ZitatWurde bei den Papierlosen denn auch die Zähne gecheckt und die Hüften geröngt?
Klar gibt es auch kranke Hunde bei den Rassehunden, aber nur weil es da bei 1000 ausgewerteten Hunden doch 50 Kranke gibt, heißt das eben nichts. Wer weiß denn wie viele von den nicht ausgewerteten denn krank sind und wo das nicht erkannt wird bzw. gesehen werden will?
Die Hunde mit Papieren wurde untersucht, weil sie Probleme hatten zB beimn laufen (HD). Oder die Probleme waren offensichtlich (Zähne). Natürlich wurden die Tiere mit Papieren genauso regelmäßig durchgecheckt und bei Problemen untersucht. Natürlich waren diese Hunde auch nicht ein ganzes Leben lang immer gesund. Unsere DSH Hündin hatte mit ca. 10-11 Jahre auch Athrose in den Vorderbeinen und die andere bekam im etwa gleichen alter eine starke Gebärmutterentzündung. Aber das sind alles Dinge, die ich nicht in der Herkunft begründen würde. Aber HD oder die Zähne (Beispiele)waren immer ohne Befund. Klar wurden sie nicht von einem Leistungsrichter oder Zuchtwart begutachtet aber WENN sie gesundheitliche Probleme gehabt haben sollten, die unetdeckt geblieben wären, dann haben sie ihr Leben lang nie Probleme gemacht. Hier genießen alle Hunde dieselbe Fürsorge.
Ich verteufel die Vereinszucht nicht, wer damit bessere Erfahrungen gemacht hat und davon überzeugt ist, ist da sicherlich sehr gut aufgehoben. Nur ich habe eben aufgrund meiner Erfahrungen (die nur für mich persönlich gelten) keinen Grund einen Hund mit Papieren einem Hund ohne vorzuziehen. Ich achte natürlich auf viele Dinge und ich kann auch recht sicher sagen, dass wir noch keinem bösen Vermehrer aufgesessen sind. das wäre immer super tolle Leuzte, die sich zum Teil noch Jahrelang regelmäßig nach diesem Hund erkundigt haben. Die Hunde waren gesund und vom Wesen her unauffällig (klar jeder Hund hat seine Macke: Die eine hatte Angst bei Gewitter, die andere war etwas sehr sensibel was aber bei DSH durchaus auch zur Rasse gehören kann), aber auch hier wieder nichts, was ich auf die Herkunft des Hundes beziehen würde.
Ich kann nur wiedergeben, was ich über die Jahre mitbekommen habe. Und ich schließe eben auch nicht aus, dass wenn nochmal DER Hund auftaucht, die Papiere auch mitgekauft würden. Genauso wenn dieser Hund eben wieder keine Papiere hat wärer das nicht ausschlag gebend. Bisher habe ich (bzw auch meine Eltern) auf mein Bauchgefühl, meine Menschenkenntnis und meine Intuition vertraut und es hat funktioniert. Ich rede mit den Leute, schaue wie die Hund dort leben, wie die Leute mit den Tieren umgehen, wie die Hund auf mich als Fremde (oder auch meinen Mann weil da doch mehr Hunde reagieren, ist halt bei Männern oft so) reagieren. Stelle Fragen, was mit den Hundes bis jetzt alles gemacht wurde. Und ich kann nur sagen, dass es hier immer sehr gut geklappt hat, dass kann natürlich bei jemand anderem auch anders laufen, keiner ist Gott oder unfehlbar.