Beiträge von l'eau

    „jede Pflanze ist irgendwie giftig“

    na, das ist aber sehr übertrieben dargestellt - ansonsten gäbe es ja kaum Gemüsepflanzen


    ich hätte gerne wirklich einen eigenen Garten in dem ich überhaupt nicht nachdenken muss, an welche Pflanze der Hund nun ran darf und wo nicht.

    Normalerweise merken Tiere schon, ob was essbar ist oder nicht. Da braucht man als Mensch nicht das Denken für diese zu übernehmen.


    Was habt ihr im Garten?

    Neben jede Menge "Gras" und "Unkraut" u.a. Efeu, Eibe, Goldregen, Akelei, Holunder, Apfelbaum, Forsythie, Kirschlorbeer - da sind also einige Giftpflanzen dabei.

    Ich hab auch schon erlebt, wie absolut übergriffiger TS dafür gesorgt hat, dass der Interessent sich einen Hund beim Vermehrer gekauft hat.

    Logisch, für meine Lebensentscheidungen sind auch immer andere verantwortlich. Bin ja nicht selbst erwachsen und mündig.

    Wär schade, wenn das jetzt wieder ein TS- vs Züchter-Thread wird, aber das hat mich gerade doch zu sehr geärgert…

    Nunja, wenn du ganz naiv einen Hund kaufen möchtest und dann beim örtlichen, nicht ganz kleinen TS-Verein am Telefon von einer wildfremden Person, die dir zudem auch gar nichts zu dem speziellen Hund erzählen kann, wirklich intime Fragen gestellt bekommst, dann ist man als Mensch schnell mal so vor den Kopf gestoßen, dass man auf Abstand zum TS geht. Und wenn dieser Mensch dann doch lieber einen Hund aus einer Zucht möchte, finde ich das schon nachvollziehbar. Nachdem die meisten Menschen eben den Unterschied zwischen Züchter und Vermehrer nicht erkennen, solange die Hunde und die Umgebung (halbwegs) ordentlich und gepflegt sind, kann man es Menschen, die sich nicht so tief informieren, nicht zum Vorwurf machen, wenn sie beim Vermehrer landen. Vermehrer meint ja nicht gleich schlimme Hinterhofzucht mit widerlichen Zuständen. Das kann ja genausogut der liebevolle Hobbyzüchter sein, der ohne Reglementierung einen Wurf nach dem anderen aus seinen Hündinnen zieht - dabei zwar alle gut versorgt, aber eben weder objektive Gesundheitsuntersuchungen der Zuchthunde hat vornehmen lassen, noch tiefergehendes Wissen im Genetikbereich besitzt oder überhaupt in Generationen denkt (und ja, auch eigentlich seriöse Vereinszüchter können für mich (!) in die Rubrik Vermehrer rutschen).

    Natürlich kann ich zum Ausgleich auch erzählen, dass ich mittlerweile von zwei verschiedenen Züchtern gehört habe, bei denen man einen dreistelligen Betrag zahlen muss, damit man überhaupt erstmal zum Welpenknuddeln kommen darf - also, selbst dann, wenn man gar nicht weiß, ob man einen Welpen aus der Zucht möchte. Wird zwar auf den Welpenpreis angerechnet - aber wenn man sich gegen einen Welpen aus dieser Zucht entscheidet, dann ist das Geld eben futsch.


    Man muss auf beiden Seiten aufpassen. Und aufpassen, dass man eben nicht versehentlich an Kriminelle gerät, die extra produzierte Welpen/junge Hunde (hierrüberkarren und) als angeblich liebevoll gezüchtete Hunde oder gar als arme TS-Hunde verkaufen .

    Ich find ihn so auch super :bindafür:

    Die Sichtbarkeit der Hüfthöcker hat mMn auch was mit der Muskulatur zu tun. Bei Windhunden mit flacher Muskulatur sieht man die Hüfthöcker mehr, bei solchen mit dicker Muskulatur weniger.

    Außerdem hängt es auch von der Muskulatur ab: als Jin "nur" Coursings gelaufen ist, hat man die Hüfthöcker eher mal gesehen, mit Canicross sind sie schnell verschwunden.

    Also, solange der Hund soweit gut aussieht und einen guten Eindruck macht, wären mir die Hüfthöcker egal.

    In jedem Onlineshop kann ich mir die Vertragsbedingungen durchlesen bevor ich mit den ausgesuchten Turnschuhen vor der imaginären Kasse stehe, aber bei so etwas wichtigem wie einem Lebewesen wird ein Geheimnis daraus gemacht.

    Das "Problem" ist, dass der Hundekauf meist sehr emotional betrachtet wird. Nicht umsonst wird da oftmals von Adoption gesprochen.

    Und manche TS/Züchter haben eben auch echt krude Vorstellungen (wobei ich persönlich bisher bei Züchtern meist deutlich realistischere Vorstellungen angetroffen habe, als im TS - allerdings ist das natürlich nur eine kleine Stichprobe persönlicher Erfahrungswerte). Da hilft dann nur weitersuchen bis man auf einen vernünftigen Vertragspartner trifft.


    Jetzt mal wieder ganz generell: An dem ganzen System Hundeanschaffung läuft doch etwas falsch, wenn ich, die wirklich versucht alles richtig zu machen, nur das Gefühl habe, alles falsch zu machen, während in meinem Freundeskreis zig Personen freudestrahlend erzählen, dass sie einen Mischling vom Züchter über eBay Kleinanzeigen haben in der vollen Überzeugung, einen moralisch total integeren Weg des Hundekaufs gewählt zu haben.

    Ich hab auch schon erlebt, wie absolut übergriffiger TS dafür gesorgt hat, dass der Interessent sich einen Hund beim Vermehrer gekauft hat. Leider ist den meisten Menschen nicht klar, was seriöse Hundezucht ausmacht. Für sie gibt es Zuchthunde, TS-Hunde und Kofferraumwelpen.

    zur Krebsvorsorge

    Ja, Gebärmutterkrebs kann der Hund dann nicht mehr bekommen. Was ist mit den anderen Organen? Milz ist z.B. auch nicht unbedingt nötig, lässt du diese auch entfernen?

    Ja, das Risiko für Gesäugetumore sinkt mit einer Kastration auch ein bisschen. Aber dafür steigen die Risiken für andre (teils schwerer zu behandelnde) Krebsarten.

    bisher alle meine Hündinnen Scheinträchtig wurden und darunter sehr gelitten haben

    Dann hattest du unglaubliches Pech. Oder anders: Jede Hündin wird nach der Läufigkeit scheinträchtig, aber ob das merklich ins Gewicht fällt ist eine individuelle Sache. Außerdem gibt es ein paar Alltagstricks, mit denen man die Symptome einer Scheinträchtigkeit mindern kann. Erst, wenn wirklich gar nichts hilft und die Hündin tatsächlich starke Symptome hat, sollte eine Kastration in Betracht gezogen werden.

    Außerdem denke ich es ist stressfreier für sie.

    Normalerweise bedeutet eine Läufigkeit + Scheinträchtigkeit für eine (gesunde) Hündin keinen großartigen Stress. Jin war in Läufigkeit + Scheinträchtigkeit immer ziemlich normal - leider musste ich sie Anfang des Jahres aus gesundheitlichen Gründen kastrieren lassen. Ja, für mich ist das jetzt schon entspannter, wenn ich mir keine Gedanken mehr machen muss, wann sie läufig wird/dass ich dann Rüden aus dem Weg gehen muss. Meine nächste Hündin wird trotzdem nur dann kastriert, wenn es wirklich notwendig ist.

    Ich hätte jetzt gedacht, dass Schütteln unter Hunden gar nicht vorkommen dürfte (oder wenn überhaupt, dann vielleicht bei Hündinnen?)?

    Warum sollte Schütteln unter Hunden nicht vorkommen? Und was soll bei Hündinnen anders sein als bei Rüden?

    Es gibt Rassen, die auch zur Canidenjagd genutzt/gezüchtet wurden. Also Hunde können andre Hunde durchaus problemlos als Beute betrachten.

    Ebenso kann Schütteln im (Ernst-)Kampf vorkommen - Hunde bilden halt keinen Stuhlkreis, wenn sie ein Problem mit ihrem Gegenüber haben sondern lösen das ggf. mit ihren 42 Argumenten.

    ein Hund der einen einfachen Merle-Anteil hat (Doppelmerle dann sowieso) sowie gekürzte Vibrissen hat darf an Ausstellungen und Wettbewerben nicht teilnehmen?

    Nein, "normale" Merle-Hunde dürfen weiterhin an Ausstellungen und Wettbewerben teilnehmen. Nur Doppel-Merle ist verboten.


    Jaein, abgeschorene Vibrissen sind verboten. Gekürzte Vibrissen (sofern sie nicht sehr kurz sind) sind schon irgendwie erlaubt - weil man ja bei allen Bartträgern den Bart pflegt und dabei durchaus Vibrissen gekürzt werden (wobei dieser Teil evtl. eine Grauzone ist).