Beiträge von l'eau

    Ich weiß, dass ein Hund viel Auslastung braucht, körperlich wie geistig.

    Ich glaube, du hast da völlig falsche Vorstellungen. Je nach Rasse reicht eine große Gassirunde (1-2h) pro Tag (+ kurze Pipirunden) völlig aus. Dann vielleicht noch alle paar Tage 5 Minuten Üben/Tricksen. Hinzu kommt natürlich ggf. Körperpflege. Kontaktliegen, Streicheln, Kuscheln - das passiert nebenbei, z.B. abends aufm Sofa.

    Also ja: es bleibt noch mehr als genug Zeit für Haushalt und dich neben dem Hund.

    Natürlich: sucht man sich mit dem Hund noch einen Hundesport, so frisst dieser ggf. durchaus nochmal mehr Zeit. Wir haben z.B. 1x/Woche einen Abend Training auf dem Hundeplatz. Fahren wir am Wochenende auf Turnier, geht dafür (im Sommer) ein ganzer Tag drauf - ich könnte aber auch Samstag und Sonntag melden, dann ginge das ganze Wochenende dafür drauf.

    Bräuchten meine Mädels alles nicht, um zufrieden zu sein. Aber es macht sie glücklich. Es gibt natürlich auch Rassen, die brauchen deutlich mehr Auslastung - aber das rechnet man beim Kauf mit ein. Wenn man das nicht möchte, dann kauft man keine solche Rasse.

    Am Wochenende bleibe ich gerne länger auf. Passt sich der Hund mir an? Angenommen es ist 2 Uhr nachts und der Hund schläft bereits auf der Couch seit 2 Stunden weil er das von der Arbeitswoche so gewohnt ist. Soll ich ihn dann wecken, um nochmal kurz rauszugehen, bevor ich ins Bett gehe?

    Ich schicke meine Mädels immer bevor wir ins Bett gehen nochmal raus. Meine Große bleibt auch in der Früh meist problemlos so lange im Bett bis ich aufstehe. Meine Kleine muss mit ihren 9 Monaten manchmal dann doch vorher schon mal raus - legt sich danach aber mittlerweile auch wieder problemlos mit mir hin. Das war natürlich in der Welpenzeit noch anders.

    Ich glaube aber nicht, dass 1-2kg mehr bei Nymeria jetzt eine große Belastung für die Gelenke wären.

    Das nicht, aber l'eau bezog sich auf ein extra Krankheitspolster und das halte ich bei gesunden jungen Hunden auch für überflüssig.

    Machen wir bei uns bzw. menschlichem Nachwuchs auch nicht.

    Äh, genau. Das war jetzt nicht explizit auf diesen Hund bezogen, sondern meine grundsätzliche Meinung.

    Ob man den Hund im unteren, mittleren, oberen Normalbereich hält, setzt sich mMn aus vielen Faktoren zusammen (gelenksbelastende Aktivitäten, eigene (optische) Vorlieben, Wohlbefinden des Hundes, Gesundheitszustand).

    Die Überlegung "der Hund könnte ja vielleicht eventuell mal krank werden" würde ich halt dabei gar nicht mit einbeziehen, weil das beim gesunden Hund halt eine eher seltene Ausnahmesituation ist. Bei einem Hund, der häufiger zu z.B. Magen-Darm-Geschichten neigt, würde ich hingegen freilich sowas mit einbeziehen.

    Ich füttere beim gesunden Hund kein extra "Krankheitspolster" auf. Mir ist die Belastung der Gelenke wichtiger.

    Ja, als Sookie jetzt die Tage Durchfall hatte, da sah sie dann nach 24h Fasten und anschließend erstmal nur kleine Portionen schon arg klapprig aus (ist halt eh schon ein sehr schmaler Whippet-Junghund, da stechen die Knochen gleich mal dramatischer hervor), aber genauso fix war mit normalen Futterportionen auch das normale Erscheinungsbild wieder da.

    Es kann schon reichen, aufm ruhigen Dorf zu leben, wo man pro Gassi maximal 1-3 Hundebegegnungen hat (und die auch eher von weitem) und ähnliche viele oder gar weniger Passantenbegegnungen oder in der Stadt, wo man pro Gassi mindestens 1-3 Hundebegegnungen (und die dann oft recht nah) hat und doppelt so viele Passantenbegegnungen :ka:

    Auch ein eigener Garten kann enorm entlasten, weil man so zumindest bei den Pinkelrunden weder auf fremde Menschen noch auf fremde Hunde trifft.

    Schade, dass das Schoko ein neues Zuhause sucht. Sah ja alles gar nicht so schlecht aus. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, ist ein großer Punkt für diese Entscheidung auch die Wohngegend, in der Schoko täglich vielen Reizen ausgesetzt ist - und wenn Frauchen diese (aus welchen Gründen auch immer) nicht ändern kann, finde ich es umso schöner, dass sie das Problem erkannt hat und für den Hund entschieden hat.

    Ich will ein Bewerbungsfoto digital in meinen Lebenslauf einfügen. Jetzt hab ich das Problem, dass das Bild, wenn ich es auf die passende Größe verkleinere extem verpixelt. Woran liegt das? Schlechte Qualität (ist aus dem Studio).

    schlechte Qualität würde sich eher aufs Vergrößern auswirken. Versuch mal, das Bild nicht über die Pixelebene, sondern über die Zentimeterangabe zu verkleinern - das müsste dann ansich ohne Qualitätsverlust gehen. Wenn du die dpi einstellen kannst, dann schau, dass diese beim ursprünglichen Wert bleiben.