Beiträge von Angel21

    Mogli ist kastriert verhält sich aber noch sehr "rüdig*

    Markieren finde ich völlig okay..aber nicht an jedem Baum alle 2m sondern nur wenn er frei läuft und nicht 1km zurückhängt.

    Pippi lecken/festlecken oder festschnüffeln ---> definitiv nein. Wird unterbunden

    Andere Rüden: Geprollt wird nicht. Wenn Zera läufig ist wird sie als "seine Frau" gegen Fremdrüden abgeschirmt von ihm. Solange das nicht super agressiv ist, ist das okay zumal ich den Kontakt ja sowieso meide während dieser Zeit

    Hündinnen: Es kommt immer drauf an ob die Hündin heiß ist oder nicht. Zu läufigen darf er meist nicht (obwohl er wie gesagt kastriert ist) Bei nicht läufigen muss er damit leben eine gezimmert zu kriegen...entweder von der Hündinn oder von mir wenn er zu anstrengend wird. Ansonsten gibt es kein Dauergejammer und kein ständiges ablutschen wenn Zera läufig ist. Ein bissel "balzen" darf er aber nur solange es sich in Maßen hält und er auch wieder Ruhe gibt

    Als schüchternes Sensibelchen kommt der Zwerg auch eher ungut klar beim TA.
    Ok, wir hatten auch eher unschöne Besuche bisher, einmal Chip setzen und einmal lecker Analdrüsen ausquetschen.
    Aber er ist vorher schon arg hochgedreht, obwohl ich sehr ruhig und entspannt war. Also hat er das schon mitgebracht, vielleicht vom Impfen oder wegen seiner Kastration...

    Jedenfalls wird schon im Wartezimmer gebellt, zur Tür gezogen, die Handbremse reingehauen wenns Richtung Behandlungsraum geht, Schwanz geklemmt und gefiept, volles Programm.
    Auf dem Tisch dann ists total aus, würde er nicht festgehalten, er würde einfach runterfallen, weil er vor Angst bloß seitwärts/rückwärts geht ohne Rücksicht auf Verluste.

    Ich würds ganz gerne üben, aber irgendwie ists auch blöd die anderen im Wartezimmer zu stören die krank sind, wenn er bloß trainieren soll ruhiger zu bleiben. Also haben wirs bisher bleiben lassen, und ich hab mich aufs Anfassen lassen und Festgehaltenwerden-Üben beschränkt.

    Wir haben als ich Mogli neu bekommen habe (Angsthund wäre noch untertrieben gewesen) beim Tierarzt einfach gefragt ob wir mal zur ner einfachen Allgemeinuntersuchung kommen dürfen, einfach um zu gucken wie er sich berhält.
    Wir haben den letztmöglichen Termin abends genommen, sodass die Praxis fast leer war.
    Dann hat sich die Tierärztin suuuuuuper viel Zeit genommen und sich echt langsam an den Hund getastet. Erstmal nur krabbeln und Leckerlies.
    Dann mal ein bissel abgehört, Chip ausgelesen. Dann mal ins Maul geguckt und dann die Ohren. Alles ohne Druck und ganz gemütlich. Dann von der Praxis alle Türen zu den einzelnen Räumen aufgelassen und er durfe (mit Zera als Sicherheit) überall ohne Leine gucken gehen und auch ungezwungen schauen ob er Kontakt zu der Tierärztin/Helferin haben will oder nicht. Wenn er Kontakt suchte gabs Leckerlies.

    Das Ganze hat ca. 45min gedauert. Beim nächstem Mal (Impfen) war Mogli dann schon ziemlich entspannt. Wäre das anders gewesen hätten wir immermal zwischendurch beim Tierarzt vorbeigeschaut und Mogli hätte ein paar Kekse bekommen..dann wieder raus.

    Man muss sich wirklich die Zeit nehmen mit so einem Hund zu arbeiten. Idealerweise NICHT wenn akut was gemacht werden muss

    Zera findet alles toll und spannend. Es gibt aber generell nichts was sie aus der Ruhe bringt.
    Behandeln findet sie meist unnötig, macht ein "mürrisches/unglückliches" Gesicht wenn zuviel an ihr rumgefummelt wird, aber sie lässt es sich gefallen. Zum Abschluss bekommt der Onkel Doktor sogar ein Küsschen :bussi: und er findets toll (Hundenarr)

    Im Wartezimmer (relativ eng) liegt sie am liebsten quer (am allerliebsten auf dem Rücken), sodass die Helferinen beim wechseln der Berhandlungszimmer über sie drüberklettern müssen...aber sie finden sie klasse :ops:

    Mogli legt sich hin und versucht unsichtbar zu sein. Am liebsten unter einen Stuhl. Während der Behandlung spielt er Plüschtier und tut so als wäre er nicht da. Aber er lässt es sich gefallen. Ab und zu schlabbert er meine Hand ab, das scheint ihn zu beruhigen.

    Das mit der Katze wäre mir auch zu riskant, längst nicht alle Halter haben ihre Tiere im Griff und manche Hunde werden zu Furien wenn sie Katzen sehen. Man weiß ja auch nie was die Tiere gerade haben, wenns nicht gerade zum impfen ist gehen ja die wenigsten mit gesunden Tieren zum Tierarzt

    Dazu kann ich nicht viel sagen. Ich kenne einige Tiere, die zB an Baycox fast eingegangen wären.
    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass eine einmalige Gabe sogar im Endeffekt schonender fürs Tier ist als eine tägliche Gabe über längere Zeit.
    Ich habe bei meinen Tieren selbst jetzt bisher nur mit Kokzidiol gearbeitet und damit gute Erfolge erzielt.

    Procox ist wie gesagt recht neu auf dem Markt, von daher kann ich dazu wenig berichten. So an sich hört es sich gut an, inwiefern es wirkt und wie gut es allgemein verträglich ist wird die Zeit zeigen

    Ja gibt es.
    Es gib einige. Z.B.:
    Kokzidiol
    Toltrazuril
    Procox (ist jetzt wohl das neueste auf dem Markt und soll bereits nach einmaliger Gabe wirken)

    Man kann auch wenn kein akuter Befall vorliegt Oregano unters Futter mischen, hilft gut das Darmmilleu Parasitenfeindlich zu gestalten