Beiträge von l'eau

    Ich war heut mit Sookie zur Sozialisation kurz auf dem kleinen Weihnachtsmarkt hier im Ort. Sookie hatte gar kein Problem mit den Menschenmassen - im Gegenteil, nach dem Jin ihr schon auf den ersten 0,5m gezeigt hatte, dass es hier am Boden Essbares gibt, fand sie den Ort total super. Derweil ich schon nach 5m die Krise bekommen hab und froh war, als ich dem Markt nach 10m über eine Seitenstraße entfliehen konnte.

    Kurz: Sookies Sozialisierung ist top. Meine mangelhaft xD

    Neben dem Pudel gibt es noch (mind.) drei weitere Rassen für die Wasserjagd, welche die gleiche Fellstruktur aufweisen (portugiesischer Wasserhund, spanischer Wasserhund, Irish Water Spaniel).

    Offensichtlich ist diese Art von Fell für diesen Verwendungszweck also durchaus von Vorteil (gewesen).

    Richtig Bonadea Und ich habe gleich schon bei geschrieben, das es welche gibt die überleben würden, aber halt nur wenige... Ich habe nicht geschrieben das es keiner überleben würde 🤷

    Klar, wenn man selber Qualzuchten hat, bei denen schon in Menschenhand die Betonung auf Überleben statt auf Leben liegt, ist es kein Wunder, dass man das Überleben von Hunden in "freier Wildbahn" eher pessimistisch einschätzt.

    Ich denke, dass die meisten Rassen (und freilich auch Mischlinge) als Straßenhunde mehr oder weniger gut zurecht kommen. Außerhalb von Zivilisation wird es schon etwas schwieriger.

    Grundsätzlich problematisch ist für Hunde eigentlich nur dauerhaft wachsendes und/oder (stark) filzendes Fell. Wenn die Möglichkeit zur Anpassung besteht, entwickeln auch viele sehr kurzhaarige Rassen ein erstaunlich gutes Winterfell. Und auch bei den Nackthunden sind mir schon - trotz Wohnungshaltung - viele erstaunlich kälteresistente Exemplare über den Weg gelaufen; mit einem geschützten Ruheort und vielleicht ein paar Kumpels zum Warmkuscheln (auch Fellhunden) könnte auch die kalte Jahreszeit recht problemlos überstanden werden.

    Richtig problematisch ist das Überleben von Hunden ohne halbwegs funktionale Schnauze. Wie schon gesagt liegt bei denen ja bereits bei Haltung in Menschenhand die Betonung auf Überleben. Diese Hunde haben freilich ein deutliches Handicap bei der Nahrungsbeschaffung und bei Auseinandersetzungen (die es halt immer mal gibt). Zumal bei diesen Rassen ja noch weitere gesundheitliche Baustellen hinzu kommen. Also ja, kurznasige Qualzuchten überleben vmtl. nicht sehr lange außerhalb eines menschlichen Haushalts.

    Sky hat sich gerade nach dem Spaziergang übergeben. Ich glaube eigentlich nicht dass er unterwegs was aufgenommen hat.

    Allerdings hatte er wieder diese ekelig klebrigen Klettteile im Fell... und ich habe sie übersehen 😪.

    Wenn er sich da einen aus dem Fell rausgeknabbert hätte und evtl. geschluckt hätte... kann es dann sein, dass das irgendwie stecken bleibt? Und würde das dann beim übergeben rauskommen?

    Ich bin immer so wahnsinnig ängstlich... wahrscheinlich ist da nichts... seit dem er sich übergeben hat, ist er auch wieder ruhiger... wobei ganz fertig scheint er nicht zu sein...

    Es gibt immer mal harmlose Gründe, weshalb Hund sich übergibt. Zu schnell/zu viele Leckerchen geschluckt, zu schnell/zu viel getrunken, Leckerchen/Wasser in den falschen Hals bekommen, Aufregung, beim Rumrennen zu viel kalte Luft geschluckt etc. Natürlich diese Kletten - die sollten dann aber entweder durchs Erbrechen oder über den Gang aller Nahrung wieder aus dem Körper kommen.

    Wegen 1-2x Erbrechen würde ich mir keine Gedanken machen.

    Erst wenn das Erbrechen anhält, würde ich je nachdem entweder Schonkost auffahren (also erstmal den Hund nüchtern lassen, dann Schonkost) oder den TA konsultieren.