Beiträge von l'eau

    Ein neuer Versuch wurde vorgeschlagen, haben wir aber einstimmig mit dem Trainigsleiter (nennt man das so?) abgelehnt. Meiner Meinung nach wäre es für Annwnn zu viel gewesen - auf dem Video nicht zu sehen, sie ist den Rückweg dann auch noch in Vollspeed angetreten. Sie hätte dann also zwei ganze Runden hintereinander laufen müssen, das fände ich zu viel.

    oh, dann ist das natürlich absolut verständlich.


    Hin und wieder wirft sie gerne Deerhoundtypisch Zeug durch die Gegend und schüttelt das durchaus auch. Rinde, Tau, Grasbatzen, ... solche Sachen.

    hm, kannst du Spielzeug interessant machen, indem du ebenso damit spielst? es vllt etwas "zum Leben erweckst", indem du es schnell über den Boden ziehst etc.?

    Kleinen Hasenzug hätten wir auch zuhause, aber der ist ohne Plastik - mal Plastik ranhängen?

    Spielt sie mit dir? Zergeln, Apportieren? Dann könntest du so versuchen, ihr den Hasen schmackhaft zu machen (evtl. auch erst mit ganz wenig Flatterband am (Lieblings-)Spielzeug und mit der Zeit immer mehr)


    Wie ist das denn eurer Erfahrung nach: können hunde, die Coursen oder auf der Bahn rennen, danach noch frei laufen? Oder knipst man damit ihren Zug auf bewegte objekte an?

    Entweder der Jagdtrieb ist da oder nicht. (Wind-)Hunde müssen hetzen nicht lernen, das liegt denen in den Genen. Es gibt zwar das Vorurteil, dass Hunde, die im Windhundsport laufen, nicht mehr freilauftauglich sind, allerdings denke ich, dass es eher an Charakter, Impulskontrolle und Gehorsam liegt - und gerade die letzten beiden Punkte sind bei Windhundhaltern nicht immer sonderlich beliebt gewesen. Mittlerweile gibt's hier aber auch einen Wandel.

    Ich gebe zu, dass ich mich da im Coursingumfeld auch etwas hab belabern lassen, weshalb Jin am Coursingfeld sehr, sehr aufgeregt ist (wenn es auch durchgeknalltere Whippets gibt) und auch etwas zu faul beim Training der Impulskontrolle war. Jin ist mein erster eigener Hund, da hab ich manches am Anfang verbockt (trotz vieler guter Vorsätze). Jetzt hab ich im letzten Spätsommer/Herbst (?) angefangen, etwas mehr an der Impulskontrolle zu arbeiten und über dem Winter im dunklen Wald auch etwas an Wildbegegnungen gearbeitet (ungeplant). Tja, plötzlich ist Jin an Wild sehr viel kontrollierbarer bzw. versucht auch schon von sich aus, sich wie von mir gewünscht zu benehmen (bis der Reiz zu stark wird) - ich könnt mir in den Hintern beißen, dass ich diese Grundlagen nicht in ihrer Welpen/Junghundezeit gesetzt habe.

    Aber führt mir einmal mehr deutlich vor Augen, was Whippets alles leisten können.


    Fiannas Schwester durfte letztens Coursen. Für mein Laienauge sah das super aus. Genau so, wie ichs mir vorgestellt habe bisher: "Hase" los, Hund los, Vollgas bis zum Ende, packen, töten

    Coursen ist aus Hundesicht viel einfacher als die Bahn, weil sie da "nur" dem Hasen nachlaufen müssen. Auf der Bahn müssen sie das Starten aus dem Startkasten lernen. Außerdem ist auf der Bahn die Geschwindigkeit etwas höher (weil lange Gerade) und das Laufen im 6er-Feld ist eine weitere Schwierigkeit. Beim Coursing laufen sie ja idR nur zu zweit, da ist die Kollisionsgefahr deutlich geringer (wenn es auch trotzdem passieren kann).

    Jin ist bislang einmal auf der Bahn gelaufen (aus der Hand gestartet, Einzellauf) - und alle Bahnmenschen sahen sofort, dass sie ein Courser ist und nicht Höchstgeschwindigkeit läuft. Weil sie eben jederzeit auf den Richtungswechsel des Hasen reagieren wollte.


    Ohne das je vorher gemacht zu haben. Dabei sah sie auch etwas koordinierter und "spritziger" (hat die Kurven enger genommen), als die erfahreneren Galgos vorher.

    Einmal kann das auch an den Rassen liegen - jede Rasse hat so ihren eigenen Laufstil. Und erfahrene Hunde laufen idR sehr viel weniger Hasentreu, lesen das Gelände, kürzen ab, spekulieren...


    Und manchmal auch einfach Pech.

    zu dem Punkt fällt mir ein, dass Schmuh erwähnte, die Bahn sei nass gewesen? Nässe macht den Hasen (und das Seil) schwerer, weshalb dann manchmal die Maschine nicht so gut Geschwindigkeit geben kann. Kann also sein, dass der Hasenzieher erst vorsichtig gezogen hat, um den Hund nicht zu verlieren, dann eine Kleinigkeit zu spät gemerkt hat, dass der Hund deutlich schneller ist und dann die nässebedingte Verzögerung beim Gasgeben zum Überholen durch den Hund geführt hat.

    Bissi schade finde ich, dass dann nicht gleich nochmal neu angesetzt wurde. Wenn beim Coursing der Seilzug reißt (joa, das passiert da gar nicht mal so selten - weiß nicht, wie das auf der Bahn ist), dann werden die Hunde einfach nochmal angesetzt (an Stelle, an der der Hase liegen geblieben ist). Aber ich hab wenig Ahnung von der Bahn, vllt war das auch logistisch nicht möglich :ka:

    Ich bin total überrascht, dass Rütter nicht vor dem Anbinden vor Geschäften warnt - der ist doch sonst so ein Sicherheitsfanatiker?

    Hat er doch

    hat er? Ich hab nur mitbekommen, dass er wg. dem Rauswinden was gesagt hat, aber nicht wg. generellem Anbinden vor Geschäften? Er hat doch auch gesagt, der Mann solle den Welpen weiter überall mit hin nehmen? Oder hab ich das falsch verstanden?

    Ich glaube, der Welpe ist im Auto v.a. verunsichert, weil er von den Menschen getrennt ist.

    Das Halsband ist viel zu schmal - leider sind aber ausreichend breite Halsbänder in der Größe auch schwer zu finden. Und die Leine finde ich für ein entspanntes Gassi auch viel zu kurz - die ist für Stadtspaziergänge geeignet, aber doch nicht zur Umwelterkundung in der Natur.

    Das is ja kein normales Geschirr.

    Damit meine ich jedes Geschirr, was kein Sicherheitsgeschirr ist.

    Der ist nur einmal rückwärts und raus war er aus dem AnnyX.

    am Geschirr hat man da halt auch wenig Einwirkungsmöglichkeiten. Mit dem entsprechenden Handling kann man einen Hund, der aus dem zu lockeren Halsband raus will, daran hindern (selber schon beim Coursing getestet).