Beiträge von l'eau

    Heut gab's für beide Mädels je einen Hühnerflügel + Trockenbarf. Vielleicht reicht das ja schon?

    Also bei Jin muss ich mir idR keine Gedanken machen, sie verträgt alles und es gibt keine Probleme, wenn es mal Matschekot oder festeren Kot gibt. Bei Sookie... nunja, ihr Kot hat ohnehin eine schwierige Konsistenz (von ok bis breiig). Also grundsätzlich bin ich daher eh am Überlegen, ob/wie ich die Art der Fütterung ändern kann.

    Ich hab heut einen neuen TA getestet. Bisschen verwirrend war für mich, dass die Rechnungspositionen brutto sind - so sieht die Rechnung auf dem ersten Blick teurer aus, als sie war; eigentlich wurde nur der ca. 1,3 bis ca. 1,5-fache Satz abgerechnet.

    Allgemeinuntersuchung war je Hund 42,16 €.

    Bei Sookie kamen noch 12,28 € für die Entleerung des rechten Analbeutels (der linke war leer) hinzu sowie 19,08 € für mikroskopische Untersuchung und 4,86 € für Verbrauchsmaterial.

    Bei Jin kam nichts weiter hinzu. Untersucht wurde eine hornige Hautstelle in Ellenbogennähe.

    Falls bei uns morgen auch Giardien positiv sind, gibt es eine Alternative zu Panacur?

    Jin bekam das letzte Mal ein Mittel mit M... Metro.... Meto...? irgendwie sowas

    ein Spielzeug? Aber welches?

    Ein Plüschtier mit Knisterfolie drin. Haben sowohl Jin als auch Sookie v.a. als junge Welpen geliebt!

    Sowas wie Schleppleine würde ich nicht verschenken: nicht bei jedem Hund und nicht bei jedem Erziehungsstil ist eine Schleppleine nötig.

    Sookie war heut Vormittag in der Arbeit ein bisschen aufgedreht und da frühs "nichts" los war (also nur wenig und alles sehr hundefreundliche Kolleg*innen anwesend), durfte sie mit zum Teekochen, lief zwischen den Kolleg*innen rum und ließ sich knuddeln. Schließlich liefen meine Kolleg*innen links den Gang runter, ich bog rechts in Richtung meines Büros ab. Sookie folgte den Kolleg*innen, die ihr Büro ganz am andren Ende haben. Ich ging entspannt in mein Büro, stellte den Tee ab, nahm ein paar Kekse in die eine Hand und die Pfeife in die andre Hand, ging wieder in den Gang und Pfiff. Sookie flitzte aus dem andren Zimmer, den Gang herunter und weil das Bremsen nicht so recht klappte, fast an mir vorbei :lachtot:

    Später fragte ich meine Kolleg*innen, ob Sookie auf den Pfiff direkt losgeflitzt sei - die Kolleg*innen schauten mich verwirrt an: einen Pfiff hätten sie nicht gehört, Sookie sei nur plötzlich weg gewesen xD

    Was würde denn dagegen sprechen, den Labbi kleiner zu züchten?

    Wenn man es mit Sinn und Verstand macht nichts. Das Problem ist, dass bei der Fokussierung auf ein Merkmal oft andere weniger stark berücksichtigt werden (zumeist Charakter und Gesundheit). Leider kenn ich auch Rassezüchter, die derart blind sind, dass sie mit charakterlich (für die Rasse) untauglichen Hunden züchten und das auch noch richtig finden.

    Ich wollte in der Tat einen unkomplizierten, netten, nicht wachsamen, nicht jagenden Hund.

    :ka: Dann hast du wohl Glück gehabt oder dich doch etwas mehr mit der Erziehung auseinander gesetzt. Ich kenne viele "Begleitwuschels", die mehr oder weniger Jagdtrieb haben, mehr oder weniger wachen, ein Ressourcen-Problem haben, Fremdhunde oder gar Passanten angehen etc. Oft fällt das den Haltern, die ich kenne, so gar nicht auf: kleine Hunde kläffen eben und/oder der Hund kommt ohnehin nie von der Leine, weil er nicht gehorcht (weil eben keine Erziehung investiert wurde).

    Ich verstehe den Wunsch nach einem "einfachen" Hund - solange man sich darüber klar ist, dass der Hund ein Lebewesen ist und damit jedes Individuum Eigenschaften mitbringt und als Hund eben durchaus hundische Eigenschaften und Leidenschaften an den Tag legen kann. Bei mir ist u.a. deshalb der Whippet eingezogen, weil er - für mich - unter die Kategorie einfacher Hund fällt. Der Jagdtrieb ist auch nur auf Sicht ein Problem. Damit kann man - in meiner Gegend - ganz gut leben und hat trotzdem viel Freilauf.

    Züchter meldet das Projekt an. Ihm wird das genehmigt, mit Hunden zu züchten, die am unteren Ende des Standards bzw. sogar drunter liegen.

    für die Zucht am unteren Standard braucht kein Züchter eine Genehmigung. Das Problem ist aber, dass du, wenn du nur kleine Hunde nutzen möchtest, auch die Verwandtschaft im Blick haben musst. z.B war in Jins Wurf die Größenbandbreite ziemlich weit. Sie hat einen Bruder, der kleiner ist als sie. Aber eben auch zwei Brüder, die größer sind als sie. Wenn man nun den kleinen Bruder zur Zucht einsetzt, kann es durchaus sein, dass alle Nachkommen problemlos ins Maß oder gar ans obere Ende des Maßes wachsen.

    Am besten würde sich das Problem lösen lassen, in dem man ein - vorerst - vereinsunabhängiges Projekt mit mehreren Züchtern startet, dessen Ziel es ist, einen unkomplizierten kurzhaarigen Begleithund zu züchten und dazu sich an verschiedenen Rassen zu bedienen. Dabei sollte aber von allen Beteiligten ein großes genetisches Wissen vorhanden sein und man sich gut in den beteiligten Rassen (inkl. Stammbäumen) auskennen, außerdem an ein hohes Maß an Selbstreflexion und Kritikfähigkeit verfügen. Nicht, dass man am Ende versehentlich eine "kranke" Rasse erschafft. Beispiel sind hier für mich die langhaarigen Whippetrassen, die durch die Bank mehr erbliche Krankheiten mit sich rumschleppen als der Whippet (was nicht schwer ist, da es beim Whippet außer dem - so gut wie nicht vorkommenden - Myostatin-Defekt keine erblichen Erkrankungen gibt). Warum? weil man damals nicht drauf geachtet/nicht drauf achten konnte, nur wirklich gesunde Shelties/Fremdrassen zur Einkreuzung zur verwenden. Also, nicht falsch verstehen: die langhaarigen Whippetrassen sind - wie der Sheltie - keine kranke Rassen. Aber eben mit mehr erblichen Problemen belastet als der Whippet.

    Nachdem man heutzutage ein wirklich umfangreiches Wissen zu Genetik hat, sollte man mMn bei der Neu-Erschaffung einer Rasse, dieses auch im vollen Umfang nutzen, um eine möglichst gesunde Rasse zu produzieren (100% gesund geht natürlich nicht. Sind ja Lebewesen).

    Ich bin übrigens auch für grundsätzlich offenere Zuchtbücher, um kleine Genpools zu vermeiden. Leider sehen das viele Züchter anders und beißen sich gerne mal an äußerlichen Kleinigkeiten fest (vor einiger Zeit durfte ich ein FB-Post lesen, bei der sich eine Züchterin über die angeblich teils zu großen Ohren von Whippets ausgelassen hat - als ob die Ohrengröße für Charakter und Verwendungszweck der Rasse derart relevant ist :roll: )