Beiträge von Angel21

    Wenn es wirklich heißt den Hund permanent angeleint zu lassen und auf Schritt und Tritt zu kontrollieren (denn ein Hund ist keine Maschine 100% Gehorsam gibt es schlich und ergreifend nicht und sollte mMn nicht das Ziel eines HH sein), dann mache ich lieber durch klare Ansagen deutlich, dass diesen oder jenes Verhalten tabu ist und konne meinem Hund ansonsten die Freiheiten eines Hundelebens bieten und habe auch mal einen entspannten Spzierganz ohne permanen unter Strom zu stehen, was könnte sie als nächstes anstellen. Ich weiß, sie kennt meinen Tonfall wenn es "ernst" wird und ich kann sie damit auch in hoher Trieblage stoppen, bzw es fliegt im Zweifel etwas um sie aus ihrem Tunnel rauszuholen, und ansonsten darf sie dann auch Hund sein und Kontakt zu anderen Hunden und Menschen haben ohne das sie in Watte gepackt wird

    Zitat


    In dem man ein absolutes Abbruchsignal etabliert und solange dieses nicht wirklich sitzt, Fehlverhalten vermeidet, indem man dem Hund gar nicht die Möglichkeit dazu gibt!

    Aber was heißt das Konkret? Nicht ableinen um zu vermeiden, dass er den Rückruf ignoriert, bzw jagen geht bzw Jogger, Kinder anspringt, andere Hunde nervt etc pp.?

    Nicht mehr mit anderen Hunden spielen lassen um zu verhindern dass er mobbt?

    Hier ist auch ein Tabu, die Kleintiere anzuspringen, solange bis der Abbruch ztu 100% sitzt dauert es hier mind. solange bis die Madam aus der Pubertät ist, in dieser Zeit ist Fehlverhalten in meinen Augen vorprogrammiert, also wie soll ich alle Situationen in denen ich durchgreifen müsste vermeiden? Hätte ich bis jetzt fast 6 Monate Hund und Kleintiere streng getrennt halten sollen, nur keine Ansage machen zu müssen?

    Mit welchem Zweck? Ist es für den Hund so furchtbar mal verbal eins auf den Deckel zu kriegen? Das kriegen Hunde im Umgang miteinandere automatisch irgendwann(und das nicht nur verbal sondern mitunter recht körperlich), da bricht keiner von psychisch zusammen..und wenns nur ein sehr deutliches nein ist, was bestimmt bei extrem sensiblen Hunden schon reicht

    Bei einem Welpen bringe ich NEIN, Pfui etc bei und Grenze dies durch deutliches loben bei erwünschtem Verhalten ab.
    Somit lernt ein Welpe hier natürlich erstmal was ich möchte und was ich nicht möchte. Neu Dinge, wie Tricks und Kommados gehn hier über positive Bestärkung. Fürs nicht ausführen eines Kommandos oder Fehlverhalten wird eine Ermahnung eingeführt "HEY"...erst wenn das alles ignoriert wird, werde ich lauter oder schmeiße etwas (aber bei mir ist definitiv noch keine Leine geflogen).

    Genauso wie die freundlichen sich beschweren, ihnen würde vorgeworfen, sie würden nur mit Leckerlies um sich schmeißen wird dennen, die mit Härte und Konsequenz(en) arbeiten vorgeworfen, sie würden unbedarften Welpen ohne Vorwarnung oder zeigen wies besser geht die Leine vor die Füße knallen bzw ihm ein überbraten...beide Vorwürfe stimmen so wohl in aller aler wenigsten Fällen.

    Aber wie erzieht man einen Hund ohne mal laut zu werden, ohne mal eine anstubsen, Griff ins Fell etc, wie reagiert man bei Fehlverhalten bzw. wenn ein absolutes Tabu überschritten wird? Wie macht man das ohne das es als Härte ausgelegt werden könnte?

    Also wenn man ohne Härte wirklich so definiert, das man immer nur lieb ist. Also für jedes erwünschte Verhalten Leckerlie, Spieli reinstopft und jedes unerwünschte einfach übergeht/ignoriert, dann würde ich sagen nein es geht nicht bzw die meisten Hund fangen nach kurzer zeit an dem Besitzer auf der Nase rumzutanzen.

    Meiner 8 Monate alte Mistkröte braucht momentan schonmal ab und zu ne deutlich Ansage, da fliegt ihr auch schonmal was vor die Füße wenn sie alszu dreist ist oder ich werde eben lauter, das ist für mich aber keine Härte im üblichen Sinn, sondern ich setze das durch was ich möchte, damit der Hund es nicht tut. Denn für Hund und Halter kannb es je nachdem gefährlich sein, den Hund immer tun zu lassen, was ihm gerade gefallen würde (Eichhörnchen jagen, Nachbars Dackel fressen oder decken ;), bei den Kindern, die fangen spielen "mitspielen" etc.
    Keinen triebigen Jagthund wird man zB mit "Oh Oh oh du böses Schatzihundilein, das sollst du aber doch nicht." davon abhalten dem Hasen hinterherzufetzen...da würde ich auch schonmal nen Brüll ablassen, das die Bäume wackeln...gehört eben dazu, das man sich auch durchsetzt.

    Trotzdem kommt mein Hund freudig zu mir, kuschelt mit mir, vertraut mir und kann mich lesen, denn ich raste ja nicht auch wenn der Hund sich innrhalb einer "abgesprochenen" Grenze bewegt, wenn sie diese überscdhreitet weiß sie auch wie ich reagiere :P

    Dieses dein Hund kann dich nur lieben und eine Bindung zu dir haben, wenn du immer schön lieb bist, halte ich persönlich für Quatsch

    Wenn mit Härte, alles gemeint ist was dem Hund starke Schmerzen bereitet, dann JA es geht definitiv ohne.

    Naja ganz einfach: Man hat da eben mal irgendwo was drüber gehört oder gelesen und darum ist diese oder jene Sache GANZ gefährlich...

    Sicherlich ist jeder einzelne Vorfall bei dem ein Hund verletzt wird traurig, aber man kann nicht in allen Dingen den Feind sehen und alles jeden potenzielle Gefahr (und sei sie noch so gering oder unwahrscheinlich) umgehen.

    Heute ist etwas schlecht..aber für nächste Woche können wir gerne mal gucken...den Hundesportverein kenne ich jetzt nicht (bzw habe ich noch nicht bewusst wahrgenommen). Aber in Brassert kann man ja schön laufen auch an verschiedenen Ecken..können ja einen Treffpunkt ausmachern und von da dann gucken wo wir langegehen wollen

    In Brassert wohnen meine Schwiegereltern in der Nähe der Feuerwehr, die Ecke ist mir also nicht unbekannt. Da könnten wir uns auch treffen. Ich selbst wohne hinter Hüls (Quasi von Hüls aus auf halber Strecke Richtung Sinsen Hbf).