Beiträge von kawamouse76

    Hallo liebe Gleichgesinnte,
    heute ist ein denkwürdiger Tag für Flocke und mich zuende gegangen. Heute in der Früh - es dämmerte noch - habe ich den Flocke im Garten pinkeln lassen wollen (um hinterher noch ein Stündchen schlafen zu können). Was ich nicht wusste, zurselben Zeit fanden sich wie so oft neben unserem Haus auf dem Feld drei Rehe zum gemeinsamen Frühstück ein. Flocke - ebenfalls hungrig - erfasste die Situation und die sich bietende Gelegenheit und startete voll durch. Er war auf dem Ohr mit dem er evtl. noch etwas hätte hören für meinen Abruf schlicht taub. Dann irgendwann - vermutlich hat er einsehen müssen, dass er die Rehe heute wieder nicht bekommt - kam er reuemütig wieder... :hilfe:
    Am Nachmittag...ähnliche Situation - nur war ein anderer Hund im Visier der Begierde Flockes - peeste Flocke ohne auf mein Abrufen zu hören wieder um die Straßenecke und wollte den anderen Hund zum Spielen auffordern. Freundlich, ohne Bellen, nett dreinblickend.
    Er kam dann auch zurück und ließ sich anleinen, da der andere angeleint war. Auf dem Rückweg kreuzten sich wieder unsere Wege (der andere Hund und wir) da habe ich Flocke beizeiten angeleint, bevor er abhauen wollte. Und er bellte und bellte und bellte...er hat sich dann ein wenig mit seinem Spielzeug ablenken lassen.
    Flocke bellt fast nur oder zumindest am liebsten AN DER LEINE... Warum? Erst hat er sich mit dem anderen vertragen und dann an der Leine ist es aus mit der Höflichkeit. :???:
    Hilft beim Abrufen eigentlich eine hochfrequente Pfeife?
    Danke für Eure hilfreichen Tipps.
    kawamouse mit Flocke

    Wenn ihr nicht wollt, dass er bettelt, oder sich sogar (mal auf die Spitze getrieben) anmaßt, irgendwann einmal einem Kind die Wurst aus der Hand zu klauen, oder sich selber etwas vom Tisch zu nehmen, wenn ihr daneben steht o.ä. DANN MUSS DAS KONSEQUENT klar gemacht werden. Unser Schatz muss ein paar Meter weiter weg abliegen und (fies) beim Essen zuschauen oder eben nach nebenan. Aber mindestens ein paar Meter Abstand sind einfach angebracht. Hinterher kann er gerne den Staubsauger spielen. :D

    Unsere Emily ist auch fünf Jahre alt. Es gibt ein paar strikte Anweisungen, die sie bisher gut befolgen kann, da der Hund natürlich garnicht auf sie hört und das, solange sie so klein ist, sicher auch nicht tun wird. Sie merkt und weiß das auch. Sicherlich kann ich nicht immer überall sein, aber wenn Flocke mal nicht an meinem Hacken klebt :roll: und ich nicht BEIDE im Blick haben kann, komplimentiere ich ihn auc seinen Platz im Körbchen. Das mit dem Bleib funktioniert meistens schon recht gut.

    ABENDS 20.00 Uhr ist die lange (ca. 1 Std.-) Runde fertig. Morgens HALB SIEBEN geht mein Mann mit ihm ca. 15 Minuten raus, damit er sich erleichtern kann. Dann eben wie es rein passt. Wobei sich bei uns kurze und lange Runden abwechseln, wenn möglich. Zwischendurch soll er sich ausruhen können.
    Am Wochenende schlafen wir auch mal bis 9.00 Uhr, allerdings ist letzte kurze Runde auch mal gegen 22.00 Uhr.

    Aaaalso... zum Einen möchte ich hier mal betonen, dass ich mir natürlich einen Hund anschaffen darf, wann ich es möchte und mein Mann auch voll hinter der Entscheidung stand und ebenso zwei bis dreimal am Tag Gassi mit ihm läuft wie ich. Ebenso wird sich die Arbeit geteilt werden, die ein baby verursacht. Und so ich finde es nicht absonderlich, wenn eine Hund schon in der Familie ist und ein Baby kommt. Wenn es danach geht, gibt es nämlich tausend Gründe, die vom Zeitpunkt her gegen einen Hund sprechen. Ein Baby ist doch erstmal kein Grund gegen einen Hund.


    Und noch eines: ich werde bestimmt diesen tollen Hund NICHT wieder zur Vermittlung geben. Diese Fehleinschätzung finde ich fast schon ne echte Frechheit. Meine Geduld kennt hier auch niemand und dies zu beurteilen sollte man lieber bleiben lassen. Ich hole mir kein Tier ins Haus, wenn ich nicht willens und in der Lage bin damit umzugehen und die Konsequenzen zu tragen.


    Nun zur Sache: Vieles haben wir ja bereits in dem einen Monat geschafft. Gestern Naht hat er tatsächlich im Korb VOR der Tür geschlafen. Ich habe ihn zwar ein paar Male raus gebracht bis ers begriffen hat, aber es funktionierte. Unsere Katzen dürfen wieder im Haus ihr Futter zu sich nehmen und hier wohnen. Er bleibt bereits zwei Stunden alleine ohne Dinge zu beschädigen. Er kommt auf Zuruf im Gelände und lässt dafür auch den Hasen wegrennen ohne ihm nach zu jagen und das sind nur einige Beispiele.


    Er knabbelt nur im Spiel und das tut eigentlich noch nicht wirklich weh. Und manchmal, wenn die "Große" heult und er fängt dann auch zu winseln an und will irgendwie "mittrösten". Bei NEIN hört er meist auf. Aber es wäre besser, wenn ihm das nicht sagen muss. Oder ist das eine Sache des Trainings?


    Für die Tipps bin ich dankbar. Alles andere kann sich an der Stelle gespart werden, denn das ist hier wenig hilfreich.


    LG
    kawamouse

    Hallo Ihr Lieben!
    Wie gehe ich es an, dass ich unserem weißen Schäferhund das Beißen abgewöhne? Die fiese Erschreckdose (Blechdose mit lautem Zeug drin zum Schmeißen) reicht irgendwie nicht recht aus. Erst erschrickt er sich aber das hält irgendwie mit der Wirkung nicht lange an. Und bald kommt unser Nachwuchs (Menschenbaby), dann muss das einfach klappen. Leider hat die Vorbesitzerin so viel verpasst, wie Welpenschule, Sozialisierung und Co und nun hab ich ein wenig das Nachsehen. Wir gehen schon zur Hundeschule, aber zaubern kann die Trainerin auch nicht. Und beim Beißen fehlt mir irgendwie der Ansatz wie ich es gescheit anpacke. Er lernt so toll und ich möchte ihm außerdem beibringen, dass er unsere große Tochter nicht umwirft beim Toben und dass er VOR unserem Schlafzimmer schläft. Das sind so Dinge die müssen doch zu machen sein, bis in vier Wochen das Baby zur Welt kommt, oder ist das utopisch? Für Eure Tipps wäre ich dankbar.
    LG, kawamouse

    Hallo liebe Hundebgeisterte Kolleginnen und Kollegen! Ich habevor zwei Wochen den letzten Geschwister eines Wurfs weißer Schäferhunde vom *1.3.2010 aus Osnabrück übernommen. Die Eltern heißen Sari (Mutter) und Lupo. Es wäre toll, wenn jemand mit mir Erfahrungen austauschen möchte, der auch einen Welpen von diesem Zuchtversuch übernommen hat.
    LG
    kawamouse76

    DANKE! Das mit einer Trainerin hört sich vernünftig an. Denn sicher, er ist hier jetzt erstmal in der Findungsphase und muss sich mit seinem Platz im neuen Rudel zurechtfinden. Aber ich möchte nichts verpassen. Und wenn ich GERADE JETZT alles mögliche falsch mache, ist es irgendwann zu spät und alle Bedingungen für gutes Lernen werden zunehmend schlechter. Er ist doch schon in der Pubertät. Es wäreauch keine schöne Vorstellung, wenn er nachher ängstlich bei den Kindern zuschnappt, weil sich seine Ängste manifestiert haben...

    Hallo! Haben seit zwei Tagen einen fünfmonate alten weißen Schäferhund namens Flocke aufgenommen, der angeblich alle möglichen Dinge kennt (andere Hunde, Katzen, andere Tiere, Kinder). Eins vorweg: unsere Tochter (fünf J.) kommt gut klar mit ihm. Aber der ganze Rest kann nur ein Märchen sein. Er hat ANGST vor unseren zwei Katzen, aber das Schlimmste: er hat ANGST vor anderen Hunden! Er wurde sicher niemals mit in die Welpengruppe genommen oder sonstwie sozialisiert. Er lebte bisher nur mit seiner Familie zusammen. Die Mutter ist hochgradig Angstbellerin. Gestern trafen wir auf des NAchbars Hündin. MünsterländerMix. Ein Jahr jung, verspielt, komplett unterwürfig. Hat sich sogar vorihm hingelegt! Er trotz des eindeutigen Signals hat auf sie eingebellt mit krauser NAse und nach ihr geschnappt! Und heute im Laden bei Futterhaus habe ich zwei KLITZEKLEINE :hust: Hunde getroffen, was ist passiert: gleiches ängstliches albernes Verhalten wie gestern Abend! WAS SOLL ICH TUN? Für die Welpengruppe ist er zu alt, oder? ER SCHEINT GARNICHTS WIRKLICH ZU KENNEN... LG kawamouse76