Beiträge von Angel21

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    Wurde bei den Papierlosen denn auch die Zähne gecheckt und die Hüften geröngt?
    Klar gibt es auch kranke Hunde bei den Rassehunden, aber nur weil es da bei 1000 ausgewerteten Hunden doch 50 Kranke gibt, heißt das eben nichts. Wer weiß denn wie viele von den nicht ausgewerteten denn krank sind und wo das nicht erkannt wird bzw. gesehen werden will?

    Die Hunde mit Papieren wurde untersucht, weil sie Probleme hatten zB beimn laufen (HD). Oder die Probleme waren offensichtlich (Zähne). Natürlich wurden die Tiere mit Papieren genauso regelmäßig durchgecheckt und bei Problemen untersucht. Natürlich waren diese Hunde auch nicht ein ganzes Leben lang immer gesund. Unsere DSH Hündin hatte mit ca. 10-11 Jahre auch Athrose in den Vorderbeinen und die andere bekam im etwa gleichen alter eine starke Gebärmutterentzündung. Aber das sind alles Dinge, die ich nicht in der Herkunft begründen würde. Aber HD oder die Zähne (Beispiele)waren immer ohne Befund. Klar wurden sie nicht von einem Leistungsrichter oder Zuchtwart begutachtet aber WENN sie gesundheitliche Probleme gehabt haben sollten, die unetdeckt geblieben wären, dann haben sie ihr Leben lang nie Probleme gemacht. Hier genießen alle Hunde dieselbe Fürsorge.

    Ich verteufel die Vereinszucht nicht, wer damit bessere Erfahrungen gemacht hat und davon überzeugt ist, ist da sicherlich sehr gut aufgehoben. Nur ich habe eben aufgrund meiner Erfahrungen (die nur für mich persönlich gelten) keinen Grund einen Hund mit Papieren einem Hund ohne vorzuziehen. Ich achte natürlich auf viele Dinge und ich kann auch recht sicher sagen, dass wir noch keinem bösen Vermehrer aufgesessen sind. das wäre immer super tolle Leuzte, die sich zum Teil noch Jahrelang regelmäßig nach diesem Hund erkundigt haben. Die Hunde waren gesund und vom Wesen her unauffällig (klar jeder Hund hat seine Macke: Die eine hatte Angst bei Gewitter, die andere war etwas sehr sensibel was aber bei DSH durchaus auch zur Rasse gehören kann), aber auch hier wieder nichts, was ich auf die Herkunft des Hundes beziehen würde.

    Ich kann nur wiedergeben, was ich über die Jahre mitbekommen habe. Und ich schließe eben auch nicht aus, dass wenn nochmal DER Hund auftaucht, die Papiere auch mitgekauft würden. Genauso wenn dieser Hund eben wieder keine Papiere hat wärer das nicht ausschlag gebend. Bisher habe ich (bzw auch meine Eltern) auf mein Bauchgefühl, meine Menschenkenntnis und meine Intuition vertraut und es hat funktioniert. Ich rede mit den Leute, schaue wie die Hund dort leben, wie die Leute mit den Tieren umgehen, wie die Hund auf mich als Fremde (oder auch meinen Mann weil da doch mehr Hunde reagieren, ist halt bei Männern oft so) reagieren. Stelle Fragen, was mit den Hundes bis jetzt alles gemacht wurde. Und ich kann nur sagen, dass es hier immer sehr gut geklappt hat, dass kann natürlich bei jemand anderem auch anders laufen, keiner ist Gott oder unfehlbar.

    Zera stellt aktuell alles was ich sage in Frage (in dem Alter normal)
    Jedenfalls hat sie im Garten unter der Holzterasse (anscheinend weiß sie dass ich es da nicht sofort sehe) ein ca. 2m Tiefes Loch gegraben.
    Entsprechen angesäuert Hund rein zitiert auf den Platz geschickt. Da sie sich aber geweigert hat da liegen zu bleiben habe ich es gewagt sie anzuleinen (War bisher noch nie nötig aber eben dann). Aus Rache hat Madam meinen Schrubber der eigentlich von Anfang an in der Nähe des Hundeplatzes abgestellt wird, komplett zerlegt. Einfach nur aus Frackigkeit..ich hätte sie TÖTEN können in dem Moment-.-

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    Bei allem was hier diskutiert wird darf man nicht vergessen das Hunde mit Papieren frei von Erbkrankheiten sind!!!!
    Aber auch diese Hunde können natürlich krank werden, Allergien, Magen-Darm oder Hautprobleme zum Beispiel. Ein Hund mit Papieren ist genauso wenig eine Garantie für einen immer während gesunden Hund!
    Es ist ein Lebewesen!!!

    Und das stimmt so leider nicht. Die Beaglehündin meiner besten Freundin stammt von einem guten FCI angeschlossenen Züchter. Eltern auf alles untersucht genau wie die Oma Uroma etc).

    Mit nur 2 Jahren wurde bei diesem (doch eher kleinen) Hund mittelgradige HD festgestellt. Sicherlich spielen bei HD nicht nur die Gene eine Rolle, aber dennoch haben sie enormen Einfluss darauf.

    Ich kenne ein paar Hunde mit Papieren. In meiner Familie gibt es nur einen einzigen, ansonsten gab (und wird es wohl weiter) hier immer Hunde ohne Papiere.

    Ich kann beim besten Willen nicht behaupten, dass die Hunde mit Papieren irgenwie gesünder oder Wesenfester sind als die ohne. Sogar eher noch im Gegenteil (1mal HD 1mal Zahnfehlstellung 1mal Angsthund die papierlosen hier in der Familie alle gesund).

    Natürlich kann das zufall sein und ist kein allgemeingültiges oder aussagekräftiges Ergebnis, jedoch acht ich nicht vornehmlich auf die Papiere sondern auf andere Faktoren (Haltung, Sozialisierung, die Chemie mit dem "Züchter" muss auch stimmen)

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    Waaah ist der Nuri ein geiler Hund!
    Ich fänd den voll klasse und mich dürfte der auch so wild begrüßen :D
    ( ..zum Leidwesen der anderen nicht Hundeverrückten-Besucher...)

    Genau das ist es...meine Schweigereltrern darf Zera so wild wie möglich begrüßen (je soller dest schöner) und versuch aber dann mal einem Hund zu erklären, dass auch ab und zu Leute zu Besuch kommen die das so nicht möchten.

    In meinen Augen wäre das glatte Sabotage wenn jetzt jemand von einem Hund fordert angesprungen zu werden, wenn ers eigentlich nicht darf

    Mich nerven aktuell 2 hundefrauchen, die hier täglich vorbei gehen. Unser Garten läuft direkt an einem Straße mit Bügersteig entlang (über eine recht lange Strecke da um ein Kurve gebogen). Umzäunt von einen Maschendrahtzaun. Von ihnen haben eine Hecke gepflanzt als Sichtschutz. Da die Hecke aber erst seit Jahresanfang steht ist die natürlich noch nicht aneinander gewachsen.

    Nun gehen die beiden jeden Tag hier vorbei und wenn sie sehen, dass Zera im Garten ist bleiben sie stehen und labbern sie voll. "Ja was bist du denn für eine Süße und ja du willst spielen ne?" Zera ist jung und impuliv. Der andere Hund lässt sich natürlich von dem gehüpfe anstecken und so gibt es regelmäßig Tumult. Sobald ich das mitkriege rufe ich Zera natürlich rein (Bin ja der Spielverderber) aber manchmal kriege ich es nicht sofort mit.

    Jetzt meinte die eine Tante: JA das müssen se aber mal gucken. Die hat letztens als wir hier standen versucht sich unterm Zaun durchzubuddeln (was eigentlich unmöglich ist das der Zaun nur wenige Zentemeter Luft bis zum gepflasterten Bürgersteig hat), dass müssen sie aber mal besser sichern. :gott:

    Natürlich habe ich es gesichert mit Draht, aber konnte mir dann auch nicht verkneifen zu sagen: Wenn die da nicht ständig stehen bleiben würde und Zera locken würden, dann WÜRDE sie da auch gar nicht graben. :/

    Das kapieren die natürlich nicht. Ich sehe aber auch nicht ein ständig alle Türen zu zu machen. Bei schönem Wetter kann Zera eben rein und rauslaufen wie sie möchte und das soll auch so bleiben.

    Ich bete zu Gott, dass die Hecke schnell zu wächst, dann is Ruhe

    Also das ist nu wirklich Quatsch. Schäferhunde werden nicht nur von Prolls gehalten. Ich bin selbst mit Schäfis aufgewachsen. Der absolut einzige Grund warum man meinen könnte es gäbe mit Schäferhunden die meisten Vorfälle ist schlicht der, dass es eben davon an meisten gibt in Deutschland. Je hoher die Prozentzahl der Hunde desst höher ist demstentsprechend an der Anteil an Vorfällen.

    Schäferhunde sind vielleicht eigen in ihrem Vergalten, aber das sin 100te anderer rassen auch. Wenn ein Jacky sich drohend in Kläffend vor einem aufbaut (was hier schon x-mal passiert ist) dann wirkt das nunmal weit weniger bedrohlich als wenn ein Schäferhund das macht.

    Natürlich, dass was passiert ist finde ich auch unmöglich und ich hätte wohl auch einen gewaltigen Schock bekommen. Aber das dann gleich wieder die Pauschale Aussage kommt: Wer eionen Schäferhund hält brauchtb den für sein Ego und alle Schäferhunde sind agressiv und tickende Zeitbomben finde ich schon sehr arg daneben gegriffen.

    Ich arbeite sowohl mit Verstärkung als auch mit Strafen und bin sehr zufreiden.

    Ich finde es nur fair, wenn mein Hund ein Feedback bekommt ob ich das was sie macht gut oder schlecht finde. Damit stecke ich Grenzen ab in denen sie sich frei und entspannt bewegen kann.

    Für uns es die entspannteste Art des Zusammenlebens