Das muss ich mit Candie auch mal ausprobieren
Sollte man aber nicht mit einem halbwegs intelligenten jagdlich orientierten Hund machen. Höchstens, wenn man nicht sonderlich an dem Handy hängt ![]()
Das muss ich mit Candie auch mal ausprobieren
Sollte man aber nicht mit einem halbwegs intelligenten jagdlich orientierten Hund machen. Höchstens, wenn man nicht sonderlich an dem Handy hängt ![]()
Unser Gepäck wird vom Veranstalter von Hotel zu Hotel gebracht, unsere Rucksäcke müssen wir natürlich selbst tragen.
Jetzt heißt es Probepacken, wir dürfen jeder nur 20 Kg mitnehmen und natürlich muss das Hundefutter - sehr, sehr viel Hundefutter
- auch mit.
Evtl. kannst du das Hundefutter auch vorab an die jeweiligen Hotels per Post schicken?
Mal als Beispiel:
hier wollte Sookie (kleiner Whippet in schwarzer Jacke) eigentlich nicht sitzen bleiben - links bei den Pudels roch es wohl irre spannend. Also hab ich sie streng wieder dort hin gesetzt - tatsächlich mehrfach, was u.a. daran lag, dass ja auch noch die andren Hunde positioniert werden mussten.
Einige Zeit später entstand dann dieses Bild - hier musste Sookie überhaupt nicht korrigiert werden und hat sich ganz brav in Position bringen lassen bzw. die Position selber angeboten (Platz als Kommando kennt sie noch nicht richtig). Wie man sieht: Sookie ist "trotzdem" weiter ein entspanntes und freudiges Model - für dieses Foto war sie übrigens wirklich komplett nackig, gab also keine Leine als Absicherung, sie hätte jederzeit aufstehen und weglaufen können
Damit es nicht ganz OT wird, die EXIFs:
Nikon D500 mit Nikon 35mm/1,8
Belichtungszeit 1/4000
Blende 1,8
ISO 160
Die Location:
Leider ist aus der Reihe kein Bild richtig scharf - ich muss noch auf Fehlersuche gehen. Im besten Fall ist einfach das Objektiv dreckig.
ja die sind nicht richtig weich geworden.
War es etwa ungeschälte Hirse? Ich koch Hirse oft für mich selbst und die wird immer weich - mit Pech (zu viel Wasser und nicht nachschauen) auch matschig. Ist im Kochverhalten eigentlich wie Reis.
Meine Mädels bekommen immer mal wieder was zum Kauen. Nicht-Fressbares liegt hier eigentlich immer frei zur Verfügung rum. Das Kauholz (ich glaube, Torgas) hab ich jetzt aber weggepackt, weil Sookie da richtig Stücke runter knabbert. Sonstiges Spielzeug zerstört Sookie eigentlich nicht.
Getrocknete Kausachen, Brotkanten, Karotten, Whimzees o.ä. gebe ich nur zugeteilt - Jin neigt dazu, solche Ressourcen zu verteidigen. Wie oft kann ich gar nicht so sagen. Nachdem ich grad für getrocknete Kausachen einen neuen Hersteller teste, gab es in den letzten Wochen mal vermehrt solche Kauartikel - damit ich sehe, wie die Verträglichkeit ist (Jin müffelt gern mal von solchem Zeug - bei einem Hund, der sonst nur wenig Eigengeruch hat, fällt sowas halt arg auf). Sonst sporadisch. Mal alle paar Wochen, mal 2x/Woche.
Unnormales/ungesundes Verhalten in Zusammenhang mit Kausachen zeigen meine Mädels nicht (und hab ich auch noch nie bei irgendeinem Hund gesehen). Klar, sie freuen sich wahnsinnig, wenn ich ihnen was gebe - genauso, wie wenn ich den vollen Napf in der Hand habe. Sie futtern halt gern ![]()
Grad verfluche ich mich ein bisschen, dass ich ihnen was gegeben hab - ich würd gern die Tür zu machen, aber:
Jahaaaa, natürlich könnte ich es ihnen abnehmen oder sie damit reinschicken - aber ihnen gefällt es doch so ![]()
Wir haben ein "stressiges" Wochenende hinter uns. Freitag sind wir 5h in die Eifel gefahren (ohne Pause) - bisher längste Autofahrt für Sookie waren 2h. Hat sie aber problemlos und entspannt gemacht. Am Ankunftsort sind wir dann auf 9 weitere Hunde getroffen, von denen Sookie nur 4 kannte, sowie 4 weitere Menschen, von denen Sookie zwei kannte (einer davon mein knapp 2-jähriger Neffe).
Wir waren alle zusammen in einer Ferienwohnung. War zugegeben turbulent. Erstes Aufeinandertreffen der Hunde gab es im kleinen Garten der Ferienwohnung. Also, die andren Hunde waren schon da und dann einfach Sookie zusammen mit Jin dazu getan - Jin kennt alle ja schon. Sookie hat alle begrüßt, war von 30 kg Großpudel etwas eingeschüchtert und hat gemerkt, dass sie bei den beiden Mixmädels sehr höflich sein muss, damit sie sie nicht doof finden. Aber alles im Rahmen und soweit entspannt.
Zimmerverteilung, gemeinsames Essen, alle Hunde dabei frei in der Wohnung. Problemlos. Je nach Interesse lag man auf den Sofas, in einem Körbchen, auf dem Boden oder bettelte am Tisch. Später ging's zum Flitzen nochmal in den großen Auslauf, wo die Hunde durch die Gegend rennen konnten und Sookie sich etwas Nevio (dem Großpudel) annäherte. Danach ging's aufs Sofa und es wurde entspannt gedöst.
Samstag und Sonntag gab es dann je eine Wanderung von 8km, Samstag waren wir etwas über 3h unterwegs, Sonntag knapp 5h. Sookie die meiste Zeit im Freilauf und hat recht gut gehorcht. Unsre Gruppe war teils etwas auseinandergezogen (Kinderwagen/Kleinkind ist nunmal oftmals eher langsam unterwegs; Zugpudel macht dafür mehr Tempo), aber Sookie orientierte sich toll an der Gruppe und hatte meistens ohne Ansprache einen akzeptablen Radius und blieb fast immer selbstständig auf den Wegen. Am Sonntag musste ich sie auch bereits am Standrand den Berg hoch ableinen, weil ich aufgrund der für den Kinderwagen eher suboptimalen Wege noch die Flexis zweier nicht-ableinbare Hunde übernehmen musste (die Freundin hat dafür das Kind übernommen, so dass die Kinderhalterin sich nur um den Kinderwagen kümmern musste) und das zusammen mit Sookie zu chaotisch wurde. Ging einwandfrei. Sookie lief mal an die Spitze der Gruppe, mal zu uns zurück. Aber brauchte - wie sonst auch - praktisch keinerlei Signale, sondern war von sich aus brav. Nur einmal hat sie ausgenutzt, dass ich gehandicapt bin, ist auf den Parallelweg 2m weiter gehüpft um Scheiße zu fressen
Bissi Schimpfen meinerseits genügte dann aber, dass ihr klar wurde, dass das den Stress nicht Wert ist und kam zurück.
Sookie ist nicht einmal zu fremden Menschen oder fremden Hunden gerannt und hat sich immer problemlos anleinen lassen. Ok, ne. Einmal sind wir dicht (weil enger Weg) an Wanderern, die auf einer Bank saßen vorbei und weil da ist Jin nachdem ich das "bei mir" aufgelöst hatte, doch noch zu denen hin - die haben sich aber wahnsinnig drüber gefreut, also war's ok.
Am Sonntag haben wir uns an einer Eisdiele ein Eis gegönnt. Sookie hat also gelernt, Eis zu lecken (und dann ist mir die Kugel aus der Waffel gefallen und Jin und Sookie haben sie sich komplett geteilt).
Nach den Spaziergängen kam Sookie wie daheim ganz normal zur Ruhe, hat entweder aufm Sofa gepennt oder uns beim Kochen und Essen unterstützt
Ein bisschen mit dem zweijährigen Zweibeiner interagiert, sich von den Freundinnen kuscheln lassen oder auch mal die andren Hunde angeflirtet. Abends aufm Sofa dann wie daheim gepennt.
Montag gab's dann eine 5km Runde inkl. Fotoshooting. Da musste Sookie leider komplett an der Leine bleiben, weil die "großen" immer wieder Wild angezeigt haben und wir natürlich kein Risiko eingehen wollten. Hat Sookie auch recht brav gemacht (man darf natürlich nicht vergessen, dass ich Leinenführigkeitsversager bin, also bin ich da auch ziemlich entspannt). Und statt, dass wir heim gefahren sind, sind wir nach 2h bei datKleene gelandet. Wieder eine fremde Umgebung. Und wieder pennte Sookie abends einfach entspannt aufm Sofa. Also klar, ein bisschen Quatsch hat sie auch gemacht - Wohnung durchsucht, Spielzeuge gefunden, Essen unter der Küche gesucht, bei Nevio abgeschaut, dass man sich auf die Sofalehne stellen und raus schauen kann, versucht an den Müll zu kommen... so normales Junghundeverhalten halt. Aber eben auch ganz normal zwischendurch zur Ruhe gekommen, abends beim TV aufm Sofa gepennt. Dienstag war dann ein bisschen doof, weil es mich flach gelegt hat. Aber auch den Ruhetag hat Sookie gelassen genommen - wenn sie auch Mittwoch früh ein wenig nerviger den andren Hunden gegenüber wurde. Beim Gassi auf der Halde hat sie dann wieder ordentlich Energie raus lassen können und ist trotzdem recht brav gewesen.
Gestern sind wir heim gefahren. Statt 5 dauerte die Fahrt 8h. Nach 2h hatte ich einmal eine Pinkelpause für die Mädels gemacht - weiß gar nicht genau warum. War aber ganz gut, weil ich so später im Stau mir keine Gedanken machen musste. Da wurde Sookie nämlich durchaus ein bisschen unruhig und wär gern zu mir vor gekommen. Klar, Auto steht ewig lang und wir bleiben trotzdem sitzen - das ist ja durchaus ungewöhnlich. Aber sie hat dann akzeptiert, dass das jetzt so ist und war weiter brav.
Sookie ist 10 Monate alt und einfach schon ein toller Alltagsbegleiter: Aufregender Urlaub, aber trotzdem ist sie entspannt, verhält sich normal, war zu keinem Zeitpunkt irgendwie drüber und gehorchte meist gut bis altersentsprechend.
oha echt? du drückst deinen Hund brutal ins sitz oder platzierst ihn sonst wie brutal weil du genervt bis das er jetzt keine Lust hat und du aber das Foto willst?
Ich rede davon, dass mein Hund Sitz zu machen hat, wenn ich es ihm sage und dieses so lange zu halten hat, bis ich es auflöse - egal aus welchem Grund.
ABER: natürlich immer auf den Erziehungsstand des Hundes angepasst! Wenn Hund noch keine 30sec. Sitz am Stück kann, dann verlange ich das freilich auch nicht fürs Fotografieren. Und wenn ich merke, dass die Umgebung für den Hund zu aufregend ist, um Sitz länger zu halten, dann wird das Sitz zwar nochmal verlangt, aber dann nur so kurz, dass ich es Auflöse bevor der Hund es auflöst.
Ob es "brutal" ist, wenn/wie ich den Hund ggf. körperlich ins Sitz bringe, hängt sicher von der Sichtweise ab.
Es gibt sicher Hunde, bei denen man auch 5e Grad sein lassen kann. Aber das geht bei meinen Mädels nicht. Wenn ich die bei Sitz machen lasse, was sie wollen - warum sollte dann für den Rückruf was anderes gelten?
Fast alle Kommandos werden hier mit Leckerchen, Spiel und Spaß trainiert. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem ich Kommandos bzw. das Halten dieser auch mal durchsetzen muss. Warum? Weil meine Hunde selbstständig denkende Lebewesen sind. Auch wenn die wissen, dass sie Sitzen sollen und es dafür Lob und Belohnung gibt, probieren sie doch auch mal aus, ob sie nicht stattdessen ihren Interessen nachgehen können. Wenn ich das nicht entsprechend korrigiere, dann lernen sie entweder, dass das Kommando nur eine Empfehlung ist oder bauen sich eine Verhaltenskette auf, wonach sie die Ausführung des Kommandos mehrfach unterbrechen, um dann jeweils für das neu Positionieren wieder Lob und/oder einen Keks zu bekommen.
Wie schon geschrieben: IMMER auf den Erziehungsstand und die Tagesform des Hundes sowie die Umgebung angepasst!
Ich würde mir, wenn ich befürchte mein Hund zeigt ein solches Verhalten ganz viele Fragen stellen bevor ich eine Sucht oder Entzug diagnostiziere
oh, da war meine Frage wohl missverständlich formuliert. Es geht mir nicht um einen bestimmten Hund. Es geht mir wirklich darum, ob es einen Grund gibt, sich über sowas Gedanken zu machen (als Halter bestimmter Rassen).
Wie gesagt: ich habe es noch nie gehört oder erlebt, dass ein Hund süchtig nach Kausachen ist. Eher kenn ich es, dass Hunde (auch in Mehrhundehaltung) Kauzeugs dauerhaft zur Verfügung haben und damit völlig entspannt sind (wär bei meinen Mädels aber nicht möglich, weil Jin zur Resourcenverteidigung neigt).
Alles, das wohlige Gefühle auslöst, kann süchtig machen. (Auch Arbeit)
ja, gut. Aber wie wahrscheinlich ist das?
Ich kenne eine Menge Hundehalter verschiedener Rassen, die verschiedenste Kauartikel dauerhaft in der Wohnung rumliegen haben oder langhaltende Kausachen geben und keiner der Hunde zeigt Suchtverhalten (dbzgl.)
Zu oft sehe ich Fotografen in der Stadt wo dann die Besitzer ihre Hunde brutal ins Sitz drücken oder so, damit jetzt bitte das eine perfekte Bild entsteht. Finde ich echt schlimm.
jaein. Es ist für mich auch eine Frage des Gehorsams. Wenn ich von meinem Hund Sitz verlange, dann hat der Hund so lange zu sitzen bis ich es auflöse (sollte ich ihn nicht versehentlich in Brennnessel oder auf sonstigem unzumutbaren Untergrund abgesetzt haben). Also ja, ein Auflösen von Sitz wird bei mir notfalls auch körperlich durchgesetzt (natürlich vorausgesetzt, der Hund kann das Sitz schon ausreichend gut!).
Allerdings provoziere ich dann keine weiteren Diskussionen. Der Hund bekommt dann eine kurze "Auszeit", in der er sich entspannen kann (je nach Umgebung sich bewegen kann, schnüffeln kann, Hundesachen machen kann etc.). In der Regel kann ich dann hinterher wieder problemlos freudiges Sitz verlangen, belohnen und auch fotografieren. Wenn ich merke, dass bei dem Hund an dem Tag einfach keine Kapazitäten für so einen "Firlefanz" da sind, dann lass ich Shootings auch einfach ganz sein.