Da Sookie das Welpenfutter nicht so gut vertragen hat und auch ein Futterwechsel keine Besserung brachte, hab ich sie mit ca. 7-9 Monaten (glaub ich) auf Erwachsenenfutter umgestellt.
Beiträge von l'eau
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Ja, wenn man viel liest und sich viel informiert, dann kann das erschreckend wirken - gerade auch in einem Forum, in dem sich naturgemäß viele User anmelden, weil sie Probleme mit ihren Hunden haben. Aber lass das einfach mal sacken und schau, wie viele Leut relativ problemlos draußen mit Hund unterwegs sind. Ich hab schon Jahre vor meinem ersten eigenen Hund hier gelesen und ich habe viel gelernt. Naja, die Realität war dann freilich schon etwas anders (wobei ich vorher schon Sitterhunde hatte - ein eigener Hund ist trotzdem was andres und das nicht nur, weil jeder Hund ein Individuum ist). Mir hat das Wissen trotzdem geholfen und ein bisschen Sicherheit gegeben.
Außerdem gibt es nicht den einen passenden Hund. Meistens passt eine Bandbreite von Hundeindividuen.
Ich hab zwei Hunde. Beide nicht nur die gleiche Rasse und von der gleichen Züchterin, sondern auch noch Tante und Nichte. Trotzdem sind beide recht unterschiedlich:
- Jin ist reservierter, ein bisschen ernst, gelegentlich grantig, beutegeil, findet fremde Hunde überflüssig, im Haus praktisch von sich aus brav. Sie hat ein gewisses Aggressionspotential und auch etwas Schutztrieb - grade die letzten beiden Eigenschaften sind beim Whippet unerwünscht.
- Sookie ist offen, lustig, fröhlich, Beute hat keinen hohen Stellenwert - Belohnen über Spielzeug dementsprechend schwieriger -, sie liebt andre Hunde und Menschen, hat einen Hang zu Hysterie, dabei ziemlich frech, klaut gern mal (dass die Pfoten nix auf der Küche verloren haben, hat sie heute nicht verstanden - das kam Jin höchstens in den verfressenen Scheinträchtigkeitsphasen in den Sinn).
Ich hatte als Sitterhunde schon Ridgebacks, eine Airdale, einen Berner-Mischling und einen Cattle(-Mix). Ich kam mit allen Hunden klar. Naja, der Cattle hat mir bestätigt, was ich eh schon wusste - Hütehunde sind nicht so meins, aber grundsätzlich hätten wir uns auch zusammen raufen können (ich war trotzdem froh, als der Urlaub ihrer Familie vorbei war und sie wieder abgeholt wurde).
Kurz: auch du wirst einen Hund finden, der zu dir und deinen Lebensumständen passt.
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Hund kotzt oder kackt mir voll ins Bett,auf die Couch oder den Teppich.
Also, kacken - dafür ist die Gefahr beim stubenreinen Hund gering. Aber kotzen. Joa, das kann passieren. Jin kotzt echt nicht oft, vllt eine handvoll Mal (sie lebt schon über 9 Jahre bei mir). Aber trotzdem ist's scho passiert, dass es das Bett erwischt hat - Nüchternerbrechen - sie kam einfach nicht schnell genug aus'm Bett raus und einen 15-kg-langhaxigen Whippet bekommt man im Halbschlaf halt auch nicht so schnell aus'm Bett. Bei Sookie ist's ähnlich, aber sie lebt erst 1 Jahr und 2 Monate bei mir. Dafür hat sie beim Würgen im Bett netterweise noch ein Gewicht gehabt, bei dem ich sie einhändig aus'm Bett gehoben bekommen hab

Jetzt hab ich ein Hochbett und daher für den Fall der Fälle ein Handtuch neben dem Bett liegen, welches ich fix dem würgenden Hund vor die Nase legen kann - spart immerhin das Abziehen des Bettes.
Wenn jemand in meiner Nähe kotzt, will mein Magen immer sofort mitmachen.
Geht mir genauso. Aber wenn Jin oder Sookie sich übergeben müssen, ist der Reflex bei mir deutlich geringer und mein Mageninhalt bleibt, wo er soll. Schön ist's trotzdem nicht.
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Ist das nicht für die Schafe Stress pur den Geruch unter der Nase zu haben oder wissen die das da kein Wolf in der Nähe ist?
Pheromone sind artspezifisch. Also, wenn es Wolfs-Pheromone sind, tangieren sie die Schafe ansich nicht weiter.
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https://www.topagrar.com/technik/news/s…n-20006754.html
Einen ähnlichen Versuch gabs 2023 schon - er endete in einem Massaker....
hä? und was für Pheromone sollen das sein, die die Wolfe abhalten? Ich mein, Pheromone sind EIN Baustein von (unbewusster) Kommunikation. Aber selbst, wenn die Halsbänder "Ich bin ein 100kg-Hulk-Wolf"-Pheromone absondern, so gibt es trotzdem noch den Geruch der Schafe, die Optik - eindeutig eine Herde Schafe und kein Wolf - und das Verhalten der Schafe. Also mMn führt das vllt dazu, dass der Wolf die Herde ein wenig länger und genauer beobachtet bis er zur Jagd übergeht. Aber ganz abhalten? Wenn doch die meisten Indizien auf leckere Mahlzeit stehen?
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Ich habe den Eindruck, manche solche Orgas sind einfach nur Durchschleuserorgas für möglichst viele Hunde.
Da hast du scho mal einen guten Instinkt bewiesen. Genau das sind Orgas, die man großräumig meiden sollte.
Wenn du dich mit verschiedenen Rassen beschäftigst/in eine bestimmte Rasserichtung tendierst, kannst du auch die spezifischen Rasse x-in-Not-Orgas durchschauen - vllt ist da sogar ein passender Kandidat dabei. Ja, vmtl. sitzen die Hunde weiter weg von dir. Aber egal wie schlecht die Öffis sind, idR kommt man ja doch fast überall hin.
Wenn alles passt, musst du vielleicht auch nur einmal dorthin (also zur jeweiligen Pflegestelle) zum Kennenlernen und der Hund wird dir im Rahmen einer Vorkontrolle gebracht.
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sehr gut ableinbar, weil er nur selten mal einen Hasen erwischt der plötzlich den Weg kreuzt definiere ich aber anders :)
Beim Pudel oder Retriever denk ich mir...ja lass ihn, erwischt der eh nicht, beim Windhund...naja
Es geht nicht um's erwischen. Sondern um's Durchbrennen. Wenn dein Hund wg. Wildspuren (die es meiner Erfahrung nach auch in Gebieten mit selten bis nie sichtbaren Wild gibt) auf jedem Gassi 1/2 h ohne dich unterwegs ist oder dauerhaft an der Leine bleiben muss, ist das deutlich einschränkender als ein Hund, den du nur an unübersichtlichen Stellen anleinen musst.
Ebenso sind Wildspuren für einen Hund, der nasenaffiner ist deutlich spannender, so dass man eher das Problem hat, dass der Hund nur mit der Nase am Boden hängt und nur schlecht auf seinen Menschen reagiert. Er gerät eher in einen Jagdrausch. Ein Windhund nimmt die Spuren am Boden ebenso wahr, aber für ihn haben sie nicht so die Priorität, so dass es bei vielen Windhundrassen einfacher ist, ihnen klar zu machen, dass sie diese nicht weiter beachten sollen.
Erwischen... joa, sagen wir es so: ich kenn mehr Geschichten von Nicht-Windhunden, die Wild oder Katzen erwischt haben, als solche von Windhunden. So oder so: je öfter ein Hund durchbrennt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er schwer oder tödlich verletzt wird (Autos, Züge, Jäger). Also man sollte seinen Hund nicht aus dem Grund frei laufen lassen, dass er das Wild eh nicht erwischt, sondern aus dem Grund, dass er dem Wild erst gar nicht nach geht. Bei meinen Whippets verhindere ich letzteres durch sorgfältige Auswahl der Freilaufgebiete (wobei ich bei Sookie noch die Hoffnung habe, hier eine gewisse Kontrollierbarkeit hin zu bekommen - bei Jin hab ich viel zu viele Anfängerfehler gemacht).
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Ich hatte schon 11 bereits erwachsene Tierschutzhunde und kein einziger hatte tatsächlich irgendwelche Special Effects.
Wobei man auch sagen muss, dass manche Probleme bei erfahrenen HH gar nicht erst auftreten oder von diesen nicht als solche wahrgenommen werden.
Liest man hier auch öfter in Welpen- oder Problemhunde-Threads. Mehr oder weniger verzweifelter Neu-HH fragt was er gg. Verhalten x machen kann und die erfahrenen User antworten wahlweise, dass das Verhalten normal ist oder, dass sie das Verhalten toll finden (weil es z.B. zeigt, dass der Hund gute Anlagen für Hundesport oder -arbeit hat).
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wie ein Windhund (der meist gern jagt und nicht ableinbar ist)
Windhund ist keine Rasse. Ja, Windhunde haben alle Jagdtrieb. Ja, es gibt Windhundrassen, die wirklich schwer ableinbar sind. Aber einige Windhund-Rassen haben einen immensen Vorteil: sie sind überwiegend Sichtjäger. Also, wenn man in Gegenden unterwegs ist, in denen selten bis nie Wild sichtbar ist, sind sie sehr gut ableinbar - und sogar besser als viele Retriever, Pudel, Mischlinge oder gar andre Jagdhundrassen, welche eben alle teils auf Wildspuren oder Wildgeruch deutlich weniger gut kontrollierbar sind.