Der wird mein Hund. Eine Woche war er bei mir, und schon sagten alle, die uns zusammen sahen, wie wahnsinnig toll wir harmonieren. Damals hatte ich keinen Blick dafür, aber im Nachhinein betrachtet stimmt das schon. Wir haben eine wahnsinnig gute Bindung, hatten sie von Anfang an. Eine Woche, nachdem ich ihn adoptiert hatte, musste ich ihn für eine weitere Woche wieder auf dem Tierhof zurücklassen, weil ich ins Krankenhaus kam. Natürlich dachte ich, dass es für ihn eine Katastrophe sein muss, weil er jetzt wieder nicht weiß, wohin er gehört, und sich neu an mich gewöhnen muss, wenn ich hin abhole. Das Gegenteil war der Fall. Ich kam zum Hof, er sah mich und wusste sofort wieder, dass er zu mir gehört.

    Bindung hängt meiner Meinung nach sehr viel vom individuellen Mensch- Hundeteam ab, von Erfahrungen, Veranlagung etc. des Hundes.
    Natürlich kann man sie durch gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse fördern, aber das ist nicht alles.

    Kikt, dann rechne mal zusammen, was dein Hund dich so im Lauf eines Jahres an Futter, Tierarzt, Zubehör etc. kostet. Da können auch gern mal 1000€ zusammenkommen. Dazu die Anschaffung und Ausbildung in der Phase, in der der Hund noch gar nicht nützlich für seine Aufgabe ist. Das sind Ausgaben, die ein Schäfer ohne den Wolf nicht hätte.

    Ich hab Mittendrin auch nicht so verstanden, dass ihre Hunde im tiefsten Wald rumstromern. Ihre Frage war doch eher, ob der Wolf ihren Hunden auf den Wegen gefährlich werden könnte. Und diese Frage verstehe ich voll und ganz, obwohl sich hier sicherlich keine Wölfe rumtreiben werden.