Beiträge von Angel21

    Niemand wird einen Hund, der ein Kaninchen tötet zum Wesenstest beordern,

    Auch das kann man nicht pauschal sagen. Wenn das Kaninchen jemandem gehörte kann das auch wieder anders aussehen. Wenn hier ein fremder Hund in meinen Stall einbricht und meine Kaninchen tötet würde ich Konsequenzen erwarten für den Hund und den Halter
    Aber bei Wildtieren sieht das natürlich anders aus.

    Ja klar Eigenverantwortung des Halters. Aber wenn dann was passiert, dann muss derjenige halt dann auch dafür gerade stehen und die Konsequenzen sowohl tragen als auch selbst welche daraus ziehen.
    DAS HEIßT Verantwortung. Und nicht "ich mach was ich für richtig halt und alle anderen müssen halt schauen dass sie ihre Viecher aus der Schusslinie halten"
    Ein Haustier was jemandem gehört ist doch bitte etwas völlig anderes als eine Maus oder eine Fliege die mal geschnappt wird.
    Auch ein Reh etc ist nochmal anders zu bewerten.
    Aber wenn ich weiß mein Hund macht im Zweifelsfalle keine Gefangenen dann habe ich einfach die Pflicht den Hund zu sichern..und ja auch mit Maulkorb wenn anderen Handlingversuche fehlgeschlagen sind oder es eben einen Jagderfolg gab

    Übrigens kein Züchter suchte mir einen Hund aus. Entweder hatte ich keine Wahl, da nur ein Rüde geboren war oder ich entschied, welcher zu mir kommt.

    Aber bei manchen war es halt so, dass der Züchter den passenden Welpen ausgesucht hat. Meistens hat man aber natürlich ein Vetorecht wenns gar nicht passt ;) Ich wollte damit ja nur sagen, dass auch bei Rassehunden nicht immer nach Optik ausgesucht wird

    Exakt das habe ich aber gesagt ;) Unter bestimmten Bedingungen. Im Zweifel selbst wenn der Jäger sich anschließend verantworten muss ob wirklich alles 3 Sachen erfüllt waren..den Hund bringt das nicht wieder ins Leben zurück. Daher sollte man seinen Hund einfach nicht hinter Wild herhetzen lassen sondern bei sich behalten. Sollte ja nicht zu viel verlangt sein oder?

    Ja, wenn der Hund 'in der Tat ertappt' wird, sprich, genau in dem Moment dabei ist, Wild zu töten. Nach Rechtsprechung muss der Jäger im Nachinein auch beweisen können, dass der Hund in dem Moment ein Wildtier gerissen hat. Nur ein freilaufender Hund im Wald berechtigt einen Jäger nicht zu Schuss. Auch das scheinbare oder tatsächliche Hetzen berechtigt einen Jäger nicht zum Abschuss des Hundes.
    Bei Katzen ist das wiederum aus der Rechtssprechung etwas anderes, die sind 'wildernd' wenn sie, je nach Bundesland, 200m bis 500m vom letzten Wohngebäude entfernt sind.

    Wenn ich das mit dem 'er geht jagen' falsch verstanden habe und du damit tatsächlich das in dem Moment stattfindene Reißen des Wildes verstehst, dann hast du natürlich Recht und ich stimme dir zu.

    @Atrevido

    Hetzen und mehr als 100m Entfernung zum Halter reichen hier schon für die Freigabe zum Abschuss. Aber ich schrieb ganz klar unter bestimmten Bedingungen während du zuerst behauptet hast das wäre unter keinen Umständen so..was leider nicht stimmt. Daher sollte man solche Aktionen seiten des Hundes immer verhindern wenn einem das Leben des eigenen Tieres lieb ist

    Wir wollen hier nicht in Anarchie verfallen :shocked:
    Der Jäger hat, genauso wie jeder andere auch, lediglich die Möglichkeit, eine Anzeige zu stellen. Dann muss der Halter mit den folgenden Auflagen oder Folgen durch die Exekutive (Verwaltung, Polizei) leben. Der Jäger darf aber niemals einen Hund wegen eines Wildrisses töten, wenn der hund jemandem gehört! Bitte nicht mit 'Aug um Aug, Zahn um Zahn' argumentieren!!

    Also HIER in NRW darf ein Jäger unter bestimmten Vorraussetzungen einen Hund der wildert töten. Tut mir Leid aber ist so...

    Schlimm ist nicht dass ein Hund jagt. Schlimm ist wenn der Besitzer nicht in der Lage ist dies zu verhindern.
    Dem Hund macht niemand einen Vorwurf. Dem Halter schon.
    Man trägt Verantwortung wenn man sich mit einem Hund in der Öffentlichkeit bewegt. Wenn der Hund jemanden verletzt kann er sogar als Waffe bewertet werden (somit eine Anklage wegen gefährlicher Köperverletzung für den Halter bedeuten).
    Natürlich hat ein Hund seine Instinkte...Fakt ist aber dass ich die als Halter händeln muss.
    Ein Tier dass jemandem gehört hat wurde getötet. Das darf man nicht mal eben als Shit happens sind halt Raubtiere abtun. Auch wenn Hund im Wald jagen geht hat der zuständige Jäger das recht diesen Hund zu töten..wieder ist für diesen Schaden nicht der Hund oder der Jäger verantwortlich sondern der Halter.
    Wenn du in der Stellungnahme schreibst: ach was rennt das doofe Katzenvieh auch da rum..dan wird das üble Konsequenzen für den Hund haben. Der wird dann ziemlich sicher nicht in eurer Familie bleiben können, sondern kommt in ein Ta oder wird eingeschläfert...dafür seid dann ihr verantwortlich

    Geil finde ich ja wie viele hier Rassehunde haben und das Aussehen ANGEBLICH keine Rolle spielt. Wie habt ihr denn die Hunderasse ausgesucht? Bilder verklebt und nur Charakter durchgelesen? Sorry, aber das kann ich nicht glauben. Wenn man beschließt einen Hund zu sich zunehmen so schaut man sich als erstes Bilder an (die kommen nun einmal zwangsläufig wenn man Hunderassen eingibt). Dann liest man sich erst den Charakter durch und entscheidet. (Das wie bei der Partnerwahl (was wir unbewusst machen (liegt in unsere Natur) -> erst das Äußere betrachten)

    Ich weiß zb dass manche hier im Forum ihre Hunde rein nach der Abstammung ausgesucht haben. Oder bei vielen Rassehunden wird dem Züchter gesagt welche Eigenschaften man gerne haben will bzw was man mal mit dem Hund machen will und dann sucht der Züchter den seiner Meinung nach passensten Welpen aus.
    Insofern ist bei Rassehunden mindestens genausoviel oder wenig Wert auf Optik gelegt als bei Mixen.
    Man sollte jedem seine Vorlieben und Vorstellungen lassen. Wenn jemand eine bestimmte Größe, Rasse, Eigenschaft oder Optik haben will dann sollte man das einfach akzeptieren.

    Ein jagender Hund muss angemessen gesichert werden.
    Auf euch kann Sachkundenachweis, Leinen- und Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit (sobald der Hund das eigene Grundstück verlässt!!) zukommen.
    Sollte der Hund als gefährlich eingestuft werden kommen je nach Bundesland noch höhere Steuern (im Höchstfall glaube ich irgendwas zw. 800 und 1000€ im Jahr)
    Sollte bei dem SKN der Eindruck entstehen, dass deine Mutter den Hund nicht angemessen händeln bzw sichern kann, wird der Hund eingezogen und je nach Prognose auch eingeschläfert.
    Klar könnt ihr auch nochmal mit einigermaßen heiler Haut davon kommen...dann habt ihr aber viel Glück gehabt.