Beiträge von l'eau

    Das ist auch sowas… dem Hund zeigen, wer „der Klügere“ ist. Indem man drauf haut? Das ist ja wahnsinnig klug.

    Recht des Stärkeren. Auch heute noch (v.a. bei Männern - weil sie nunmal gegen 50% der Weltbevölkerung grundsätzlich die stärkeren sind) sehr verbreitet.

    Ich bin grad vom Gassi zurück, schalte den TV ein, der Hundeprofi läuft. Rütter sagt, er sei kein Fan von Grobheiten gegenüber dem Hund. Aha.

    Und die Halterin spricht davon, dass der Welpe "zwei Gesichter" habe. Naja. Wenn ich alle "Zustände" von Sookie mit "Gesichtern" betiteln würde, dann hätte Sookie mehr als nur zwei Gesichter :roll:

    Gnarf! Das sind Welpen. Die brauchen Nähe und Ruhe, aber die müssen auch ihre Energie los werden können - je nach Charakter überwiegt die Energieseite deutlich. Und ja, zwischendurch sind es mal kleine Gremlins. Gerade in einem turbulenten Haushalt, in dem die Ruhe eher mal zu kurz kommt. Aber das muss man halt managen und umlenken.

    Klar, wenn man das romantische Bild eines lebenden Kuscheltiers im Kopf hat, dann ist so ein echter Welpe halt doch eine ganz schöne Enttäuschung :no:

    Ich bin gespannt, ob man da im TV mal mehr sieht als nur diesen Ausschnitt.

    Ich seh in dem Ausschnitt vom Hundeverhalten absolut nichts, was mich großartig verwundert. Freilich klaut ein Welpe Kindern das Essen aus der Hand, wenn sich das so toll auf Schnauzenhöhe befindet. Die Kinder sind viel zu jung um ihr Essen adäquat und vorausschauend als ihres zu betiteln. Jeder Welpe hier hat versucht, uns (erwachsenen!) Menschen oder andren Hunden Essen zu klauen. Da liegt es an den Eltern hier vorausschauend zu agieren - wenn man immer erst eingreift, wenn das Kind heult und der Welpe seine Beute am Runterschlucken ist, braucht man sich nicht wundern, wenn der Welpe es ratzfatz als sein Recht ansieht, Kinder als Selbstbedienungsbuffet zu betrachten.

    Und natürlich verteidigt ein Welpe seine Beute. Und natürlich findet ein Welpe es doof, wenn er fixiert wird und versucht wird, sein Maul gewaltsam zu öffnen - erstrecht, wenn man dabei versucht ihm seine Beute wegzunehmen.


    Ich frag mich, was das "Konzept" der Trainerin bringen soll: wenn der Welpe halbwegs intelligent ist, dann klaut er recht schnell bei der Trainerin keine Kekse mehr. Ok, die Eltern können das dann auch nochmal trainieren, so dass der Welpe bei ihnen nichts klaut. Aber wie zum Teufel sollen die Kinder das denn umsetzen?

    Ganz abgesehen davon, dass man den Teil normalerweise auch einfach mit negativer Strafe trainieren kann (Keks in die Hand, Hund will ran, Hand zu) und die positive Strafe doch ziemlich unnötig ist.

    Wenn der Hund ein generelles Stressproblem hat, dann befindet er sich in einer Stressspirale, auf die auch noch der sexuelle Stress oben drauf kommt. Eine Kastration kann hier dann tatsächlich helfen, ein wenig Ruhe reinzubringen, auch wenn das Grundproblem eigentlich woanders liegt.

    Hast du, Bbylabi schon mal einen Verhaltens-TA konsultiert?

    Ist es arg hundegeschädigt, wenn ich wegen des Welpen vom Bett aufs Sofa umgezogen bin - weil zum Bett eine sehr steile Treppe mit hohen Stufen führt und ich echt Angst hab, dass Sookie sich verletzt, wenn sie selber versucht die Treppe zu gehen - und mit Hundespielzeug auf dem Sofa schlafe, weil das Welpchen manchmal zum Einschlafen noch was zum Kauen braucht?

    Ich habe gelernt es gibt kein Lebewesen ohne Defektgene

    eben. Diese Utopie des absolut gesunden Lebewesen erschwert die Qualzuchtdebatte enorm. Da werden alle Defekte und Defekt-Träger in eine Ecke gestellt. Dass in der andren Ecke dann nichts mehr steht, ist nicht verwunderlich. Es gibt bei Lebewesen nunmal kein schwarz-weiß. Man muss die Defekte in Relationen setzen. Leidet das Lebewesen tatsächlich darunter? Das ist bei vielen Defekten nur im geringen bis nicht wahrnehmbaren Maß der Fall. Und gerade Defekt-Träger sind idR genauso gesund wie Nicht-Träger - aber beide Gruppen sind unheimlich wichtig für den Genpool.

    Selbst wenn man keine Rassen mehr züchten würde und es nur noch wilde Mischlinge gäbe, gäbe es trotzdem weiter mindestens ebenso viele Defekte wie in der Rassehundezucht - man müsste nur vmtl. jeden Hund auf alles testen, weil man ja nie wüsste, welche Dispositionen hier vorliegen. Bei Rassehunden weiß man zumindest (plakativ gesagt), dass man bei Rasse A auf HD schauen muss, bei Rasse B auf PLL und bei Rasse C auf Taubheit.

    Danke euch. Heut hab ich mittags nichts gegeben, weil wirklich völlig verplant, aber heut hatte ich schon das Gefühl, dass Sookie dann Hunger hatte - dass das gestern nicht der Fall war, lag vielleicht an der Welpengruppe am Vormittag, bei der sie natürlich ziemlich viel Fleischwurst abgestaubt hat.

    Heut hab ich die "Mittagsfütterung" dann beim Gassi am Nachmittag nachgeholt und da jede Menge Kekse (bei uns auch Trockenfutter - zwar kein Welpenfutter, aber ich seh das eh nicht so eng) in den Hund geschoben.

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    Wenn die Keime von dem Zahndreck in die OP-Wunde gelangen, kann es halt zu Komplikationen, Entzündungen etc. kommen.

    Jin braucht z.B. nach ihrer Kastration gar kein Antibiotikum nehmen, weil eben völlig steril und sauber gearbeitet wurde. Heißt: der Körper brauchte sich nur um die Wundheilung zu kümmern und nicht noch ggf. Infektionen bekämpfen oder sich mit etwaigen Nebenwirkungen des ABs rumschlagen.