Naja moment: Es wurde oft gesagt sie soll den Kleinen doch frei kaufen und ihn kastrieren lassen, ihm eine Partnerin gönnen und ihm ein artgerechtes, glückliches Kaninchenleben ermöglichen.
Wollte man nicht bzw hatte 1000 wenns und abers.
Bei einem Hund aus einer Tötung nimmt man diesen Hund zu sich...ermöglicht ihm ein tolles Leben.
Einen solchen Hund in seiner Tötung zu lassen (bei meinem Rüden ein 2,5qm Zwinger besetzt mit 5 Hunden) und mal einmal pro Tag ein bisschen Futter reinzuwerfen (vor allem nur einem einzigen dieser Hund, weil man den warum auch immer besonders mag, die anderen aber links liegen lässt) mag in der besten Absicht geschehen...hilft dem Tier aber nicht wirklich weiter und trägt auch nicht zur besseren Gesamtsituation bei.
Ich will niemanden persönlich angreifen..um Gottes Willen und erst recht kein Kind...aber Fakt ist nunmal das es dort einem Tier schlecht geht. Wenn die Besitzerin wie Labbijenny schrieb das Versorgen der Kaninchen nicht mehr alleine hinbekommt sehe es ohne ihre Hilfe doch evtl so aus, dass die Tiere irgendwann abgegeben würden....mit der theoretischen Chance an die richtigen Leute zu kommen und noch ein schönes Leben haben zu können.
So gesehen bleiben sie erst durch die Hilfe in ihrer schlechten Haltung gefangen (auch wenn man diese eigentlich versucht zu verbessern).
Das mit dem "schnellen Tod" mag hart klingen aber für mich ist extrem schlechte Haltung nichts anderes wie eine Krankheit...ein Tier leidet, Und manchmal ist Erlösen dann einfach das Vernünftigste für das leidende Tier.
Aber seis drum...ich schaue auch gerne Fotos wenn diese glückliche Kaninchen zeigen. Und ich denke es bringt in dieser Angelegenheit nichts weiter zu disskutieren. Ich sehe in meiner Arbeit als Notstation einfach so viel Leid bei Meerschweinchen und Kaninchen...da wird man vielleicht zu emotional bei sowas...aber man merkt eben auch schnell dass die Ansichten was artgerecht ist wohl extrem auseinander gehen.