Beiträge von l'eau

    Ich sitz gestern Abend aufm TV-Sofa und guck TV. Jin liegt irgendwo in der Wohnung. Irgendwann kommt sie angetappelt und guckt fragend. Ich lade sie aufs Sofa ein (darf sie zwar auch ohne Einladung, aber Prinzessin möchte manchmal eine). Jin guckt weiter. Ich frage, ob sie raus muss. Reaktion nicht eindeutig. Ich stehe auf, latsch Richtung Tür. Jin bewegt sich nicht. Also wieder zurück und schicke Jin aufs Sofa. Jin springt erleichtert aufs Sofa und legt sich da hin, wo ich saß :skeptisch2: Ich sitze immer da, weil das der Platz ich, von welchem ich an mein neben dem Sofa stehendes Wasserglas komme. Das Sofa ist riesig (jedenfalls, wenn man nur 1 Person und 1 Hund ist). Aber Mademoiselle muss unbedingt auf meinem Platz liegen? Ich hab Jin dann etwas zur Seite geschoben und mich neben sie an den Sofarand gequetscht. Und natürlich die Decke über sie gelegt, damit sie gut schlafen kann.

    Diejenigen von euch, die Canicross machen: welches Geschirr nehmt ihr denn? Ich habe mich mal etwas umgeschaut und die Geschirre, die ich gefunden habe, schienen mir nicht ganz windhundkompatibel. Aber ich kenne mich halt auch gar nicht aus... :exploding_head:

    Zuggeschirr ist schwierig - da geht man am besten zu einem spezialisierten Laden und guckt, welches passt. Jin hatte schließlich ein für einen andren Hund maßangefertigtes Zuggeschirr - dem andren Hund hat es nicht gepasst, Jin hingegen schon.

    Man liest oft, dass Züchter ein Problem mit der Preis-Frage hätten. Mir bekannte Züchter haben mit der Frage kein Problem - solange sie nicht gleich als erstes kommt.

    Ich habe bei Jin damals erst gefragt, als es um die Anzahlung ging. Da fiel ihre Züchterin aus allen Wolken, dass wir noch nicht über den Preis gesprochen hatten. Es hat mich schlicht und ergreifend bis zu dem Zeitpunkt nicht interessiert - ich wusste, in welchem Bereich sich die Rasse befindet und ging nicht davon aus, dass die Züchterin sich außerhalb des Bereichs befindet. Womit ich auch recht hatte.

    Wie lange dauert es in etwa, bis so eine Narkosenachwirkung ganz 'weg' ist? (Meine, irgendwas von 6 Stunden gelesen zu haben?)

    Die 6h könnten bei Jin schon hinkommen. Aber ich hab den Hund immer mind. am Tag der Narkose stark geschont (also nur Garten, keine Spaziergänge). Wenn die Narkose nicht wegen eines größeren Eingriffs war, war Jin am nächsten Tag (aus ihrer Sicht) wieder völlig fit.

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    Ich hätt auch eine Frage, da ich bei Jin die Themen Impulskontrolle und Frustrationstoleranz ein wenig verbaselt habe und hier gern etwas nacharbeiten würde, such ich nach Anregungen. Dabei bin ich über das Buch

    "Impulskontrolle und Furstrationstoleranz bei Hunden" von Miriam Sommer

    gestolpert. Etwas irritiert mich, dass auf dem Buchdeckel "Anfänger" steht. Bei der online verfügbaren Vorschau seh ich nur grundlegende Theorie, die mir bereits vertraut ist. Hat einer von euch das Buch vielleicht gelesen und kann etwas dazu sagen?

    Da könnte man teilweise auch auf die Idee kommen, Ozelots oder Nashörner sahen vor 100 Jahren noch aus wie Kartoffeln auf Beinen xD

    wobei man bei (exotischen) Wildtieren auch sagen muss, dass der Präparator früher idR nur den Balg und maximal noch Skizzen zur Verfügung hatte - in echt hat er häufig die Tiere, die er präparieren sollte, noch nie gesehen. Daher haben manche alte Präparate halt "interessante" Formen.

    Ich kenne tatsächlich einen "war mit dem Hund überfordert"-Rückläufer.

    Da kamen mehrere Dinge zusammen. Inwiefern sie mit einem anderen (mäßigeren) Welpen dieser Rasse glücklicher geworden wäre, oder sie einfach wirklich gar nicht für diese Rasse geeignet war, kann ich allerdings nicht sagen.

    ja, so Geschichten kenne ich auch. Ich meinte eher, dass der Käufer mit der Rasse ansich super klar kommt, aber mit Individuum x gar nicht. Heißt nicht, dass es das nicht auch geben mag - halte ich aber für einen extrem seltenen Fall.

    Ich finde einfach dass man keine Züchter bevorzugen soll und genauso auf Privatpersonen eingehen soll.

    Wenn man zwei gleichwertige Interessenten hat, einer Familienhundekäufer und einer Zuchtkäufer, dann wird ein guter Züchter den Zuchtkäufer bevorzugen. Weil nur das den Fortbestand seiner Rasse fördert. Je mehr Hunde in die Zucht gehen, desto besser für den Genpool, desto besser für die Rasse.

    So wie Du geschrieben hast sind ja nur Züchter tolle Käufer und Privatpersonen nicht.

    Das hat niemand geschrieben. Ja, für die Zucht (!) sind Privatkäufer nicht so toll, weil deren Hunde für die Zucht verloren sind. Ich bin auch Privatkäufer. Das macht mich nicht schlechter. Aber führt eben dazu, dass ich im Zweifel den Hund bekomme, der weniger zuchttauglich ist (hab ich bei Jin sogar auf eigenen Wunsch so bekommen).


    Also was ist denn los mit euch? Mir geht es einfach darum dass der neue Halter des Hundes auch für Ihn sorgen kann. Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Die medizinische Versorgung muss einfach gewährleistet sein.

    DAS sollte ein guter Züchter soweit möglich schon lange bevor er die Welpen zuteilt abgeklärt haben. Jemand, bei dem man sich Gedanken macht, ob er den Hund versorgen kann oder gut zum Hund ist, landet bei einem guten Züchter doch noch nichtmal auf der Interessentenliste!


    Und ja wenn ich einen Hund verkaufe und ich Nachsorge betreibe und merke das der Hund nicht zum Herrchen passt oder umgedreht, ja dann nehme ich den Hund wieder zurück.

    Nun, durch die genaue Auswahl von Käufer und Welpen soll ja genau das vermieden werden. Bei den meisten Züchtern, die ich kenne, gibt es Rückläufer zu 99% aus den Gründen, dass sich die Lebenssituation der Käufer drastisch geändert hat (z.B. durch schwere Krankheiten des Käufers oder der nahen Familie) und daher eine adäquate Haltung des Hundes nicht mehr möglich ist.

    Den Rückgabegrund "dieser individuelle Hund passt charakterlich nicht zum Halter" hab ich tatsächlich noch von keinem mir bekannten Züchter gehört.