Beiträge von l'eau

    Ja klar war das unüberlegt und naiv im Vorhinein, aber ich kann auch nicht nachvollziehen, warum der Mann praktisch sofort dann mehrere Tage am Stück arbeiten war bzw "weg", und sie das komplett alleine managen musste.

    Und hinzu kommt: das ganze ist nicht eine "normale" TH-Vermittlung, sondern eine Vermittlung über ein Format, das mit Trainerbegleitung wirbt. Und was war? Nichts. Die wurden mit ihrer naiven Vorstellung vom netten Knuddelbären, der nur Liebe braucht, völlig allein gelassen.

    Da hätte doch direkt in den ersten Tagen ein kompetenter Trainer hingehört, der die Spaziergänge begleitet, Carlitos Sprache erklärt, erklärt, wie man ihm Führung gibt, usw.

    Dazu fällt mir grad ein, McChris hat neulich einen Beitrag geteilt, zu einem schweizer Schafbauern. Der hat zwei erwachsene HSH-Damen von einem Züchter bekommen, in die Herde integriert und dann auf die Alm gebracht - wo die HSH einem für die Hunde fremden Hirtenpaar übergeben wurden. Das alles ging reibungslos - die Hunde haben die Hirten als Teampartner anerkannt und auf sie gehört, mit ihnen zusammen die Herde (inkl. der von andren Bauern dazu kommenden andren Schafe) den Sommer über betreut.

    Weder der Bauer noch die Hirten hatten vorher Erfahrung mit HSH. Und trotzdem hat das geklappt. Oder genau deswegen: weil man sich auf das Wesen eingelassen und einfach zusammen gelebt hat. Jeder hat drauf vertraut, dass die andre Partei schon weiß was sie tut.

    Das zeigt mMn deutlicher das Wesen von HSH, als wenn die dauernd als eigenständige, territoriale Riesenviecher gesehen werden.

    Mir ist gerade ein Vogel zugeflogen, lt. meiner Recherche ein Gelbkopflori

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    wird aktuell hier in der Ortsgruppe geteilt. Hab ihm ein Stückchen Birne und Wasser in den Käfig gelegt. Was kann ich dem Kerl noch zu fressen geben, will ihm ja nicht schaden.

    Weiß Rabe.rudi vielleicht Rat?

    In den umliegenden TH melden und beim Fundamt/bei der Polizei (sonst ist's Fundunterschlagung). Zu Futtern kannst ihm neben Obst auch Sonnenblumenkerne, Hirse und sonstige Sämereien anbieten (wobei ich bei Krummschnäbeln nicht ganz fit in der korrekten Fütterung bin).

    Und hier wurden am Freitag abend 2 Felder gemäht, ich weiß ja das man es so flach liegen lässt zum trocknen, aber es liegt leider überall.

    Der Weg zwischen den Felder liegt voll, der Weg neben dem einen Feld liegt auch voll. Ist halt schon doof, den Weg zwischen den Feldern gehe ich jetzt natürlich nicht weil das ja sicher alles irgendwo zu Tierfutter wird oder so. Aber der Weg außenrum ist der einzige Weg zum Bach und auch ein Wanderweg.... Ist das normal das ein Bauer da so garnicht drauf achtet?

    Wenn hier der Bauer die Wiese mäht, mäht er den Weg - der ebenfalls aus Wiese besteht - direkt mit und wenn ich dann da lang will, dann latsch ich über das Heu drüber. Ich schau, dass Jin bei mir bleibt und sich nicht löst bis wie die Stelle passiert haben. Damit schaden wir dem Heu mMn nicht. Und 1-3 Tage später ist es dann ja eh eingeholt bzw. oft schon vorher in Bahnen gelegt, so dass man dran vorbei gehen kann und höchstens mal über eine Bahn steigen/springen muss.


    So sehen gerade die Pfoten von meinem Zwerg aus. Habt ihr eine Idee was diese weißen Flecken sind? Beim TA sind wir am Freitag für eine Nachuntersuchung, da werde ich auch nochmal fragen.


    Das Fell an den Pfötchen wird die Tage auch gekürzt.

    Hatten wir erst vor kurzem auch hier im Thread: das ist einfach Schmutz/Blütenstaub. Kannst du abwaschen.

    Zumindest in der Sendung wurde deutlich gesagt, dass das eben keine anspruchslosen Teddybären sind. Oder wurde was anderes Falsches gesagt?

    Es wurde eigentlich nur immer gesagt, dass sie sehr territorial und eigenständig seien. Das stimmt zwar. Aber das eigentliche Wesen des HSH ist das Schützen einer Herde im Team. Dabei ist die Herde so etwas wie die Familie für den HSH. Und zum Team gehören neben andren HSH auch ein oder mehrere Hirten. Das heißt, das HSH durchaus sehr gut führbar sind - aber eben passend zu ihrem Wesen und in ihrer Sprache.

    Gibt es da eine Fortsetzung immer, wie es mit den Hunden weitergeht, also zb der kleine Pinscher am Schluß, ob die Leute damit zu Recht kommen werden? :denker:

    ja, nächste Woche geht's weiter. idR sieht man die Kandidaten dann nochmal vermittelt und wie gut es im neuen Zuhause klappt.


    ich faend es toll, wenn der sein Zuhause gefunden haette!

    ich auch. Die Dame wirkte so, als ob sie wirklich gut Ahnung von Hunden hätte und hatte auch wohnlich wirklich ideale Voraussetzungen - ich mein, die hatte sogar direkt ein Gartenhaus zum Zwinger umgebaut und das lag dann auch noch eher einsam, so dass der Hund da gut Ruhe hat.

    Und er gibt irgendwie keine Werkzeuge an die Hand für die Menschen und man sieht ja auch dass die Menschen damit nicht klar kommen. 🤷‍♀️

    ja, genau.

    Ich denk mir bei den Leuten mit Carlitto: die hatten die ganze Zeit volle Kanne die rosarote Brille auf. Erfahrung mit großen Hunden bezog sich alle auf nette Knuddelrassen.

    Und dann lässt man die mit einem jungen HSH, der bereits ordentlich seinen Charakter auspackt, allein. Hätt ma denen gleich gesagt: "HSH sind territorial, aber v.a. schützen sie ihre Herde, ihre Familie - egal wo. Wenn denen was komisch vorkommt, gehn die erst auf Angriff und fragen dann. Hund ist möglicherweise nicht gut sozialisiert und ihr werdet daher nicht immer im Voraus erkennen können, ob er einen Passanten komisch findet. Geht vorerst möglichst einsam, bei Begegnungen (egal ob nur Passanten oder andre Hunde) Hund abgewandt führen, möglichst Bogen. Wenn der Abstand nicht ausreicht, dreht um."

    Dazu dann noch ein paar Trainingsspaziergänge - wenn es vom Abstand geht sogar vor der Vermittlung, damit sie sehen, was das bedeutet, sonst direkt nach der Vermittlung, vllt sogar gleich die ersten 1-2 Spaziergänge begleiten.

    Ich glaube, dann hätte es was mit Carlitto in dem Zuhause werden können - oder die Leut hätten schon vorm Kauf gemerkt, dass dieser Hund eine Nr. zu groß für sie ist.

    Finde eigentlich nur ich den Marcel als Trainer furchtbar? |)

    ich hab das Gefühl, der überschätzt sich gern mal. Warum musste er denn Flecki am Halsband packen und ziehen? Das mögen selbst "normale" Hunde idR nicht sonderlich. Hier hätt man auch einfach das TH fragen können, wie er reagiert.

    Abgesehen davon, dass ich so Tests kurz bevor das zukünftige neue Frauchen kommt bei einem so unsicheren Hund überflüssig finde. Er hat ja dann gleich eh noch genug neue Eindrücke und evtl. Stress.

    Wäre es bei einem Hund, der derart unkontrolliert in die Finger happst nicht besser, mit einer Leberwursttube zu arbeiten?

    Dass Frauchen den Biss nicht bemerkt hat, lag mMn nicht (wie Rütter sagte) an der Verliebtheit, sondern der Aufgeregtheit der Halterin.

    Naja nach gerade einer Woche fand ich das schon bemerkenswert. War ja scheinbar auch nicht die schlimmste Eskalation die er so zeigt.

    Es ist HSH-typisches Verhalten, wenn sie nicht entsprechend geführt werden und war doch vorher auch bekannt (oder erinner ich mich da falsch)?

    Aber selbst wenn nicht: ich würde bei einem HSH (mit nicht so guter Vorgeschichte) mit einem solchen (und schlimmeren) Verhalten rechnen und ihn dementsprechend abgewandt führen, gar nicht so dicht an fremde Menschen ran, wenn ich Anspannung merke (also Abstand, Bögen). Also, wenn ich mir einen solchen Hund überhaupt zutrauen würde - würde ich nicht. Nicht in meinem Umfeld und nicht aufgrund meiner Zierlichkeit und geringen Kraft. Und v.a. nicht, weil ich diese dauernde Wachsamkeit (am Anfang) evtl. nicht leisten können würde.

    z.B. die Situation mit dem Mann, die die Halterin beschrieben hat. Ihrer Meinung nach war nichts besonderes an dem Mann. Später sagt sie, dass der Mann mit dem Schirm gefuchtelt hat, nachdem der Hund ausgelöst hat. Also: der Mann hatte einen Schirm in der Hand. Das ist für einen Hund nicht normal. Sowas muss man im Kopf haben, wenn man einen solchen Hund führt.

    Nicht falsch verstehen: ich mach der Halterin keine großen Vorwürfe, sie weiß es nicht besser. Aber weil sie so unbedarft ist (was man bei der Vermittlung so wie der Zusammenschnitt im TV war auch gemerkt hat, aber eine seriöse Vermittlungsstelle hätte ohnehin merken müssen), hätte ihr engmaschigere Anleitung/Begleitung mitgegeben gehört.


    Bei dem CC grad wieder: zwar doppelte Leine, aber Spannung gleich viel am Geschirr und Halsband - die Halsbandleine ist bei dieser Art nur zur Impulsgebung/Notsicherung da. Da gehört kein dauerhafter Zug drauf.