aber ich kann mittlerweile auch gut die TS verstehen, die möglichst die Kontrolle behalten wollen.
Ich hab zu viele "Tierschützer*innen" kennen gelernt, als dass ich denen auch nur ein Hauch von Mitspracherecht an meinem Gefährten zugestehen würde.
Es mag viele TS geben, die sich informieren, fortbilden und "normale" Ansichten haben - und wissen, dass in den meisten Bereichen unterschiedliche Meinungen nicht gleich dramatisch sind. Aber es gibt auch viele, die zwar viel Meinung haben, dafür aber wenig Ahnung. Oder sie stellen ihre Meinung über alles und jede abweichende Meinung ist ganz schlecht.
Nein, wenn ich mit meinem verletzten/kranken Hund beim TA bin, will ich nicht auch noch eine dritte Partei haben, die über die Behandlung (und meinen Geldbeutel) mitentscheidet. Je nach Verletzung/Erkrankung hole ich mir bei Menschen, die ich kenne und denen ich vertraue eine zweite Meinung ein (oder bei einem andren TA). Aber letztlich entscheide ich, was und wie es gemacht wird.
Die TS-Leute kennen doch den Hund gar nicht richtig, wenn er mal eine Weile bei seinen neuen Besitzern lebt. Gerade, wenn der Hund sich nur kurze Zeit in der Obhut des TS befunden hat. Zumal die Entscheidungsträger der Vereine nicht unbedingt nennenswerten Kontakt zu allen vermittelnden Hunde haben. Warum sollten die bei irgendwas mitentscheiden dürfen?
Wenn der TS den Leuten, denen er die Tiere verkauft, nicht zutraut, dass sie sich ausreichend um die Tiere kümmern, dann sollten sie mal ihre Vermittlung überdenken.