Beiträge von Angel21

    Naja..Wellis sind doch keine Meerschweinchen. Die meisten bevorzugen Saaten und Gräser....Gemüse nehmen eigentlich nur die wenigstens wirklich gerne als Hauptfutter. Eine ausgewogene Mischung ans Saaten, sowie Keimfutter würde ich anbieten..und eben Gräser. gemüse und Obst eher als Leckerlie

    Allerdings ist meine Wellihalter seit 8 Jahren leider aufgelöst...vielleicht gibts da ja neue erkenntnisse

    Also ich bin ehrlich: Ich brauche keinen Hund der mich beschützt.
    Ich bin eine Frau, 1,60 groß, nicht gut zu Fuß....und dennoch brauche ich keinen Hund um mich dahinter zu verstecken.

    Wenn ich alleine solch massive Angst habe gehe ich ins Fitnesstudio, in einen Selbstverteidigungskurs oder zu einem Psychologen der irrationalen Ängste mit mir aufarbeitet.

    Ja vielleicht würden meine versuchen mich zu beschützen...aber solange ich kann würde ich die beiden anhalten sich raus zu halten...eben weil ich nicht will dass sie verletzt werden...gegen einen bewaffneten Täter hat ein nicht entsprechend ausgebildeter Diensthund (und selbst da ist es fast unmöglich) NICHT DIE KLEINSTE CHANCE

    Ein Hund ist ein Lebewesen. Es vertraut seiner Familie und sollte niemals den Kopf für die hinhalten müssen. Abschreckung an sich muss in meinen Augen reichen...alles andere geht über die Dinge hinaus die man von einem Hund erwarten sollte

    Sicher gibt es Hunde die einen massiven Wach-und Schutztrieb haben...aber gehören solche Hunde in komplett unerfahrene Hände, die einen Beschützer suchen? Ich denke nein.

    Gerade solche Hunde brauchen doch einen sehr souveränen und erfahrenen Besitzer der genau weiß was er tut..sonst werden die sehr schnell zu Amokläufern..und das braucht doch kein Mensch oder?

    Ich habe nicht behauptet das Kiwi jemanden umhauen könnte, aber sie würde definitiv beißen.Und auch mein kleiner Hund hat Zähne die weh tun. :roll:

    Jop...das hat eine Dackelbesitzerin hier in der Nachbarschaft auch gedacht. Bis es wirklich zu einem Einbruch kam. Die Täter haben den Hund gepackt und mit voller Wucht an die Wand geknallt...der Kleine hat nicht überlebt. Er hat wohl versucht den Täter zu beißen was diesen wütend gemacht hat.

    Anderherum: Auch bei großen Hunde passiert sowas. Der Staff von einem Arbeitskollegen meines Vaters wurde von Einbrechern vor laufender Überwachungskamera zu Tode geprügelt...er hat sich nicht gewehrt sondern auf den Rücken geworfen und gewartet dass es vorbei war.

    Hunde sind keine Alarmanlagen....

    Bitte bedenken: Egal was für einen Hund man sich anschafft: Grundgedanke sollte immer sein, dass der Besitzer den Hund beschützt..und nicht andersrum. Klar...Hunde geben eine gewisse Sicherheit...das hat aber was mit meinem Selbstbewusstsein zutun...im Zweifelfall würde ich es mir nie Verzeihen wenn mein Hund beim Versuch mich zu beschützen verletzt oder getötet wird.
    Ich kann nicht garantieren, dass sie nicht in dem Moment wo ich wirklich in Bedrängnis wäre nach Vorne gehen....aber mein Ziel war und ist dies niemals. Solange ich kann stehe ich VOR meinen Hund..nicht dahinter

    Ein Hund sollte NICHT nur angeschafft werden damit man sich vor Übergriffen geschützt fühlt. Diese Erwartungshaltung überfordert und verunsichert die meisten Hunde und sie werden zu "Angstbeißern"

    Jeder Hund muss raus...je nachdem ob ihr ein großes Grundstück habt reichen 1-2 große Runden am Tag...ansonsten 1 große und 3 kleinere Pippirunden. Raus musst du egal mit welchem Hund.

    Du solltest evtl nicht ausschließlich überlegen was der Hund DIR bieten kann sondern was DU einem Hund zu geben hast.

    Wenn man nur eine Sicherung fürs Haus sucht, ist man mit einer Alarmanlage wirklich wirklich besser beraten.

    Also für mich:

    Optimal 2 Hunde.
    Einer alleine braucht viel mehr Aufmerksamkeit. Jetzt beschäftigen sich die beiden auch mal miteinander und ich kann auch mal ohne schlechtes Gewissen hier meinen Krams erledigen
    Es ist mehr Action im Haus und auch unterwegs. Die Hunde zu beobachten kann spannender sein als so mancher Fernsehabend.

    Hündische Interaktion finde ich gut und wichtig für jeden Hund...er ist mMn glücklicher wenn er einen Artgenossen im Hause hat.

    Man hat unterschiedliche Charaktere und muss sich auf jeden einstellen können um einen gute Erziehung bei beiden zu erreichen. Es ist eine Herausforderung..

    2 kann man noch überall mitnehmen oder mal eben sitten lassen.

    Auf jeder Seite und an jeder Hand 1 Hund. Perfekt ausbalanciert für mich.

    ABER: Immer schön eins nach dem anderen. Ich würde mir keine 2 Welpen gleichzeitig anschaffen, sondern erst den einen Hund soweit ausbilden, dass ich mich auf ihn verlassen kann. Dann erst kommt Hund Nr.2. Ansonsten wäre es für mich eine zu große Belastung...2 unerzogene Hunde (vor allem an der Leine)...da hätte ich keine Lust drauf.

    das ist völlig normal. So eine Aufzucht ist mega anstrengend. Ich sehe kein Problem darin das Cuni complete mit anderen Zutaten zu pimpen. Ich mische mein Futter auch aus vielen Zutaten zusammen
    Mit der Zeit und wenn die Babys flügge dind wird das wieder

    Naja moment: Es wurde oft gesagt sie soll den Kleinen doch frei kaufen und ihn kastrieren lassen, ihm eine Partnerin gönnen und ihm ein artgerechtes, glückliches Kaninchenleben ermöglichen.
    Wollte man nicht bzw hatte 1000 wenns und abers.

    Bei einem Hund aus einer Tötung nimmt man diesen Hund zu sich...ermöglicht ihm ein tolles Leben.

    Einen solchen Hund in seiner Tötung zu lassen (bei meinem Rüden ein 2,5qm Zwinger besetzt mit 5 Hunden) und mal einmal pro Tag ein bisschen Futter reinzuwerfen (vor allem nur einem einzigen dieser Hund, weil man den warum auch immer besonders mag, die anderen aber links liegen lässt) mag in der besten Absicht geschehen...hilft dem Tier aber nicht wirklich weiter und trägt auch nicht zur besseren Gesamtsituation bei.


    Ich will niemanden persönlich angreifen..um Gottes Willen und erst recht kein Kind...aber Fakt ist nunmal das es dort einem Tier schlecht geht. Wenn die Besitzerin wie Labbijenny schrieb das Versorgen der Kaninchen nicht mehr alleine hinbekommt sehe es ohne ihre Hilfe doch evtl so aus, dass die Tiere irgendwann abgegeben würden....mit der theoretischen Chance an die richtigen Leute zu kommen und noch ein schönes Leben haben zu können.
    So gesehen bleiben sie erst durch die Hilfe in ihrer schlechten Haltung gefangen (auch wenn man diese eigentlich versucht zu verbessern).

    Das mit dem "schnellen Tod" mag hart klingen aber für mich ist extrem schlechte Haltung nichts anderes wie eine Krankheit...ein Tier leidet, Und manchmal ist Erlösen dann einfach das Vernünftigste für das leidende Tier.

    Aber seis drum...ich schaue auch gerne Fotos wenn diese glückliche Kaninchen zeigen. Und ich denke es bringt in dieser Angelegenheit nichts weiter zu disskutieren. Ich sehe in meiner Arbeit als Notstation einfach so viel Leid bei Meerschweinchen und Kaninchen...da wird man vielleicht zu emotional bei sowas...aber man merkt eben auch schnell dass die Ansichten was artgerecht ist wohl extrem auseinander gehen.