Ich versteh das Problem nicht.
dito. Hier oder gar richtig in der fränkischen Schweiz oder in andren bergigen Gegenden Deutschlands kann man Steigungen gar nicht vermeiden. Trotzdem gibt es hier viele Hundehalter - auch großer und reaktiver Hunde.
Hundshaupten ist ein Wildtierpark, der davon lebt, dass die Leut dorthin gehen. Obwohl ein Teil des Parks nur über lange und teils steile Steigungen erreichbar ist, ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und auch für Hundehalter. Ja, der Park ist nicht komplett barrierefrei - bzw. bis vor einiger Zeit war er es noch überhaupt nicht. Trotzdem sind da Familien mit Kinderwagen und/oder Bollerwagen unterwegs. Und natürlich auch mit ihren Familienhunden. Hundetrainer bieten geführte Ausflüge dorthin an.
Und trotz dieser Steigungen überleben die Leut den Parkbesuch nicht nur, sondern kommen auch wieder. Ich z.B. geh seit meiner Kindheit immer wieder dorthin.
Der Hund muss da ja auch nicht stundenlang hinter einem laufen, sondern eben mal eine gewisse Zeit auf den besonders steilen Teilstücken. Man ist auch nicht gezwungen durchzulaufen. Man kann einfach mal stehen bleiben und die Hunde zur Entspannung am Rand schnuppern lassen und/oder sich auf eine Bank setzen.
Wir reden hier nicht davon, über unbefestigte Wege und Klettersteige einen Berg zu erklimmen - dass das nicht mit jedem Hund möglich ist, ist ja ganz klar. Eine asphaltierte Steigung hingegen sollte doch jeder normal sozialisierte und leidlich erzogene Hund überwinden können ohne dabei eine Gefährdung darzustellen?