Man sagt doch als Faustformel, dass ein erwachsener Hund geistig auf dem Nivau eines Kleinkinders ist. Warum sollte man also ein Kleinkind von 3-4 Jahren an einer Haupstraße einfach so rumrennen lassen? Ich würde einen Herzinfarkt kriegen....entweder Buggy oder an der Hand fertig....auch wenn ich von dem Vergleich nicht immer entwas halte, so passt es hier eben doch. Ein Hund weiß nicht, dass eine Straße gefährlich ist. Er kann die Konsequenzen nicht erfassen, die eintreten, wenn er auf die Straße rennt. Also KANN man sich nie darauf verlassen, dass er die Straße unter gar keinen Umständen betreten wird.
Ich verstehe nicht wo das Problem ist: Was ist so schlimm daran, den Hund kurz anzuleinen, wenn man an einer Straße entlang geht. Ihr geht doch alle sicherlich sinnigerweise meistens im Feld/Wald etc pp Gassi oder? Was verliert euer Hund, wenn er dann mal 5-10 Minuten angeleint ist? Groß rennen und toben ist ja an der Straße so oder so nicht, da sind wir uns ja hoffentlich einig. Wenn ich an der Straße gehe (und sei sie noch so dünn befahren) nehme ich Zera konsequent ins Fuß (kein sportliches mit anschauen sondern ein "ran" für direktes neben mir her laufen)...also macht es keinen unterschied, ob mit oder ohne Leine...die Leine ist nur zu Absicherung, falls etwas unvorhergesehenes passiert..und das geht absolut vor.
Also kann es in meinen Augen nur Faulheit sein (und ich greife hier definitv keinen persönlich an), für mich ist das die einizig sinnvolle Erklärung.
Beweisen, dass man einen gut erzogenen Hund hat, kann man doch auch anders. Durch verantwortungsbewussten Umgang mit der Umweld...aber nicht durch maßlosen Leichtsinn...auch wenn es 100mal gut geht...das 101mal gehts dann in die Hose..und dann?