Beiträge von käthe

    es freut mich für euch, dass es bergauf geht!
    und ich finde es nachvollziehbar, dass es dir ganz egal ist, wie dieser keim nun heißt, solange er sich behandeln lässt.


    für mich hört sich die geschichte nach wie vor irgendwie unschlüssig an.
    eine schlimme darmentzündung, die sogar zu einer durchwanderungperitonitis (infiziertes "wasser" im bauchraum) führt, kann einfach nicht mit normalen blutwerten einher gehen.
    ich verstehe auch die diagnostik nicht richtig.
    wurden die bakterien nun in der gewebeprobe vom darm (also histologisch?) nachgewiesen?
    oder im kot? oder im bauchwasser
    (wobei ich es so verstanden habe, dass das bauchwasser erst nach der op auftrat. wurde das nochmal punktiert/aspiriert?)?
    der multiresistente Keim kann theoretisch wirklich durch die op in den geöffneten Bauchraum gelangt sein.


    ich weiß, es spielt für dich jetzt keine rolle mehr. es ist wie es ist.
    aber für uns wäre es irgendwie schon nicht unwichtig zu wissen, ob ein völlig gesunder hund durch das trinken aus einer pfütze so schwer krank geworden ist. ist einfach schwer vorstellbar.

    der hund (1,5 jahre alt) meiner freundin hatte eine ähnliche symptomatik, wobei die beine unterschiedlich doll betroffen waren. es wirkte auch wie eine lähmung, war aber letztlich wohl eine akute polyarthritis (entzündung mehrerer gelenke).
    die ursache blieb etwas unklar. in frage kam eine hyperurikämie durch zuviel fleisch (barf), oder ein autoimmunes geschehen.
    der hund hat sich glücklicherweise mit anti-entzündlichen schmerzmitteln schnell erholt und die symptome sind seitdem vollständig verschwunden.


    alles gute für euch!

    es ist einfach schwer nachvollziehbar, wie man mittels ultraschall "mehrere entzündungen" feststellt, wenn es im blutbild dafür keinerlei hinweise gibt (mit ausnahme des verminderten albumins).
    aber nun ist es ja auch nicht mehr zu ändern.


    bleibt zu hoffen, dass er sich weiterhin erholt! ich wünsche es euch sehr.

    Die ganze Geschichte klingt für mich wie "mit Kanonen auf Spatzen schießen", mit fatalen Folgen.


    Wegen dreimaligen Durchfall-Erbrechen-Episoden gleich operieren, nur um mal rein zu sehen??
    Einen Tumor hätte man auch anders diagnostizieren können.
    Und warum Antibiotika, wenn noch nichtmal Entzündungszeichen im Labor zu sehen sind?


    Ich denke im Moment geht es ihm so schlecht, weil er eine große Bauch-OP hinter sich hat und vorher schon geschwächt war. Der Albuminmangel führt nicht nur zu Ödemen an den Gliedmaßen, sondern kann auch zu Wasseransammlungen im Bauchraum führen.


    Bitte denk noch nicht ans einschläfern! Eher würde ich eine Zweitmeinung einholen.
    Ich weiß wie schwer die Situation ist. Ich musste meine Hündin auch schwerkrank nach einer Bissverletzung von einer Klinik in die andere bringen, weil die erste offensichtlich überfordert war und meinem Hund nicht helfen konnte. Letzten Endes war es zu spät und ich hätte viel früher auf mein Bauchgefühl hören sollen.


    Ich wünsche euch alles erdenklich Gute!

    ich muss jetzt auch mal meinen senf dazu abgeben. bin selbst mediziner und würde - so wie es jetzt aussieht - nicht nochmal operieren. das die wundränder nicht richtig abaptieren ist nicht schön, aber auch keine katastrophe!
    das rote ist nicht "das innere", sondern einfach eine etwas tiefere hautschicht. das verwächst sich mit der zeit.


    unabhängig von meinem beruf hab ich mit meiner hündin ähnliche erfahrungen gemacht. die kastrationsnaht ist auch schlecht verheilt. mein hund hat allergisch auf das nahtmaterial reagiert. die naht war auch geschwollen, hat "schleimig" sezerniert und man hat - wie hier auch - rötungen und schwellungen um die faden-austrittsstellen gesehen. wir mussten schließlich die fäden entfernen (nach ca 10 tagen) und das ganze nochmal klammern. danach ist alles gut verheilt. hat ca 4 wochen gedauert. inzwischen sieht man nichts mehr.


    und die temperatur deiner hündin war mit 39,2°c nur leicht erhöht, was auch am stress gelegen haben könnte. ich würde mir ein eigenes thermometer aus der apotheke besorgen und mehrmals täglich nachmessen (bis 39°c ist normal). wenn sie wirklich fieber entwickelt sieht die situation natürlich anders aus.


    alles gute für euch!

    das behandlungsschema (medikament - pause - medikament) ergibt sich, weil giardien einen entwicklungszyklus durchlaufen und nicht alle entwicklungsstadien von dem medikament (ob nun panacur oder metronidazol) "angegriffen" werden können.