Beiträge von Cat11

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    Angenommen, der Hund mag es, verträgt es und er kriegt keine Mangelerscheinungen, sondern ist gesund.


    Was ist an einem solchen Futter nun konkret auszusetzen?


    Schließe mich der Frage an. :smile:

    Wer weiß, was die Wissenschaft noch alles herausfindet... Und was die Zukunft bringt...


    Aber hier wiederholt sich gerade alles hier im Thread.


    Wo ist eigentlich der TS? Liest du überhaupt noch mit? ;)

    Meine Hunde werden übrigens mit Fleisch ernährt. Man muss halt abwägen... Und mir wäre sowas damals viel zu riskant gewesen. Ich würde sie auch nicht mehr umstellen.


    Aber ich möchte es, was zukünftige Generationen von Hunden angeht, nicht einfach so ausschließen, mit der Begründung: "Ist halt so."

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    richtig, aber du hast zu entscheiden, ob du deinen hund artgerecht ernähren willst, oder nicht.
    willst du deinem hund tatsächlich die möglichkeit zu einer artgerechten ernährung versagen?? ernsthaft??
    du willst deinem hund wissentlich das falsche futter geben??
    ehrlich??


    Die Frage in diesem Thread IST eben, ob vegetarisches Futter das falsche Futter ist oder nicht.

    Ich wette, wenn Hunde das Bewusstsein für das Leid vieler Tiere auf diesem Planeten hätten, das der Mensch hat, dann sähe diese Welt anders aus. Selbst wenn die Tötung von Tieren für ihre Ernährung notwendig wäre.

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    natürlich habe ich auch als halter die verantwortung dafür, dass weder meinem hund schaden zukommt oder er bei anderen schaden verursacht.
    das hat aber nichts mit dem thema zu tun, ob man hunde vegetarisch ernähren sollte.


    Doch, denn es wäre eine Möglichkeit, Schaden zu verhindern. Genauso wie man als Mensch darüber entscheiden muss, ob der Hund Schokolade isst, muss man auch entscheiden, ob der Hund eine Kuh isst.


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    oder um näher am thema hund zu bleiben:
    sollte der afrikanische wildhund, oder der dingo jetzt auch nachgrübeln, ob er es mit seinem gewissen vereinbaren kann?


    Also, dass denen das Bewusstsein dazu fehlt, habe ich doch selbst geschrieben! Die KÖNNEN das gar nicht entscheiden.

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    aber nur weil ein mensch sich selbst freiwillig für eine gewisse ernährungsweise entscheidet, sollte er diese keinem anderen lebewesen aufzwingen, weder seinen kindern noch seinen haustieren!!


    Bei Kindern ist das ja noch am leichtesten zu verwirklichen. Zumindest ab einem gewissen Alter. Ich find's auch gut, wenn Kinder nicht essen müssen, was sie nicht möchten (z.B. Dinge, die ihnen nicht schmecken oder Tiere oder - was auch immer) - sollten sie dies bereits entscheiden können. Bei Tieren wird es dann schon schwieriger... Mein Golden würde viel zu viel essen und auch so gut wie alles (darunter auch für ihn schädliche Dinge wie z.B. Schokolade, Chips, Weintrauben...), würde ich ihn lassen. Desweiteren kenne ich (meine) Tiere ziemlich gut: Sie wollen niemandem etwas Schlechtes. Nur fehlt ihnen teilweise das Bewusstsein dafür, was schaden kann: Sowohl ihnen selbst, als auch anderen. Da mir das Bewusstsein dazu (zu einem größeren Teil) nicht fehlt, habe ich - meiner Meinung nach - die Verantwortung zu übernehmen, dass diese Schaden nicht zustande kommen. Ich erlaube ihnen also keine Schokolade - um ihretwillen. Was Andere angeht: Ich habe noch nie erlebt, dass meine Hunde etwas getan hätten, in der Absicht, jemandem zu schaden. NIE! Wenn sie jemandem aus Versehen geschadet haben (z.B. zu stark gezwickt, beim Spielen - oder..was auch immer, da kann einem ja viel einfallen), wurde das nicht etwa absichtlich wiederholt, als ihnen klar wurde, "Ah, das war jetzt nicht gut für den.", sondern es wurde gewissenhaft vermieden. Egal, wen es betraf.
    Ich würde also nicht ausschließen, dass Hunde sich für eine vegetarische Ernährung entscheiden würden, wäre ihnen diese möglich. Und genau um die Frage geht es ja hier: Wäre eine solche problemlos möglich?
    Ich verstehe nicht, wieso so viele schreiben, diese Überlegung sollte man überhaupt nicht anstellen... Mal davon abgesehen, dass es hier im Thread nun einmal um diese Frage geht." Wenn ich es richtig verstanden hab.


    Klar, könnte es sein, dass ein Hund die Schale mit dem Fleisch wählt, sollte ich ihm einmal etwas mit Fleisch und einmal etwas ohne hinstellen. Genauso könnte es aber auch sein, dass eine Kuh den Weg ins Leben wählt, sollte ich ihr einmal den Weg ins Leben und einmal den in den Tod anbieten. Denn die freie Wahl würde dann doch nicht nur für Haustiere und nicht nur für den Bereich der Ernährung gelten?


    Ich finde, man sollte schon in vielen Punkten mitentscheiden. Übrigens finde ich auch, dass man die Taten von schlechten Menschen (Menschen mit schlechten Absichten) verhindern sollte, wenn man kann. Auch wenn das jetzt ein anderes Thema ist. Bei Tieren hab ich persönlich noch keine schlechten Absichten erkennen können, deswegen erwähne ich sie in diesem Zusammenhang nicht.

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    Aber es ist nicht soo gezielt, wie es sein sollte. Da es fast nur Leute auf ihre Seite lockt, denen etwas an ihrem Tier liegt.


    Ich glaub, das ist das Ziel? Die Aufmerksamkeit von Tierfreunden zu wecken, damit diese sie unterstützen?

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    Kann ja schon mal deshalb nicht richtig sein, weil es ja diverse Gegenbeispiele gibt. Hunde also, die keine Mangelerscheinungen haben, trotz veg. Ernährung. Die Tatsache kann man ja nun auch nicht so einfach außer Acht lassen.


    Ich glaube, einige meiner Vorschreiber glauben diesen Menschen aber nicht, die das sagen. Aber man kann ja auch nicht pauschal sagen, dass die das einfach nur aus irgendwelchen Gründen behaupten.