als der Mann so ehrlich war.
Ich finde es auch super, dass der Mann so ehrlich war. Aber das Gesicht der Frau dazu... Hm, hofft sie, dass er sich ändert? Also, wenn sie eh keinen weiteren Hund mehr haben möchte, dann ist das Problem in Zukunft gelöst. Aber, wenn sie weiter Hunde möchte, dann werden diese immer ein Streitpunkt zwischen den beiden sein. Zumal, wenn der Hund mal krank ist, nicht stubenrein ist (Welpe, Durchfall, alter Hund).
Der Mann hat sich auch - in seinem Rahmen - echt bemüht. Es war halt ein Bemühen. Wobei wir freilich nur beurteilen können, was er vor der Kamera gezeigt hat - die Kamera kann durchaus hemmen. Vllt ist er ohne die Kamera auch ein bisschen offener.
Ich denke auch, dass ein Problem einfach war, dass die Frau dem Hund nicht klar machen konnte, dass der Mann dazu gehört und sie nicht vor ihm beschützt werden muss. Allerdings war das für den RR auch schwer zu greifen - RRs sind mMn Hunde, die einen großen Familiensinn haben, sie können nicht damit umgehen, wenn sich jemand ihnen gegenüber distanziert verhält, das können sie nicht einordnen.
Dem RR hätte es vllt mehr geholfen, wenn der Mann sie gefüttert hätte, mal mir ihr gekuschelt hätte, einen Abend lang kontaktliegend auf dem Sofa gesessen hätte - so Sachen, die man als Familie halt zusammen macht. Das gemeinsame Spiel... hm, Spielen kann man auch mit Fremden. Dafür braucht man nicht diese Verbundenheit. Zumal Beutelwerfen auch kein richtiges Spiel ist.
Wobei es den Mann sicher auch gehemmt hat, dass er am Anfang von dem RR auch mal gestellt wurde (ob es "nur" einmal oder öfter war, hab ich der Erzählung nicht entnehmen können) - das wird sicher gewisse Unsicherheiten bestärkt oder sogar zu Ängsten geführt haben. Den egal wie niedlich der Hund ist - es ist trotzdem ein Hund mit 42 Argumenten, die er einsetzen könnte. Und als RR auch ein Hund, der eine gewisse Größe mitbringt. Ich finde Krokodile auch niedlich - möchte ihnen aber trotzdem nicht ohne eine sichere Trennung gegenüber stehen 
Vllt hätte der Mann erstmal einen Grundkurs in Hundesprache gebraucht und dann mal mit dem Hund interagieren können, ohne dass die Frau daneben steht und ihm sagt, was er wie zu tun hat. Manchmal hilft es, Unsicherheiten zu nehmen, wenn man machen muss und niemandem um Hilfe fragen kann.