Ich bin mal wieder nicht ganz mitgekommen aber zu dem meinem Zitat: Joa..wenn jemand meint einen völlig fremden Menschen, den man niemals irgendwie selbst gesehen hat (oder dessen Hunde) als Tierquäler anonym über ein Forum bestimpfen zu müssen ist das GENAU DASSELBE als wenn ich jemanden 30 Minuten immer mit gleichbleibend flötender Stimme nach seinem Hund rufen höre und dann sage der Hund wird mit "Ei ei ei dutzi dutzi erzogen" Sorry das mir die Parallelen nicht aufgefallen sind 
Und ja die Ausrede mit der Rasse kommt immer wieder. "Die Rasse XY KANN man gar nicht so gut erziehen wie einen Schäferhund/Labrador/Bordercollie/was auch immer.
Ich halte das für Quatsch. Klar haben verschiedene Rasse, verschiedene Charaktere...die Aufgabe des Halters ist es zu diesem Charakter durchzudringen und dieses so zu formen wie er es braucht und wie man es als Halter im Alltag haben will. Deswegen muss sich jeder Mensch den Hund suchen mit dem er am besten klarkommt, also dessen Eigenschaften einem am meisten liegen.
ich habe auch lange gesagt "Joa Berner(mixe) sind halt stur und arbeiten nicht so gerne...da kann man nichts dran machen." Dann haben ich ein paar wirklich supergeil arbeitende Rassevertreter kennengelernt. Seither sehe ich meine Hündin mit anderen Augen und kann vieles viel besser verstehen und somit lenken.
Auf diesem Argument kann und sollte sich niemand ausruhen. Aus Verzweiflung wurde mir auch schon gesagt: Joa ich hätte ja absolute Prototypen eines Hundes und da ginge die Erziehung ja viel leichter"
Was Blödsinn ist...einen Hund aus Misshandlung mit schwerem Trauma zu erziehen hat nichts mit Prototyp zutun...aber seis drum, darum gehts ja nicht.
Ich frage mich warum man jede Art von Strafe (und sei es nur eine verbale Ermahnung) immer auf gleiche Stufe wie Misshandlung gestellt wird. Da besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen einer fairen Grenze (der Hund weiß dass er bestraft wird wenn er XY tut. Tut er es ist die Strafe für den Hund also absehbar. So doof sind die nämlich nicht. Sie können ja auch genau einschätzen für welches Verhalten es Kekse gibt) und einer Misshandlung.
Meine Hunde vertrauen mir. In allen Alltagssituationen. Sie werden gelobt...sie werden ermahnt und bestraft. Läuft etwas nicht so wie ich es mir wünsche muss ich dran arbeiten...an mir und am Hund...(aber oft vor allem an mir)
So fahren wir hier bestens. Ich nutze (bis auf Gewalt) alle Facetten der Erziehung und kann meinen Hunden damit ein genaues Bild vermitteln, in welchen Grenzen sie sich bewegen. Ich finde das nur fair.
Bis auf Moglis Angst vor fremden Männern haben beide Hunde keine Baustellen. Da fällt es mir schwer die Methoden von jemandem der sagt: Meine Rasse kann halt nie so gut hören wie XY" als besser als die Meinigen anzusehen...obwohl "positiv und nett" hier auch vorkommt bzw sogar den Hauptanteil darstellt 
Das mit dem Grenzen ausloten: Meine Hündin ist der selbstbewussteste Hunde den ich kenne...in sämtlichen Alltagssituationen. Dennoch fragt sie sich ihre Grenzen....sie testet immer wieder ob sie die Regeln nicht doch ein bisschen ausdehnen kann. Das nur unsichere Hunde dies tun ist in meinen Augen also ebenfalls Quatsch.
Mein Rüde (wirklich unsicher) ist da ganz anders. Dem erklärt man Sachen 2-3mal und er wird sich (im Normalfall) zukünftig dran halten.