Beiträge von l'eau

    Heute zwei Hundebegegnungen, 1x DSH an Flexi, 1x Ridgeback an Schlepp:

    DSH-Frauchen nimmt ihren Hund ran und nutzt Jin und mich ganz entspannt als Übungsobjekt - so wie wir sie. Also ruhiges passieren, jeder auf seinen Hund konzentriert. Total super.

    Ridgeback-Herrchen kommuniziert auf Entfernung, dass er sich in die Wiese stellen wird und lässt dann den Hund vor sich absitzen und konzentriert ihn auf sich. Ich kann Jin also auf die abgewandte Seite nehmen und ganz entspannt passieren. Er erklärt, dass seine Hündin läufig ist, ich erwidere, dass Jin es nicht so mit andren Hunden hat. Und er hält seinen Hund weiter ganz entspannt bei sich, keinerlei Versuch Kontakt aufzuzwingen. So schön entspannt!

    Ich mag meine Gassigegend.

    Von alleine wäre ich allerdings nicht drauf gekommen, wie es funktioniert.

    Auch wenn Abbildungen auf der Flasche sind.

    Aber im Brandfall hat man ja eher nicht so die Nerven und Zeit, Bilder in Ruhe anzuschauen und sich das durchzulesen :smile:

    ja, eben. Deshalb hätte ich gedacht, dass Feuerlöscher ohne große Erklärungen funktionieren - macht aus meiner Sicht sonst nicht besonders viel Sinn. Dann stehen zwar Feuerlöscher rum, aber keiner da, der sie bedienen kann?

    Rennhunde sehen jetzt vor den Rennen jetzt auch nicht so entspannt aus und ich schätze ein kompletter Routine Abbruch würde sie ebenso Stressen

    freilich irritiert das den Hund, wenn er quasi schon am Start steht und man dann nochmal umdreht. Das passiert bei Coursings hin und wieder (bei Bahnrennen vmtl. ebenso), weil die Technik halt mal spinnt. Aber davon ist definitiv kein Hund extrem gestresst und beim Warten stirbt auch kein Hund. Auch nicht, wenn er sehr lange warten muss, weil sich aufgrund technischer Schwierigkeiten der komplette Ablauf verzögert. Auch deshalb, weil da die Besitzer schon drauf achten, dass die Hunde nicht zu arg hohl drehen und ggf. etwas weiter vom Gelände weg gehen - außer Sicht zum direkten Coursing/Renngelände entspannen die meisten Hunde nämlich sehr schnell.

    Eine exakte Routine gibt es im Windhundsport aber ohnehin nicht, da es quasi bei jeder Veranstaltung/jedem Training früher oder später zu Verzögerungen kommt (teils der Technik geschuldet, teils weil ein Hund am Kill sich nicht einfangen lässt oder sich trotz Maulkorb im Hasen verbeißt, teils weil ein Besitzer verspätet am Start erscheint).

    Wenn Verzögerungen im Sport beim Tier zu einem Zustand führen, der es in Todesgefahr bringt, dann ist entweder dieses Tier nicht für den Sport geeignet (und bei einem derartigen Nervenkostüm vmtl. auch nicht für die Zucht) oder - wenn dieser Zustand die Mehrheit der Tiere betrifft - der Sport Tierquälerei.