Beiträge von l'eau

    Meine knapp 1-jährige Hündin braucht auch mehr Futter als meine 9-jährige - obwohl die 9-jährige mehr wiegt.

    Eine portugiesische Eigenmarke mit hohem Fleischanteil.

    Erhöhe den KH-Anteil. Fleischlastige Ernährung ist für die meisten Hunde nicht so super verdaulich und belastet die Organe mehr. Hunde leben seit vielen Tausend Jahren mit dem Menschen zusammen und haben sich im Zuge dessen an die Verdauung von Kohlenhydraten angepasst (Ausnahmen sind Rassen aus Gegenden ohne Landwirtschaft).

    Aber: halte den jungen Hund seinen Gelenken zu liebe bitte eher schlank.

    Ja, ist eine Wiederholung. Und ich bin wieder geschockt - offenbar hatte ich das schlimmste an dieser "Zusammenführung" recht erfolgreich verdrängt.

    Wenn der kleine Hund nachher verletzt ist, dann vmtl. nicht von der Dogge, sondern davon, dass sein Herrchen ihn durch die Gegend geschleudert hat. Wobei die Dogge ihm definitiv hätte versehentlich den Rücken brechen können, wenn der Besitzer ihn nicht weggerissen hätte.

    Die Doggenhalter sind sich einfach absolut gar nicht bewusst, wie groß, schwer und stark ihr Hund ist - aus der Position war es freilich unmöglich die Dogge zu halten, das könnte allerhöchstens ein Sumoringer...

    Dann ist eben eure einzige Regel, dass die Katze euch nicht (spielerisch) weh tut. Aber auch das erzieht ihr.

    Ich kenn aber auch Katzenhaushalte mit mehr Regeln - die von den Katzen auch eingehalten werden (teils vielleicht nur, wenn Mensch auch im Raum ist - das gibt es bei Hunden aber genauso).

    Bei Katz und Hund in einem Haushalt muss man die Katze dann aber auch dazu erziehen, dass sie den Hund nicht nervt/seine Grenzen akzeptiert - und genauso, dass der Hund die Katze nicht nervt/ihre Grenzen akzeptiert. Und das ist doch deutlich einfacher, wenn einer von beiden schon erzogen ist.

    Das mit dem Katzenklo könnte evtl. damit zusammenhängen, dass Katze ihr Geschäft, gerne verbuddeln. Meine buddeln vorher, machen dann in die Mulde und buddeln dann wieder zu. Ich habe alle meine Katzen als Kitten einmal ins Katzenklo gesetzt und sie wußten, dort kann ich mein Geschäft verrichten, denn dort kann ich buddeln.

    Ja, das mit dem "eingebauten" annehmen von Katzenklos kann ich bestätigen. Im Tierheim landen ja regelmäßig Wilde oder eben Katzen, die es jedenfalls nicht kennen im Haus zu leben und die aller allermeisten nehmen das Katzenklo direkt an.

    Liegt vielleicht daran dass Katzenstreu in einem Haushalt am ehesten dem entspricht was Katze auch draussen nutzen würde, also wenn man große Blumentöpfe mit lockerer Erde im Haus hat und eine reine Draussenkatze reinholt, dann würde sie das vielleicht auch nutzen.

    ach, das klingt nach einer logischen Erklärung. Dann war mein Katzenklo-Beispiel tatsächlich nicht passend.

    Erziehung klingt für mich eher so naja ... spring nicht auf den Tisch, weil sonst gibt es unangenehme Folgen.

    Hattest du eine derart schlimme Kindheit? Also, ich geh mal naiver Weise davon aus, dass du von deinen Erziehungsberechtigten erzogen wurdest - und in den meisten Fällen nicht überwiegend über Strafe ;)

    Aber ich kenne keine Möglichkeit der "Katzenerziehung" außer Klickertraining mit Leckerli oder mit Schreckreizen wie Wasserspritze oder so.

    Das zeigt nur, dass du dich da noch nicht näher befasst hast (was meiner Erfahrung nach tatsächlich bei Katzenhaltern noch weitaus verbreiteter ist als bei Hundehaltern).

    Beispiel Tisch:

    Man kann natürlich die Katze für auf den Tischspringen bestrafen (Wasserspritze).

    Man kann die Katze auch jedes Mal, wenn sie auf den Tisch springt, runter setzen.

    Oder man bricht bereits den Ansatz ab, wenn die Katze auf den Tisch springen möchte, in dem man sie ablenkt (Futter, Spielzeug, Kuscheln - was die Katze halt mag).

    Oder... evtl. gibt es noch mehr Möglichkeiten, das sind nur die die mir grad auf die Schnelle einfallen.

    Natürlich muss man da konsequent dahinter sein. Das muss man in der Hundeerziehung auch.

    Und natürlich: wenn es einem egal ist, ob die Katze auf den Tisch geht, dann trainiert man das nicht - so wie ich nie trainiere, dass die Hunde nicht aufs Sofa gehen. Aber das heißt ja im Gegenzug nicht, dass man gar nichts erzieht. Das auf deinen Fingern rumkauen hast du ja auch wegerzogen (übrigens aversiv - derweil ich bei meinen Mädels da einfach drauf warte, dass es sich verwächst und tatsächlich wenig dran erziehe).


    Unabhängig von der restlichen Diskussion: tatsächlich JA.

    Ich hab eine Zeit lang zwei halbwilde Katzen an meinem Haus gefüttert. Der Plan war nie, sie ins Haus zu nehmen, weil ich eine üble Katzenallergie hatte. Einer der beiden wurde vom Auto angefahren und als ich ihn tierärztlich versorgen ließ, hieß es, der darf erst mal nicht mehr raus.

    Die ersten Tage habe ich die zwei im Badezimmer aufgenommen und sie haben sofort und ohne Erklärung das Katzenklo benutzt.

    Ich war damals selber ganz baff, hatte ich mir doch schon die schlimmsten Szenarien ausgemalt.

    Wow. Das hätt ich wirklich nicht gedacht. Das ist ja nichts, was man über natürliches Verhalten erklären kann. Ob es schon so lange Katzenklos gibt, dass dieses Verhalten epigenetisch vererbt wird? :denker:

    Bei dem Barsoi hab ich mich gefragt obs sein kann dass die für nen Windhund recht dicklich ist, aber ich fands gut wie sie sich da rein gehängt haben.

    das ist unter dem Fell nur schwer zu beurteilen. Barsoi haben ja so ein welliges Fell, das trägt schon auf. Also ohne Anfassen würd ich das nicht beurteilen wollen.

    Dann noch dieses furchtbare Geschirr beim Barsoi

    oh ja :verzweifelt: Gerade aufgrund der Bewegungsprobleme wäre ein Geschirr, was den Bewegungsapparat möglichst wenig behindert viel besser - noch besser wäre HB, aber ich schätze, dass sie das Geschirr auch mal nutzen, um den Hund zu unterstützen.

    hände und zehen beißen, was ja eher spielen ist bei jungen katzen, naja ziemlich genauso wie bei hundewelpen auch.

    Tagsüber "nein, das tut weh!!!" und was anderes zum Raufen anbieten.

    Wenn ich schlafe und jemand knabbert an meinen Zehen oder Fingern rum:

    Bei Zehen: Schimpfen und Zehen unter die Bettdecke ziehen.
    Bei Fingern: Katzenkind kraulen.
    Wenn das Blödilein weiter nervt, dann eine Handvoll Trockenfutter aus dem Schrank holen und neben mein Kopfkissen legen.

    Blödel mampft und ich kann weiterschlafen.

    Und als was willst du das bezeichnen, wenn nicht als Erziehung?

    Das was ihr von euren Hunden erzählt, das geht meiner Meinung nach in der Form bei Katzen nicht.

    komisch, dass alle mir bekannten Katzenhalter sehr wohl ihre Katzen erziehen :ka:

    Natürlich bekommen die meisten Katzen kein solches Training wie Hunde. Schon allein, weil Katzen ihre Besitzer nicht in die Öffentlichkeit begleiten (von Einzelfällen, in denen Katzen mit spazieren gehen, abgesehen). Aber davon hab ich ja auch nie gesprochen.

    Und ja, Klickern mit Katzen, das geht aber nur, wenn Katze das will. Und ... wenn Katze Leckerli mag. Falls Katze sowas nicht mag, keine Chance.

    Ich rede von Erziehung. Nicht von Tricktraining.