Ich bin gespannt, ob man da im TV mal mehr sieht als nur diesen Ausschnitt.
Ich seh in dem Ausschnitt vom Hundeverhalten absolut nichts, was mich großartig verwundert. Freilich klaut ein Welpe Kindern das Essen aus der Hand, wenn sich das so toll auf Schnauzenhöhe befindet. Die Kinder sind viel zu jung um ihr Essen adäquat und vorausschauend als ihres zu betiteln. Jeder Welpe hier hat versucht, uns (erwachsenen!) Menschen oder andren Hunden Essen zu klauen. Da liegt es an den Eltern hier vorausschauend zu agieren - wenn man immer erst eingreift, wenn das Kind heult und der Welpe seine Beute am Runterschlucken ist, braucht man sich nicht wundern, wenn der Welpe es ratzfatz als sein Recht ansieht, Kinder als Selbstbedienungsbuffet zu betrachten.
Und natürlich verteidigt ein Welpe seine Beute. Und natürlich findet ein Welpe es doof, wenn er fixiert wird und versucht wird, sein Maul gewaltsam zu öffnen - erstrecht, wenn man dabei versucht ihm seine Beute wegzunehmen.
Ich frag mich, was das "Konzept" der Trainerin bringen soll: wenn der Welpe halbwegs intelligent ist, dann klaut er recht schnell bei der Trainerin keine Kekse mehr. Ok, die Eltern können das dann auch nochmal trainieren, so dass der Welpe bei ihnen nichts klaut. Aber wie zum Teufel sollen die Kinder das denn umsetzen?
Ganz abgesehen davon, dass man den Teil normalerweise auch einfach mit negativer Strafe trainieren kann (Keks in die Hand, Hund will ran, Hand zu) und die positive Strafe doch ziemlich unnötig ist.