Hallo
Erstmal vielen lieben Dank für eure vielen Tipps und Anteilnahme.:-)
Es hat meinen Horizont für diese Problematik ungemein erweitert.
Das sie trauert ist schon klar, das sie sich aber den Hausflur aussucht, um
auf Herrschen zu warten, ist mir erst jetzt klar.
Logisch das sie dann zittert, wenn ich die Wohnungstür schliesse.
Hund und Katze kennen sich natürlich.
Sie respektieren sich, aber gehen sich auch aus dem Weg.
Die Couch können wir leider nicht in unsere Wohnung stellen,
da hier alles zu eng gebaut ist, auf diese Idee war ich auch schon gekommen.
Wir hatten auch eine Zeitlang mal die Wohnungstür aufgelassen, Haustür
natürlich zu, wegen der Katze, und haben die beiden durchs Haus tollen lassen.
Leider muss unsere Katze allerdings irgendwo in einer Ecke was leckeres gefunden haben, was ihrem Magen gar nicht gut bekam.
Sie hatte tagelang erbrechen und Durchfall.
Ich hab zwar alle Ecken abgesucht und nichts gefunden, mir ist das Risiko aber zu gross das sie wieder was findet.
Denn... das verdrehte an solchen Erbschaftssachen ist ja immer der liebe Nachlass.
Da noch kein Gutachter da war, dürfen wir in der Wohnung noch nichts weiter machen.
Sicher-putzen darf man. Lebensmittel entfernen etc.
Aber wie Katzen nun mal sind, die kommen in jede Ecke.
Ich denke ab September können wir endlich anfangen unten zu renovieren,
Man glaubt gar nicht wie alte Menschen alles verwahrlosen lassen können, und sowas von stur und bockig sind, und sich noch einbilden sie leben in einem Palast.
Ich glaub so alt will ich niemals werden.
Ich glaub kaum das ich der Hündin unsere Wohnung schmackhaft machen kann, obwohl sie bei jedem, ich sag mal- Besuch, ihr SuperLeckerli bekommt.
Auf diese Pedigreesoftstreifen fährt sie voll ab.
Ich hoffe nur das sie, bis alles so weit ist, nicht noch einen psychischen Knaks erleidet.
Ich hab gestern einfach mal auf dem ausgebauten Dachboden, in unserem Gästezimmer geschlafen, die Tür aufgelassen und sie hat dann auf einem kuscheligen warmen Teppich vor der Tür geschlafen.
Aber auch in dieses Zimmer ist sie nicht rein.
Aber zumindest war die Nacht ruhig und sie hat gewartet bis ich aufgestanden bin.
Das war schon mal ein Erfolg.
Denn seit einer kleinen OP die wir bei ihr letztes Jahr machen mussten, hängt sie doch so ziemlich an mir. Weil ich vor sowie nach der OP bei ihr war.
Wenn ich mal Zeit bekomme, setz ich mal ein Bild von ihr rein.
Nochmal vielen dank für euren aufmunterten und optimistischen Antworten.
Hier habt mir sehr geholfen.
Lg Biggi
Beiträge von Bigitti
-
-
Hallo
Suche dringend erfahrenen Rat wegen unserer Dobermannhünding.
Sie ist ca. 13Jahre alt, Und hat in den letzten neun Jahren ein wirklich
sehr bequemes und verwöhntes Leben bei meinem Vater geführt.
Vor einigen Jahren sind wir bei ihm, auf seinen Wunsch, eingezogen.
Da er trotz Lebensgefährtin nicht allein sein wollte, und auch Hilfe brauchte.
Allerdings hat er es von Anfang versäumt seine Hündin vernünftig zu erziehen. Das heißt,
Gassi gehen kennt sie gar nicht.
Wir haben es zwar Anfangs mit ihr versucht, aber leider ziemlich erfolglos.
Ein störischer Esel wäre einfacher zu bewegen wie unser Hund.
Sie ging auch nur mit, wenn Herrschen auch mitging.
Aber selbst das war Stress pur.
Herrschen wollte und konnte auch nicht viel laufen, wegen seiner Luftprobleme. Und die Hündin hat auch ziemlich schnell kapiert, wenn Herrschen nicht spazieren geht, dann muss ich das auch nicht.
Ihr Platz für ihr Geschäft ist und war immer die Wiese hinterm Haus.
Zum anderen hat man ihr beigebracht, das ihr die Couch gehört.
Jede Erziehung unserer seits, also von meinem Mann und mir, wurde auch von meinem Vater manipuliert.
Naja er war alt, ziemlich grantik und gehässig. Aber das gehört eigentlich nicht hier her.
Vor 8 Wochen ist er gestorben, seine Lebensgefährtin ausgezogen.
Seit dem weint und jault die Hündin nur noch.
Rennt Tag und Nacht und durch das Haus.
Hier in dem Haus gibt es drei abgeschlossene Wohnungen, alle ziemlich klein.
Jetzt lebt der Hund quasi Möbliert.
Da sie sich weigert unseren Wohnungsbereich zu betreten.
Leider kann ich auch nicht den ganzen Tag sämtliche Türen offen lassen.
Da wir auch selbst eine Rassekatze haben, die nicht raus darf.
Die meiste Zeit liegt sie vor unserer Wohnungstür und jault.
Sobald ich die Tür aufmache,läuft sie weg.
Wenn ich nach unten gehe, wedelt sie widerum freudig mit ihrem Stubbelschwänzchen und rennt in ihre Wohnung oder will mit mir raus.
Sobald ich wieder in meiner Wohnung bin auf der oberen Etage,geht das Spiel von vorne los.
Wenn ich es tatsächlich mal schaffe sie in unsere Wohnung zu bewegen, ist sie nur am Zittern und am heulen.
Ich weiß mir keinen Rat mehr.
Leider hat mir mein Vater auch viel zu viel Arbeit hinterlassen.
Dazu kommt mein Stundenjob, und die vielen Tiere die wir ansonsten noch haben. Die sich alledings nicht alle in unserer Wohnung aufhalten.
Ich kann maximal zwei Stunden am Tag für sie aufbringen.
Die restliche Zeit ist sie, da sie nicht hier rein will, sich selbst überlassen.
Die ganze Situation ist so verdreht, das ich mir Sorgen mache, ob sie das ganze verkraftet.Leider hab ich auch nie eine Beziehung zu Hunden aufbauen können.
Die waren nie so mein Ding.
Obwohl die Hündin wirklich eine ganz liebe ist.
Für ihr Alter Kerngesund und noch fit.
Ich find sie total süss und knuddelig.
Aber mir fehlt einfach die Erfahrung.
Über Tipps und Ratschläge würde ich mich sehr freuen.
Lg Biggi