Beiträge von Angel21

    Das Problem hab ich mit meinem Rüden. Kurze Fahrten gar kein Problem aber bei längeren Fahrten (mehr als eine Stunde) übergab er sich fast immer.
    Wir haben alles versucht...eben vorher gar nicht füttern, dann nur einen Happen geben...verschiedene Zeitabstände probiert vorher zu füttern....wenn er kein Futter erbrach dann Magensäure.

    Letzendlich haben wir jetzt Tabletten beim Tierarzt geholt die auch gut gewirkt haben. Das ist keine Dauerlösung und wir hoffen (noch) dass es sich irgendwann bessert.

    Allgemein ist er entspannt im Auto also glaube ich nicht dass es Stress ist...eher ein Gleichgewichtsproblem

    Das Problem haben wir hier auch. Allerdings bei einem 2 Jahre alten Rüden. Wir haben ihn mit 14 Monaten aus Russland bekommen. Es ist sehr unterwürfig und hypersensibel.
    Ich habe es auch mit konsequentem ignorieren probiert. Es hat nichts gebracht. Dann war ich natürlich irgendwann extrem genervt...es wurde schlimmer und passierte nicht nur bei der Begrüßung sondern mehrfach täglich bei allem möglichen, wenn ich staubsaugen wollte, wenn man ihn anfassen wollte (einseits kam er an und hat Streicheleinheiten gefordert um dann sobald man ihn berührt zu pinkeln). Dadurch das er spürte das ich innerlich wütend/genervt und auch verzweifelt war wegen seinem Verhalten eskalierte das Ganze irgendwann so sehr das ich mit dem Hund kaum noch umgehen konnte...er hatte ständig Angst vor mir...was mir natürlich auch wehtat.

    Ich habe einfach versucht meine erwartungshaltung runterschrauben und auch keinen Druck mehr auf Mogli auszuüben.
    Ich ignorierte ihn einige Tage komplett. Also nicht ansprechen, nicht anfassen außer es ist unbedingt nötig. Dann kam er natürlich irgendwann und forderte Aufmerksamkeit. Ich begann langsam und vorsichtig wieder mich ihm anzunähern. Unser Zweithund Zera hat sehr extrem dabei geholfen. Ich knuddelte mit Zera, Mogli kam und wollte natürlich aucb gestreichelt werden. Ich habe es aber nicht getan sondern ihn erstmal nur kurz an meiner Hand schnuppern lassen und mich dann wieder Zera zugewendet. Wenn ich mich auf den Boden setzte, kam es nach enigen Tagen immer häufiger vor, dass er sich mit engem Kontakt zu mir neben mich legte.
    Dann habe ich angefangen ihn ganz vorsichtig mal für wenige Sekunden zu kraulen.
    Das habe ich dann gesteigert.
    Das Ganze ließ sich auch auf die Begrüßung übertragen. Ich bin erstmal reingekommen und habe mich hingesetzt (im stehen muss man sich ja vorbeugen, was wieder Angstpinkeln ausgelöst hat). Im sitzen habe ich dann erstmal nur meine Hand ausgestreckt und ihn schnuppern lassen..auch wenn er wohl gerne gewollt hätte habe ich ihn nicht gestreichelt. Dann vom "an der Hand schnuppern" mal ganz kurz von unten her angefangen zu kraulen. Und dann weiter gesteigert.
    Und ganz langsam, ohne das ich selbst es gemerkt habe hat Mogli plötzlich wieder vertrauen zu mir. Mittlerweile passieren die "Unfalle" nur noch selten. Wir meistern für ihn beängstigende Situationen zwar noch nicht perfekt, aber immer besser. Manchmal ist er "scheu" sprich weicht aus wenn man ihn streicheln will. Drehe ich mich dann weg und lasse ihn oder streichle Zera, kommt er von selbst wieder. Er muss den ersten Schritt machen, alles andere hat bei ihm nur Druck und Angst ausgelöst.

    Ich versuche hauptsächlich an mir zu arbeiten und die Sachen lockerer und entspannter zu sehen, den gerade ein Sensibelchen wie Mogli reagiert sehr gestresst darauf. Und Mogli musste lernen das es für ihn schön ist gestreichelt zu werden, ich es aber nicht unbedingt erwarte oder besser nicht unbedingt will.

    Ich habe lange nichts mehr hier geschrieben aber dennoch will ich dieses Thema wieder aufleben lassen.
    Inzwischen sind es 2 Hunde und beide sind 2 Jahre alt aktuell.
    Ich hatte einen anderen Thread gestartet aber da ging es mehr um das "Abenteuer Auslangshund" also von daher werden ich zukünftig wieder mehr hier schreiben.

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    Also wir haben bei 2 Hündinnen irgendwann fesrgestellt, dass sie das normale Futter plötzlich nicht mehr so gut verwerten konnten. Sprich öfters Erbrechen, Durchfall, solche Sachen.
    Eine der beiden hat sich im höheren Alter nicht mehr so viel bewegt und hat kalorienreduziertes Seniorfutter bekommen, da sie sonst entweder ständig hungrig war oder zu arg zunahm..

    Für beide Hunde war es für den letzten Lebendsabschnitt eine deutliche Verbesserung.
    Bestimmt ist es nicht bei jedem Hund nötig ein Seniorfutter zu geben. Denke ein Teil Werbestrategie wird es manchmal auch sein.
    Aber bei unseren beiden Hunde die bisher in dieses Alter kamen hat es gut getan

    Auch hier war der Nikolaus da.

    Können uns wahrlich nicht beschweren...scheint so als wären die Beiden brav gewesen dieses Jahr

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