In Freiburg sind Hunde definitiv erlaubt, mein Spinnerviech lag da schon mal unterm Tisch. ![]()
Beiträge von Sunti
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Der Countdown läuft. Ich hab die Flexileine entstaubt und warte gespannt auf den ersten Knaller.
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So, jetzt mag ich auch mal mit-talken.

Mein Dummykandidat ist ein 3 1/2jähriger Hovawart-Collie, der jetzt seit Mitte Juni bei mir wohnt. Von Anfang an war er begeistert davon, fliegenden Dingen hinterherzulaufen und diese rennenderweise zu transportieren - nur nicht zu mir.
Also hat er gelernt, dass das Spiel zu Ende ist, wenn ich das Spielzeug nicht wiederkriege. Da war ich natürlich die Spielverderberin.
Weil ich noch zwei Futterbeutel zu Hause rumfliegen hatte, habe ich mal ausprobiert, ob der Herr diese vielleicht bringt. Ja, tut er. Das haben wir ausgeweitet, und inzwischen sucht er geflogene, ausgelegte und "verlorene" Dummys und bringt sie zuverlässig zurück. Einzige Einschränkung: Beißwürste. Die werden erst mal eine Runde über die Wiese geschleppt und totgeschüttelt, manchmal fordert er mich damit auch zum Spielen auf, bevor ich das Ding wiederkriege. Deshalb gibt's die Beißwurst eher dann, wenn er abspacken darf, weniger zum Suchen.
Spookys Spezialität sind die noch fliegenden und die von mir sichtbar ausgelegten Dummys. Also, er sieht, DASS ich was auslege, nicht, WO es liegt. Ansonsten scheint er mir noch nicht immer zu glauben, dass ich wirklich was versteckt habe, und sucht dementsprechend nicht sehr ausdauernd.
Sitzen, schmeißen und erst dann losschicken lassen üben wir gerade, dann sucht der Kerl aber wieder mit der Nase, anstatt sich zu merken, wo der Dummy gelandet ist. Das liegt aber meiner Meinung nach eher daran, dass er die nötige Impulskontrolle zum Sitzenbleiben momentan nur dann aufbringt, wenn er dem fliegenden Gegenstand nicht zu genau hinterherguckt. Alles eine Frage der Übung, und weil der Herr Abi hat, wird das schon werden.Inzwischen sind zu den Futterbeuteln einige Dummys dazugekommen. Der Hund hat mehr Dummys als Halsbänder.

Hier wohnen:
blauer Hunter Futterdummy
Canvas- Preydummy
roter 500g Standarddummy
Jutebeißwurst (wird demnächst einen Jeansanzug kriegen, da ziemlich kaupttgefetzt)
richtige Beißwurst (beide lass ich auch suchen, sind in unserem Sinne also auch Dummys)
rechteckiger Karlie-Futterdummy
20cm- Dummy aus Jeansstoff und Puppenwatte
8cm- Minidummy aus Jeansstoff und Puppenwatte
16cm- Futterbeutel aus Leder.Die letzten drei hab ich in den letzten drei Tagen selbst genäht, wobei mir vor allem der Minidummy ein Bedürfnis war. Meine Taschen sind nämlich eh immer total voll, dann noch einen oder zwei große Dummys mitzuschleppen, hatte ich wirklich keine Lust. Das Miniteil wurde dank der schon vorher eingeführten Kommandos "Such Dummy" und "brings her" sehr schnell als Dummy erkannt und innerhalb von einem Tag schon sehr zuverlässig gesucht und gebracht. Schlauer Hund.
Momentan bin ich dabei, dem Kerl möglichst viele verschiedene Dummys zum Suchen und Tragen vorzustellen, damit er sich nicht zu sehr auf eine bestimmte Machart versteift. Der Minidummy ist der erste Nicht- Futterdummy, mit dem er auch wirklich ordentlich arbeitet, was aber wohl eher daran liegt, dass ich das vorher immer mit den Beißwürsten versucht habe.Fernziel für die nächsten Wochen: Herr Hund soll nicht nur dann, wenn er mir etwas bringt, zuverlässig tragen, sondern auch so auf Kommando Dinge aufnehmen und im Maul behalten.
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Rindersehnen und einen kleinen Futterdummy für unterwegs.
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Zum Thema Strafe noch was: Du musst keine Strafe zahlen, wenn der Hund im Zug keinen Maulkorb auf hat. Es kann dir höchstens passieren, dass du aufgefordert wirst, ihn anzubringen, und wenn du keinen dabei hast, fliegst du bei der nächsten Station aus dem Zug.
Solange deine Kleine noch ein Baby ist (wie alt ist sie eigentlich, und wo find ich FOTOS? :D), wird eher keiner was sagen, aber wenn sie dann ein ausgewachsener "Kampfhund"
ist, rechne damit, dass dich jeder Schaffner auffordert, das Ding anzubringen. Mir wurde mal von einer netten Schaffnerin gesagt, dass einige ihrer Kollegen schwarze Hunde grundsätzlich auffordern, während helle, wuschlige eigentlich immer ohne fahren dürfen. Ungerecht, aber leider wahr. -
Danke, danke, danke!!
Der kriegt jetzt augenblicklich n Lesezeichen verpasst. -
Ich suche den Link zu BuddyJoys Thread. Titel: Rockt? Rockt! Aber da er im Pfototalk steht, komm ich über Google nicht ran.

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Ich mag Leute, die ihre Hunde mit dem Spinner spielen lassen, auch wenn der spielt wie ein Hovawart.
Besonders gut find ich, wenn sie entspannt bleiben, wenn ihre Hündin meinem Rocker erklärt, was feines Benehmen ist und was nicht. Darum bettelt er gelegentlich, und ich bin überzeugt, je öfter er das erklärt bekommt, desto nachhaltiger wird die Lektion hängen bleiben. Heute hat er z.B. von einer Sennenhündin (9 Jahre alt) erst mal zwei deutliche Ansagen bekommen bzgl. der respektvollen Annäherung, und nachdem er sich diese zu Herzen genommen hatte, haben die zwei ne Toberunde eingelegt, bei der die Bäume vor Angst erzitterten. Solche Begegnungen braucht er einfach, damit er lernt, sich ordentlich zu benehmen. Leider werden viele von seiner Art zu spielen und seiner Farbe abgeschreckt. -
Neulich erst hab ich diesen Thread gesucht (also, symbolisch, ohne Suchfunktion etwas schwierig...), danke fürs Hochschubsen. Jetzt hat er auch von mir ein Lesezeichen.
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Ich wäre allein von der Tatsache angefressen, dass mir die Hundeschule vorzuschreiben versucht, was mein Hund tragen darf.
Hier in der Gegend scheint es auch so ein paar tolle Schulen zu geben: Die erste gibt gleich als erstes diese dünnen Moxonleinen aus und arbeitet mit Leinenruck. Die andere lässt keine Hunde mit Halsband auf den Platz.
Wenn ich der Meinung bin, mein Hund geht am Geschirr, dann tut er das, da sollte nicht pauschal der Trainer gegen reden. Klar, wenn er eine vernünftige Begründung anbietet, höre ich mir die an und entscheide danach.Mein erster Hund lief nur mit Halsband, weil damals dieser Geschirrhype noch nicht aufgekommen war (ist über zehn Jahre her).
Die Schwarze trug Halsband mit Zugstopp und Geschirr, um in Paniksituationen doppelt sichern zu können, zusätzlich war das Geschirr ausbruchssicher, wie es für Angsthunde sinnvoll ist. Hätte mir da jemand gesagt, ich dürfe eines von beidem nicht nutzen, hätte ich dem mit Sicherheit was gehustet. Einen Angsthund ohne ausbruchssicheres Geschirr rumlaufen zu lassen, wenn ich die Umgebung nicht hundertprozentig kontrollieren kann? Nee danke.

Der Spinner muss im früheren Leben nur am Geschirr gegangen sein, er hatte gar kein Halsband. Doch sobald ich ihm das Teil anziehen wollte, fing er an zu beschwichtigen. Dann hatte ich einen Unfall und konnte den rechten Arm nicht ordentlich nutzen, also war das Anziehen des Geschirrs für mich schmerzhaft. Deshalb habe ich ihn nur noch am Zugstopp-Halsband geführt. Er findet das viel besser, deshalb kriegt er sein (inzwischen neues) Geschirr nur noch in Ausnahmesituationen an; wenn wir verreisen und ich ihn doppelt sichern möchte, wenn wir Auto fahren und er angeschnallt werden muss, und an den Tagen rund um Silvester werde ich es wieder aus dem Schrank holen, um die Flexi dran zu befestigen, weil ich noch nicht weiß, wie der Herr mit Knallern klarkommt.
Sinnvoll finde ich schon, dass der Hund lernt, beides zu tragen. Auch hierzu zwei Beispiele:
Senta wurde von einem Hund in den Hals gebissen, vorn in die Kehle, und konnte aufgrund der tiefen Wunde wochenlang kein Halsband tragen, weil es genau dort draufgedrückt hätte.
Nach ihrer Operation war die Bauchnarbe im Weg, und das Geschirr fiel deshalb weg.
Ich persönlich würde es jederzeit wieder so halten, den Hund an beides zu gewöhnen, damit in Ausnahmesituationen nicht noch zusätzlicher Stress aufkommt, und ansonsten das verwenden, womit ich persönlich und der Hund am besten klarkommen. Vorschreiben lassen wär für mich ein NoGo.