Beiträge von l'eau

    Es tut keinem Hund gut, derart verhätschelt und auf ein Podest gestellt zu werden. Spätestens, wenn der Hund außerhalb des Haltergrundstücks seine eigenen Ideen entwickelt, fällt einem das auf die Füße. Denn wenn der Hund schon im häuslichen Umfeld nicht nur keine Führung erfährt, sondern sogar das führende Familienmitglied ist, warum sollte er dann draußen seinen Menschen folgen?

    A propos: es ist absolut egal, wie groß/klein/schwer/leicht ein Hund ist, ob er "was vertragen" kann. Es geht dabei einzig um den Charakter des Hundes. Wenn ein Hund bereits ein mahnendes "Nein" als Strafe empfindet, dann spricht man das Nein ggf. erstmal freundlicher aus. Wenn ein Hund ein strenges "Nein!" eher als Bitte versteht, so kann man dieses ggf. entsprechend verstärken.

    Was bin ich froh, dass ich Single bin... Für die Zukunft: Sprich die Erziehung mit deinem Mann ab!

    Und bitte hört auf, den Hund wie ein rohes Ei zu behandeln. Es ist nicht schlimm, wenn der Hund sich mal wo anschlägt. Ich schreibe das als Halterin zweier Whippets - die sind so kurzhaarig, dass man erstmal sieht, wie oft und viel Schmisse sich Hunde beim einfachen Toben draußen holen. Meine Mädels haben eigentlich fast immer irgendwo einen Kratzer.

    Es wär halt ganz gut, wenn man den Abbruch vorab konditionieren würde, so dass der Hund weiß was dieser bedeutet.


    A propos: zeigt Gomez das Bellen auch gegenüber deinem Mann?

    @I`eau,na ,ich dachte,wenn ich ihn was sage,bekommt er genau diese Aufmerksamkeit,welche er auch möchte.

    jain. Natürlich bekommt er Aufmerksamkeit, wenn man ihm ein Abbruchsignal gibt - aber er bekommt eben nicht das, was er eigentlich wollte (Essen, Spielen, Rausgehen etc.). Wenn du nicht gerade perfekt ignorieren kannst (d.h. auch kein unwillkürliches Zusammenzucken, wenn der Hund bellt), bekommt der Hund auf das Bellen hin eh immer Aufmerksamkeit von dir. Es ist an dir zu steuern, wie der Hund diese Aufmerksamkeit empfindet.

    Ich rede sehr sehr leise mit Gomez(wenn Man ihn anschreit oder brullt,ignoriert er das und reagiert überhaupt nicht).

    Niemand sagt, dass ein (aversiver) Abbruch geschrieen oder gebrüllt werden muss. Gut konditioniert kannst du sogar im freundlichen Tonfall "nein" säuseln und der Hund bricht seine Handlung trotzdem ab (jedenfalls, wenn die Motivation nicht zu hoch ist).

    Oder......

    Es war vor par Monate,in Spiel hat er mit Zähnem bisl Hand erwischt,einglich nicht .Mein Mann und ich waren auf Soffa.In dem Moment wenn er mich erwischt hat,habe SOOOOOO LAUT Geschrien.Mein Man ist aus Soffa gesprungen,Gomez zurück gezukt und Große Auge bekommen.1 Minute später hat Gomez mein Hand mit Zunge Geputzt.Vor der Zeit hat er NI wieder ,nicht mal in Spiel mich erwischt,ist sehr vorsichtig geworden.Diese Tip habe zufährlich in TV bei ein Sendung von Martin Rütter gesehen.

    Ob das jetzt auch Klappen konte? Zwei mal dasgleiche Trich anwenden?????

    das ist eine komplett andre Situation. Hier muss der Hund das nicht auf viele Situationen generalisieren. Einfach nur "fest Beißen tut weh". Außerdem hat er die Grundlagen hierfür schon lange im Spiel mit seinen Geschwistern und in der Interaktion mit seiner Mutter sowie ggf. weiteren Hunden gelernt. Er musste nur lernen, dass er bei einem menschlichen Spielpartner weniger fest zubeißen kann als bei einem hundischen Spielpartner.

    Hinter dem Bellen stehen viele verschiedene Motivationen und es geschieht in vielen verschiedenen Situationen. Zudem ist dein Hund schon oft mit diesem Verhalten an sein Ziel gekommen (und sei es nur, dass du zusammengezuckt bist - auch das ist eine Reaktion auf sein Bellen, die er sehr wohl wahrnimmt).

    Klar, du kannst auch versuchen, ob sich das wirklich verwächst (ich glaube es nicht). Oder aber du sagst deinem Hund einfach, dass du nicht angebellt werden möchtest und das Problem wird die nächsten Tage immer weniger werden und bald schon ziemlich verschwunden sein (heißt nicht, dass der Hund hin und wieder mal in sein altes Muster zurück verfällt).

    Kommentarloses Wasserspritzen wäre übrigens nicht unbedingt meins. Bei mir gibt es grundsätzlich eine verbale Ermahnung ("Nein" oder "Lass es"), bevor ich die Strafe einsetze.

    Du kannst natürlich auch weiter das Bellen "ignorieren" (für den Hund eine Bestätigung seines Verhaltens) und dich das restliche Hundeleben lang anbellen lassen.

    Manchmal muss man Hunden auch aversive Grenzen setzen.

    Ok, rein theoretisch könntest du auch dem Hund vor dem Bellen sagen, was er stattdessen tun soll. Stell ich mir im Alltag nur schwer umsetzbar vor; zumal, wenn er dich anbellt, während du schläfst...

    Doch, tut es. Ich habe wirklich sehr starke Blutungen über wenige Tage. Ich wechsel dann einfach oft, "voll" dürfen die nicht werden. Blankes Blut hab ich da noch nie rausgewaschen, das kommt immer erst nach einigen Sekunden unterm fließenden Wasser überhaupt raus. Ich spühle immer erst ne Weile so bevor ich aktiv auszuwaschen anfange. Obwohl ich sonst in sehr kurzer Frequenz volle Riesentampons wechseln darf, komme ich damit super klar. Kommt vielleicht auf das Produkt an? Ich hab das saugstärkste Modell genommen, dass ich finden konnte.

    gut, mag am Modell liegen oder auch daran, dass ich diese Hose gerade aus Nachhaltigkeitsgründen testen wollte und dementsprechend natürlich nicht "unnötig" oft auswaschen wollte, womit der Wasserverbrauch deutlich in die Höhe gegangen wäre (abgesehen davon, dass es in meinem Alltag unpraktisch wäre, alle Stunde die Unterhose wechseln zu müssen).