Beiträge von l'eau

    Das darf man halt auch nicht vergessen: Wenn Hund die Katze erwischt oder die Katze sich gar dem Hund entgegen stellt, dann kann das für beide Parteien ziemlich böse enden. Eine Tier-Physio hat mir mal von einem Ridgeback erzählt, der durch eine Katze fast sein Bein verloren hätt (die Katze hat diese Begegnung nicht überlebt).

    Da ist Wasser doch die deutlich ungefährlichere Variante.

    Das mag vorkommen, ist aber weder typisch noch die Regel. Auch nicht, dass eine Katze über Natodraht klettert.

    Ich weiß von mehreren Nachbarschaften wo die Gärten sehr effektiv vor Katzen "geschützt" werden, eben über die Abschirmung. 100% funktioniert das nicht, aber es ist effektiv genug.

    Wie hoch sind denn dort die Gärten eingezäunt? In meiner vorigen Wohnung war der Zaun zu den Nachbargärten 120 oder 150cm hoch (genau weiß ich nimmer). Das hat keine Katze davon abgehalten, in den Garten zu kommen - auch nicht, wenn sie schon mal von den Hunden gehetzt wurden. Sie wurden vorsichtiger, ja. Aber sie betraten weiterhin den Garten, nutzten die Buddelecke als Katzenklo und lauerten auf Jungvögel.

    Mein jetziger Garten ist an der Grundstücksgrenze stark bewachsen und ich wohne hier zu miete. Selbst wenn ich wöllte, weder könnte noch dürfte ich was an dem Zaun verändern.

    Und wie ich schon mehrfach erwähnt habe: Nicht überall erlaubt die Bauordnung die hermetische Abriegelung der Gärten. Allzuoft ist nicht nur die maximale Zaunhöhe vorgeschrieben, sondern auch das Dichtmachen nach unten verboten!

    Und warum sollte das bei fremden Katzen dann ok sein!?

    Weil man mit einer fremden Katze keine Beziehung haben will.

    weder gut rein noch raus können.

    Nur, dass ein 120-150cm hoher Gartenzaun wohl kaum unter schwer zugänglich für Katzen verbuchen kann.

    Ich habe schon Katzen eine mind. 3m hohe Mauer hochspringen sehen - ohne Anlauf. Hätte es einen einfacheren Weg gegeben? Klar, 50m den Bach aufwärts wäre keine Mauer mehr gewesen. Die Katze hat trotzdem den Sprung gewählt.

    Nein. Es kann nicht sein, dass man seine Gärten hermetisch abschirmt, Igeln und andren Wildtieren damit ihren Lebensraum nimmt, nur weil irgendwelche Menschen meinen, ihre Haustiere auf Kosten der gesamten Umwelt streunen lassen zu müssen!

    Wer nicht will, dass die eigene Katze eine Dusche mit dem Gartenschlauch erhält, der soll seine Katze nicht unbeaufsichtigt streunen lassen.

    Tierquälerei wäre es, wenn man auf die Katzen mit der Steinschleuder, Luftdruckpistole oder Gummigeschossen los gehen würde. Ein Wasserstrahl - sofern er nicht ausm Feuerwehrschlauch kommt - ist keine Tierquälerei.


    Edit:

    Oder wie würdest du das betiteln, wenn ich das mit einem deiner Hunde machen würde (mal abgesehen davon, dass ich mich nicht in solche Gefahr begebe, aber du weißt schon)?

    Wenn ich meinen Hund unbeaufsichtigt draußen rumlaufen lassen würd und du dein Eigentum vor ihn schützen müsstest? Nichts. Warum auch?

    Als Sookie neulich - aufgrund einer Unachtsamkeit meinerseits - einer Henne meines Onkels nach ist, hätt ich ohne zu zögern Wasser genutzt, hätte ich solches zur Hand gehabt. Wäre ein äußerst effektiver und vor allem schneller Abbruch gewesen :ka:

    Sookie ist so ein kluger und talentierter Hund. Sie hat sich selber beigebracht, auf den Hinterbeinen seitlich zu hüpfen und zu gehen!

    Wie sie es sich beigebracht hat? Nunja, ich füttere die Köters an der Küchenzeile, Jin ganz rechts, Sookie links. Das Futter bereite ich auf der Küchenzeile zu, dann geb ich erst Jin ihren Napf. Sookie steht dann vor Aufregung auf den Hinterbeinen und linst nach ihrem Futter, welches auf der Küche steht. Wenn ich nun den Napf nehme und mich nach links wende, dann muss ja Sookie irgendwie an ihren Futterplatz kommen - aber auf den hinterbeinenstehend kann sie den Napfinhalt sehen, sie kann also auf gar keinen Fall die Vorderbeine absetzen, weil dann verliert sie ja ihr Futter aus den Augen. Also hüpft oder geht sie seitlich an ihren Futterplatz.

    Jaaaaaaa, gut, andre Leut würden sagen, dass der Hund ein wenig unerzogen ist.

    Aber nachdem Sookie nicht versucht, mir den Napf aus der Hand zu reißen und sich an ihrem Platz selbstständig hinsetzt, ist es doch eigentlich ganz niedlich.

    Und ja, Sookie macht das schon eine Weile, aber so richtig bewusst ist mir das erst die Tage geworden. Ist ja auch wahnsinnig unauffällig, wenn die Gräte neben einem auf den Hinterbeinen steht, hüpft oder geht |)

    Wie viel Katzen sind denn bei euch unterwegs?

    mindestens 2 - keine Ahnung, ob es noch mehr gibt. Ich wohne erst seit dem Winter hier und wenn ich mit dem Hunden im Garten bin, sind die Katzen bislang klug genug, den Garten zu meiden.


    Wir hatten in unserer alten EG Wohnung ohne Hund öfter mal Katzenbesuch :ugly: Wurde erst besser nachdem wir Insektenschutztüren eingebaut hatten.

    na toll. Ich will keine (fremden) Katzen in meiner Wohnung. Nicht nur wegen der Geierbande, auch wegen meiner Einrichtung. Da hör ich zu oft aus dem katzenhaltenden Kollegenkreis, dass ihre (wie man mir mal hier im DF erklärt hat, von Natur aus stubenreine) Katzen irgendwo hinpissen oder gar kacken, wo sie nicht sollen. Ja, klar, meist, weil denen irgendein Pups (Besitzer zu lange abwesend, neuer Freund, Handwerker im Haus, falsches Katzenstreu, Tierarztbesuch, etc.) quer sitzt - aber dafür bin ich ja wohl nicht verantwortlich!

    Immerhin hab ich eine Kellerwohnung - also steht zu hoffen, dass es hier im Sommer nicht so warm drinnen wird, dass ich darauf angewiesen bin, nachts die Tür auf zu lassen :mute:

    Meist hilft nur ein Hund, der Katzen auf seinem Grundstück jagt, das merken sich die Katzen.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Katzen so schlau sind zu merken, ob der Hund draußen ist und den Garten dann halt nur meiden, während der Hund draußen ist.



    Ich würde versuchen, die Übergänge in den Garten schwerer zu machen. Also bspw. Hasendraht unters Tor/ hinter den Zaun, wo auch immer sie reinkommt...

    Jau, klar. Ich verrammel meinen Garten, weil andre Leut meinen, ihre Haustiere unbeaufsichtigt streunen lassen zu müssen? Wie hoch soll man denn seinen Garten einzäunen, damit keine Katze rein kommt? Und was macht man, wenn die baulichen Vorschriften das verbieten? Übrigens ist es teils auch verboten, den Zaun nach unten dicht zu machen - damit Wildtiere wie Igel noch einen Lebensraum haben. Aber Wildtiere zählen für Freilauf-Katzenbesitzer ja eh nicht - ist halt Natur, dass die Katze jagt und tötet.

    Ich mag Katzen. Eigentlich. Aber dieses egoistische Verhalten der Katzenhalter geht mir echt aufn Senkel.


    A propos: wenn ich eine Erdgeschosswohnung habe mit Voliere im Wohnzimmer und nachts die Wohnzimmertüre offen lasse, wie hoch ist die Gefahr, dass eine streuende Katze in mein Wohnzimmer kommt? Und wenn ich die Tür nur auf Kipp mache, wie hoch ist dann die Gefahr, dass eine Katze versucht durch den Spalt zu kommen und sich dabei umbringt?

    Die Hunde schlafen mit mir im Schlafzimmer, die würden eine ggf. einbrechende Katze nicht (rechtzeitig) bemerken.

    Ja, ich persönlich würde meine Hunde eh nicht in eine Pension bringen wo ich nicht wirklich ganz genau weiß wie das da abläuft und man denen wirklich vertrauen kann.

    Woher soll man denn "ganz genau" wissen, wie es da läuft? Vorher eine Weile Praktikum da machen (inkognito)? Es war alles klar mit dem Pensionsbetreiber abgesprochen und von ihm auch so abgenickt. Trotzdem hat er sich nicht dran gehalten. Man kann den Menschen halt nur vor den Kopf schauen.

    Ich bin mir nicht sicher ob das Weiß beim Schäferhund genetisch wie Weiß beim Pudel ist. Beim Pudel kommt das meine ich im Prinzip von rot/fawn. Und nimmt jegliches Angebot sich ins rötliche zu verfärben dankend und mit Kusshand an: ockerfarbener Lehm, Blut, Tomatensoße... hält alles prima am weißen Pudel. Wahrscheinlich würde auch rote oder pinke Haarfarbe super halten.

    Doch genau, das Weiß beim Schäferhund ist wie beim Pudel extrem aufgehelltes rot.

    Läufige Hündinnen unterzubringen soll noch schwerer sein, also wenn man halt angewiesen ist auf Betreuung ist es echt nicht einfach.

    Ich persönlich würde meine läufige Hündin niemals in einer Hundepension o.ä unterbringen. Läufige Hündinnen kommen bei mir nur zu sehr wenigen bekannten Personen, denen ich wirklich vertraue.

    Wenn die Hundepension nur ein bisschen schlampig ist (ob absichtlich oder unabsichtlich ist egal) oder gar meint, es besser zu wissen und außerhalb der Stehtage ja eh nix passieren kann - dann haben hinterher u.U. meine Hündin und ich ein großes Problem.

    Liegt auch daran, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass man sich selbst auf wirklich seriös und nett wirkende Pensionsbetreiber nicht verlassen kann. Jins Fremdhundeproblem rührt u.a. daher: Pensionsbetreiber, der sich nicht an die Anweisung hielt, dass Welpe/Jundhund Jin und Puck - angstaggressiv - keinen Kontakt zu Fremdhunden haben sollten. Erst nach einem Jahr haben meine Schwester und ich erfahren, dass sich daran nicht gehalten wurde. Puck hat in der Zeit gelernt, dass man Fremdhunde nicht nur verbellt, sondern auch reinhacken kann. Und Jin hat dieses Verhalten ihres erwachsenen Mitbewohners gesehen und natürlich abgespeichert, dass Fremdhunde ganz schlimm sind :muede:

    Bei Stinkewily geht es ja aber wenn ich das richtig im Kopf habe nicht nur um das Spazieren gehen o.ä. in Bewegung, sondern auch um das Ruhen und Schlafen im Bauwagen, wo es eben deutlich kälter ist als in Wohnungen. Ich persönlich denke schon, dass man es sich da mit einem Hund mit Stockhaar oder Langstockhaar leichter macht.

    Gerade das Schlafen im Bauwagen könnte dazu führen, dass der Whippet sich bei kälteren Temperaturen wohl fühlt, besser an diese angepasst ist und weniger Kleidung braucht. Wie schon geschrieben: in GB werden Working-Whippets im Zwinger gehalten.

    Ich persönlich hab keine Erfahrung mit Leben von Whippets in Bauwägen. Ich hab einmal im Frühjahr bei einem Coursing im Zelt übernachtet. Frühs war draußen alles leicht gefroren. Keine Ahnung, wie kalt es im Zelt war - aber vmtl. nicht so viel wärmer als draußen. Mir war's viel zu kalt. Jin hatte damit deutlich weniger ein Problem. Sie hat die Nacht - wie sonst auch - unter der Bettdecke verbracht. Und Jin ist und war auch damals - genausowenig wie ich - Camping gewöhnt, sondern auch ein Luxus-Wohnungsköter.

    Also ja: ich glaube schon, dass ein Whippet sich in einem Bauwagen wohl fühlen könnte. Ich würd keinen Rennlinienhund nehmen (die neigen zu dünnerem Fell) und wirklich darauf achten, dass der Züchter ganzjährig normal Gassi geht (ja, ich hab leider auch schon von Züchtern gehört, deren Hunde nur für Ausstellungen und ggf. Windhundsport das Grundstück verlassen).