Beiträge von Amare

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    Ich hab jedoch Probleme, wenn der Hund geblockt wird und das vielleicht mal nicht so nett ausfällt. Bei uns im TH arbeitet ein Trainer auch nach dieser Methode. Nur bekommt der Hund einen vor die Brust, wenn er vor läuft. Oder aber man latscht dem Hund dezent auf die Pfoten.
    Nicht falsch verstehen, ich habe generell nichts gegen das Blocken. Aber das muss dann schon richtig passieren. Ohne, dass man wirklich körperlich wird. Und das würde ich vielen Hundehaltern einfach nicht zutrauen.
    Außerdem fände ich es übertrieben den Hund IMMER zu blocken. Wenn der Hund neutral an der Leine läuft, dann muss das nicht sein. Situationsbedingt kann es dann aber kurzzeitig hilfreich sein.

    Da gebe ich Dir absolut Recht. :)
    Ich denke das der Hund nicht zwingend und ständig hinter einem laufen muß. Aber es kann gewisse Situationen entspannen und entschärfen. Sofern man das ganze richtig aufgebaut hat.

    Mir ist es anfangs auch sehr schwer gefallen meine Emotionen (Streß, Gereitztheit usw) aussen vor zu lassen - aber wir haben es geschafft. :gott:

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    Mira13, bitte such dir einen Trainer mit einer vernünftigen Methode!!! Von diesem "der Hund darf nicht überholen oder er wird gemaßregelt" halte ich absolut gar nichts. Im Gegenteil, es kann bei zu grober Anwendung sogar dazu führen, dass der Hund Angst vor dir bekommt!

    Nö, ich finde diese Methode gar nicht so übel.
    Mache ich mit meinem Hund auch so. Sie soll hinter mir laufen, max. darf der Kopf auf Höhe meines Beines sein. Will sie weiter vor, wird sie zurück geschickt oder eben mit dem Bein blockiert.
    Hat ganz einfach den Hintergrund das mein Hund abends oder in wildreichen Gebieten vor mir laufend absolut unter Spannung steht. Permanent, immer, jedes mal und egal wo. Sie pieselt nicht, sie schnüffelt nicht. Sie läuft stockig und ist angespannt wie eine Feder. Von der Nasen bis zur Schwanzspitze, scannt permanent die Umgebung und jedes Blätterrascheln ist eine Einladung zum los sprinten. Teilweise stand sie kreischend in der Leine wenn sie etwas vermeintlich jagdliches gesichtet hat.
    Auch bei Hundebegegnungen hat sie in letzter Zeit die Zicke heraushängen lassen wenn sie vor mir lief. Das hat dann meine Pflegehündin animiert mitzumachen - und schwupps hatte ich zwei scannende und pöbelnde Hunde an der Leine die mich durch die Gegend zerren wollten.
    Tolle Sache, macht echt Spaß! :ironie2:
    Also lass ich meine Hunde h i n t e r mir laufen. Seitdem kann ich in der Dämmerung entspannt spazieren gehen, meine Hunde können h i n t e r mir schnüffeln und sich lösen, und auch bei Hundebegegnungen spulen sich die beiden nicht mehr gegenseitg hoch.
    Aber ich lass die Leine auch mal lang, und sie dürfen vor mir laufen. Dann gibt es die verbale Freigabe (bei uns ein "OK, du darfst"), und beide dürfen lustig am Wegesrand vor mir her bummeln.

    Solange man den Hund ohne Emotionen blockiert, und nicht wütend, genervt oder gestreßt reagiert finde ich es nicht schlimm diesen nach hinten zu schicken. Wo ist da das Problem?

    Mir wurde gesagt das die Orgas den Hund so vermitteln wie sie ihn vor Ort erleben. Das der Kleine nun so geschockt und verunsichert ist, ist völlig normal.
    Mein letzter Pflegling - ein älterer Rüde - kennt das Leben in Deutschland seit Welpenbeinen an. Und trotzdem hat er genauso reagiert als er zu mir auf PS mußte.

    Das wichtigste ist gesagt. Hund in Ruhe lassen. Stell im Futter für die nacht hin, da fühlt er sich sicherer und wird fressen und auch so langsam Deine Wohnung erkunden.

    Ich muss sagen das meine Huskymix Hündin (ebenfalls blaue Augen) eher mir als anderen Hunden unheimlich ist. Jedenfalls war ... durch die Augenfarbe eben ... :ops:
    Aber ich habe Huskys auch als Hunde kennengelernt (im ZHS) die eine sehr feine Kommunikation haben, aber eben auch sehr rau und laut spielen. Das macht vielen anderen, sensibleren Hunden manchmal nen bissl Angst, andere reagieren eher ruppig auf dieses Verhalten und die Situation könnte (!) kippen.
    Im großen und ganzen kenne ich allerdings auch keinen Husky der frei läuft ohne jagen zu gehen. Nagut bis auf Anyou und Ice (Huskymix) kenne ich keinen nordischen der, wenigstens teilweise, offline laufen kann ...
    Das sehe ich als größtes "Problem" der Rasse. Eigenständigkeit, nen Dickkopf und ständiges Hinterfragen machen ja nicht nur die nordischen .... von daher denke ich nicht das dies so aussergewöhnlich ist. ;)

    Ja, Hessenhounds ist mir bekannt. Hab vorhin auch schonmal auf die HP geschaut, und find es ganz interessant.
    Hätte ja sein können das dieses Rennen irgendwo gaaaaanz weit weg statt findet!
    Mal sehen, wenn Lizzy dann gar nicht zum Einsatz kommt, bleibt sie vielleicht auch zu Hause ... aber bis dahin ist ja noch ein bissl Zeit und ich schicke mein Specki jetzt erstmal ins Trainingslager .... Vielleicht bringt es ja doch noch was! :roll: