Beiträge von l'eau

    Normalerweise esse ich auf dem Sofa (weil Single). Jetzt bin ich grad bei meinen Eltern und dort wird freilich am Esstisch gegessen. Also wird nun der Esstisch für Sookie spannend.

    Heute beim Abendessen steht Sookie also neben dem Tisch und überlegt sich wohl grad, ob sie auf den Tisch springen kann. Ich überlege mir grad, ob ich erzieherisch einschreiten sollte oder Sookie es sich nochmal anders überlegt. Da schießt Jin knurrend unterm Tisch hervor. Sookie springt quietschend rückwärts. Thema (erstmal?) durch.

    Find ich nett, dass Jin sich doch auch sinnvoll in die Erziehung einbringt und ihr nicht nur Mist bei bringt xD

    Joa, je nach Welpe (Wesen, Charakter) ist es völlig normal, dass sie alles mögliche ankauen. Und es ist auch normal, dass sie verschiedene - teils phasenweise wechselnde - Kaubedürfnisse haben. Am besten bricht man meiner Erfahrung nach falsches Ankauen am wirkungsvollsten damit ab, dass man ein möglichst ähnliches Spielzeug anbietet. Also: beim Tischbein/Holzmöbel eben Kauholz oder ein hartes Kauseil, bei Schuhen Gummispielzeug (zB von Kong), bei Kissen/Decken ein (Hunde-)Plüschtier etc.

    Ich glaube nicht, dass das Gebiss sich durch das Kauen von Gegenständen verschieben kann. Genausowenig, wie durch Zerrspiele (sofern man letztere nicht exzessiv betreibt).

    Nein.

    Ich rufe die Polizei tatsächlich nur, wenn es wirklich nötig ist.

    Solche Dinge ignoriere ich oder ich kläre sie selbst - je nach aktueller Lage.

    doch, auch für sowas ist die Polizei da. Natürlich nicht über die 110, aber über die örtliche Dienststelle.

    Wenn man sich das selber zutraut, die Lage zu lösen, kann man das gerne machen. Aber für jeden andren ist es völlig legitim, sich an die Polizei zu wenden.

    Wie ist das mit gegnerischen Versicherungen? Sagen sie einem bevor sie Geld überweisen was sie bezahlen oder überweisen sie nur gleich, wenn sie die Forderung erfüllen?

    Oder muss ich dann ggf. auf den Fehlbetrag klagen?

    Wenn ich mich richtig erinnere, hab ich erst ein Schreiben bekommen und kurz drauf war das Geld auf meinem Konto.

    Wenn sie weniger zahlen und einem die Begründung nicht nachvollziehbar erscheint, kann man freilich dagegen vorgehen. Würde ich aber in Abstufungen machen: erst der Gang zum RA. Und wenn auch der RA nichts ausrichten kann, dann klagen.

    Allerdings vorher schauen, ob es sich auch lohnt - bei 50 € weniger kommt einem der RA teurer.

    Wenn die Gewichtsabnahme von einer Akutem Krankheits-Situation kommt die jetzt vorbei ist. Würde ich einfach die normale Portion füttern dann kommt das Gewicht auch langsam und stärik wieder.

    Käme für mich drauf an, wie hoch der Gewichtsverlust war.

    Bei einem starken Gewichtsverlust, würde ich nicht langsam aufpäppeln, sondern schauen, dass der Hund schnell wieder Gewicht zulegt - immerhin ist es für den Körper auch eine Belastung, wenn der Hund zu dünn ist. Gerade jetzt im Herbst/Winter, wo der Körper oftmals mehr Energie benötigt.

    Bei einem moderaten Gewichtsverlust würde ich mir wohl auch wenig Gedanken machen.

    Nochmal, ich hatte überhaupt keine Hundeerfahrung und musste in allen Bereichen intuitiv handeln.

    Demnach müssten da draußen ein ganzer Haufen super-duper erzogener Hunde rum laufen. Das ist aber nicht die Realität.

    Nachdem du allerdings auch mal behauptet hast, dass dein Hund einen Radius von 1km habe, frag ich mich, ob du das Thema Jagen tatsächlich korrekt beurteilst/wiedergibst :ka:

    Da nunmal selbst der "langweilige" Durchschnittshund ohne entsprechende Erziehung und/oder entsprechendes Training Jagen geht, wenn sich ihm die Möglichkeit bietet, ist es nunmal schwer vorstellbar, dass ausgerechnet ein Podenco (mit Vorerfahrung) einfach so einem Teil seines Wesens nicht nach geht.

    Vergessen dazu zuschreiben, es geht um Sofabesitz. der Hund wird zusätzlich vom Sofa geworfen.

    Damit soll dem Hund wohl klar gemacht werden "dominanter" Geruch/Klamotten= meins; also kein Anspruch aufs Sofa

    Total unlogisch. Kein Hund (und auch kein Wolf) beanspruchen einen Platz für sich, den er gerade nicht nutzt/nutzen möchte. Also: selbst wenn Hund A einen Lieblingsplatz hat, von dem er jeden andren Hund (mehr oder weniger nett) vertreibt, wenn er ihn nutzen möchte, so ist es Hund A doch reichlich egal, wenn ein anderer Hund diesen Platz nutzt, derweil Hund A ihn nicht nutzen möchte.

    Also, dass manche Menschen einen Hund auch dann nicht auf Sofa, Bett, Stuhl haben wollen, wenn sie es selber gerade nicht nutzen, ist ein menschliches Weltbild. Im hundischen Weltbild kommt sowas nicht vor.

    Ganz abgesehen davon haben Lebewesen, die eine souveräne Chef-/Anführerrolle innehaben, es nicht nötig, ihre Rudel-/Familienmitglieder zu gängeln.

    Kann mir grad mal jemand sagen, wie hoch die Kosten auf Züchterseite für einen Wurf ausfallen? Muss nicht genau sein, pi mal Daumen reicht - aber eben das Komplettpaket, also nicht nur Futter, TA und Co.

    Das ist ziemlich unterschiedlich. Fängt schon damit ein, dass es je nach Rassezuchtverein unterschiedliche Vorgaben gibt - sowohl die Zuchthunde (vorgeschriebene Untersuchungen, Prüfungen, Ausstellungen etc.) betreffend als auch die Zuchträumlichkeiten. Hundesteuer schwankt, TA-Kosten schwanken, Futterkosten schwanken, Versicherungskosten schwanken.

    Hinzu kommen dann noch die individuellen Vorstellungen des Züchters: wie viel TA-Betreuung (US? Röntgen? Herpes-Impfung? etc.), was macht man zur Sozialisierung (z.B. nur Grundstück oder vielleicht sogar Ausflüge mit den Öffis)?

    wie beispielsweise das Thema Anlagenträger-Hunde aus der Zucht nehmen zu müssen.

    Was ich wirklich gruselig finde und zeigt, dass die Leut, die sowas in Betracht ziehen, keine Ahnung von Genetik haben.

    Das ist ja eh ein großes Problem: man weiß heut so viel über Genetik und Vererbung. Aber leider wissen die Leut, die es wissen sollten/die die Entscheidungen treffen, dann doch zu wenig. Und es besteht da auch oftmals kein Interesse, sich hier ausreichend fortzubilden. Vielzuoft heißt es in der Rassetierzucht: "Haben wir schon immer so gemacht." Anstatt, dass das heute Wissen sinnvoll in die Zucht eingebracht wird.

    Ich habe das Glück, bei einer Züchterin gelandet zu sein, die auf dem Gebiet ganz gut gebildet ist und auch nicht stehen bleibt. Die mögliche Probleme bei der Rasse sieht. Nicht alle. In manchen Punkten stimmen wir nicht überein. Natürlich nicht. Niemand ist perfekt. Aber sie schweigt nichts tot und versucht mit Verstand zu züchten.

    Ich hab das Gefühl, dass viele (deutsche) Züchter lieber nichts testen, nicht, dass man "irgendwas" findet und einem die Hunde/Zucht schlecht geredet wird. Man geht einfach weder offen noch sachlich mit Kritikpunkten um. Beim ersten Welpen, der mit einem Wirbel im Genick in der Zucht der Züchterin meiner Hunde geboren wurde, wurde ich von der Deckrüdenbesitzerin genötigt, ein Foto zu löschen, auf dem dieser Wirbel zu sehen war. Dabei ist so ein Wirbel weder gesundheitlich problematisch noch widerspricht er dem Rassestandard (wenn letzteres auch mancher Ausstellungsrichter anders sieht, aber die verwechseln ja auch Substanz mit Fett).